Theresienwiese
Stadt beschließt: Münchner Frühlingsfest 2026 geht länger!
Stand 25.06.25 - 13:41 Uhr
Das Münchner Frühlingsfest feiert 2026 sein 60. Jubiläum. Aus diesem Grund wird es eine Woche länger gehen, wie die Stadt beschlossen hat.
©Foto: FooTToo / Shutterstock.com
Die „Kleine Wiesn“ findet zum 60. Mal statt
Das Münchner Frühlingsfest, liebevoll „Kleine Wiesn“ genannt, steht 2026 vor einem besonderen Jubiläum. Seit 1965 zieht es jedes Jahr zahlreiche Münchner auf die Theresienwiese. Mit Karussells, Bierzelten und festlichem Einzug der Brauereien ist das Frühlingsfest ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Stadt. 2026 wird alles ein wenig anders: Es wird drei Wochen lang dauern.
- Anzeige -Ein Vorschlag für die Verlängerung
Die Grünen und SPD im Münchner Stadtrat hatten eine Idee: Zum 60. Jubiläum soll das Frühlingsfest um eine Woche verlängert werden. Das bedeutet, dass die Feierlichkeiten bereits am 17. April 2026 starten und bis zum 10. Mai andauern könnten. Der Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft hat mit großer Mehrheit dafür gestimmt.
Ein Vorschlag, der besonders bei jungen Münchnerinnen und Münchnern sowie Familien gut ankommen dürfte, denn nach zwei Corona-bedingten Absagen erlebte das Fest einen regelrechten Besucheransturm.
Rückblick auf 60 Jahre Tradition
Ursprünglich ins Leben gerufen, um Schaustellerfamilien nach dem Winter eine Einkommensquelle zu bieten, fand das erste Frühlingsfest 1965 statt. Seitdem ist es ein jährlicher Höhepunkt, der nach der Winterpause die Saison auf der Theresienwiese einläutet.
Veranstaltet vom Münchner Schaustellerverein und dem Bayerischen Landesverband ambulanter Gewerbetreibender, hat das Frühlingsfest eine lange Tradition. Mit Ausnahme der zwei Absagen wegen Corona, war es stets ein Ort der Begegnung und Freude. Wiesnstadträtin Anja Berger (Grüne) sieht die Verlängerung als „runde Sache“ für alle Beteiligten – von den Schaustellern über die Wirte bis hin zu den Besuchern.
Längeres Frühlingsfest: Ein Gewinn für alle?
Die Grünen schlagen vor, die umliegenden Bezirksausschüsse in die Planungen einzubeziehen. So soll sichergestellt werden, dass das verlängerte Fest auch für die Anwohner ein Gewinn ist. Der Vorschlag, das Frühlingsfest zu verlängern, bietet nicht nur den Schaustellern mehr Möglichkeiten, sondern auch den Münchnern ein längeres Vergnügen auf der „Kleinen Wiesn“.
In der dritten Woche wird es einen weiteren Familientag geben, zudem werden die Schausteller einen „Bummeltag“ veranstalten – mit günstigem oder kostenlosen Programm für Familien mit weniger Geld.
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