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Vietnam Airlines

Vietnam-Airlines-Dreamliner in München: Experte spricht von Beinahe-Katastrophe

Stand 18.08.26 - 10:04 Uhr

Neue Details zum Dreamliner-Zwischenfall in München zeigen, wie ernst die Lage am Flughafen wirklich war.

Vietnam-Airlines-Dreamliner in München: Experte spricht von Beinahe-Katastrophe
©Ryuno auf Unsplash

Notlandung in München: Neue Details zeigen, wie knapp es wirklich war

Ein Dreamliner von Vietnam Airlines hat am Flughafen München einen schweren Zwischenfall ausgelöst. Neueste Informationen zeigen: Die Lage war deutlich ernster als zuerst bekannt.

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Der Zwischenfall am Flughafen München

Der Flug von Vietnam Airlines sollte am Samstag, 15. August 2026, von München nach Hanoi starten. Die Boeing 787-9 hob erst sehr spät ab, drehte kurz danach um und landete später wieder sicher in München. Nach bisherigem Stand wurde niemand verletzt.

Neue Hinweise zum Start der Boeing 787

Neue Berichte deuten darauf hin, dass der Dreamliner erst hinter dem regulären Ende der Startbahn abhob. Videos sollen eine große Staubwolke zeigen. In der Kabine kam es nach Berichten auch zu spürbaren Erschütterungen. Die Deutsche Flugsicherung bestätigte zudem Schäden an der Befeuerung hinter der Startbahn.

Mögliche Ursache: blockierte Bremse

Besonders brisant ist ein weiterer Hinweis: Laut dem Luftfahrtportal „Aviation Herald“ soll es vor dem Start Probleme mit Bremsen auf der rechten Seite gegeben haben. Ob das die Ursache war, müssen jetzt die Ermittler klären.

Schäden am Dreamliner nach Start und Landung

Beim späten Abheben setzte offenbar das Heck der Boeing 787 auf. Das Flugzeug wurde dabei beschädigt. Bei der Rückkehrlandung auf der Nordbahn wurden außerdem Reifen am Hauptfahrwerk zerstört. Nach der Landung konnte die Maschine nicht selbst weiterrollen und wurde in einen Hangar geschleppt.

Experte warnt vor Beinahe-Katastrophe

Ein Luftfahrtexperte nennt den Vorfall eine Beinahe-Katastrophe. Er warnt, dass es ohne das rechtzeitige Hochziehen der Maschine sehr schlimm hätte enden können. Im Bericht ist sogar von einem möglichen Feuerball mit vielen Toten die Rede. Auch Menschen außerhalb des Flughafengeländes wären in Gefahr gewesen.

Warum die Untersuchung jetzt so wichtig ist

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung hat Flugdatenschreiber und Stimmenrekorder gesichert. Jetzt geht es um die zentrale Frage, warum der Start nicht früher abgebrochen wurde. Experten betonen zugleich: Die rund 4.000 Meter lange Startbahn am Flughafen München ist für diesen Flugzeugtyp eigentlich ausreichend. Ein Zwischenbericht wird in einigen Wochen erwartet, der Abschlussbericht dürfte Monate brauchen.

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