Maskenpflicht in Bayern
Ist das Tragen von Mund-Nasen-Masken gefährlich?
Stand 27.04.20 - 13:02 Uhr
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Im Internet kursieren Meldungen, die davor warnen, insbesondere Kindern Atemschutzmasken aufzusetzen. Doch ist Ausatmen unter der Maske wirklich gefährlich? Wir klären auf.
Foto: Shutterstock
Unter den Masken sammelt sich angeblich bedenkliches CO2
Seit dem 27.4.2020 muss in Bayern beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln verpflichtend ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die weitere Ausbreitung des Coronavirus soll damit verhindert werden, bei Verstößen drohen Strafen bis zu 5.000 Euro. Doch im Internet kursiert nun eine Warnung, die das Maske-Tragen als gefährlich einstuft.
- Anzeige -Diese Behauptung zum Maske-Tragen kursiert im Netz
Die Behauptung: unter den Masken würde sich beim Ausatmen angeblich zu viel CO2 sammeln, das dann direkt wieder eingeatmet wird. Atemlähmungen könnten angeblich die Folge sein. Außerdem sammele sich viel Feuchtigkeit in Maske und Lunge, wodurch sich angeblich gefährliche Keime in der Lunge bilden könnten. Besonders gefährdet seien Kinder unter 12 Jahren, da diese nicht sofort merken würden, wenn sie zu wenig Luft bekommen.
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Besteht wirklich eine Gesundheitsgefahr durch das Maske-Tragen?
Experten geben Entwarnung. Zwar sei die Aufnahme von CO2 durch das Tragen einer Maske durchaus etwas erhöht. Allerdings ist CO2 ein sehr flüchtiges Gas, welches durch eine Maske definitiv nicht aufgehalten wird. Auch würde uns der Körper rechtzeitig warnen: Steigt die CO2 Sättigung im Körper, steigt auch der Atemantrieb. Bei einer zu hohen CO2-Konzentrationen im Blut würden wir Atemnot bekommen und spätestens dann die Maske ablegen.
Und: sollte sich wirklich Feuchtigkeit durch die Maske sammeln, würde diese nicht in einem problematischen Ausmaß in die Lunge wandern. Rauchen beispielsweise ist millionenfach schädlicher, da dabei die Stoffe wirklich in direkt in die Lunge wandern.
[MD_Portal_Script ScriptID="9237248" location="leftALone"]Sind Masken "Keimschleudern"? Auf die Reinigung kommt es an!
In der Tat können Masken bei unzureichender Hygiene zur Keimschleuder werden. Daher ist die richtige Handhabung, Aufbewahrung und auch Reinigung unerlässlich. Generell gilt: die Maske beim Tragen nie mit den Händen berühren und am besten luftdicht verschlossen aufbewahren. Auch sollten die Masken regelmäßig gewechselt bzw. waschbare Masken am besten mit 60 Grad gewaschen werden. Dann steht einer ungefährlichen Benutzung auch nichts mehr im Weg. Wie du deine Maske vernünftig reinigst, erfährst du hier.
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