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Bei bestem Wetter

Das 191. Münchner Oktoberfest geht los

Stand 19.09.26 - 10:41 Uhr

Das 191. Münchner Oktoberfest geht los
©vv© Bild: Digitldesk

Das Festgelände ist eröffnet, und die ersten Besucher strömen bereits auf die Theresienwiese. Um turbulente Szenen wie in früheren Jahren zu verhindern, setzten die Verantwortlichen heuer auf einen kontrollierten Einlass mit leicht versetzt geöffneten Toren. Schon in den frühen Morgenstunden hatten sich an den Absperrungen teils lange Schlangen gebildet.

Mit Spannung erwartet: Das erste „O’zapft is!“ des neuen Rathauschefs

Alle Blicke richten sich nun auf den traditionellen Anstich: Wie viele Schläge wird der neue Oberbürgermeister bei seiner Wiesn-Premiere wohl brauchen, bis das Bier fließt? Das erklärte Ziel: „Zwei bis drei“. Den ersten Maßkrug reicht er traditionsgemäß dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU), um gemeinsam auf ein friedliches Fest anzustoßen – für Söder ein Novum, denn das Eröffnungsbier kommt erstmals von einem grünen Stadtoberhaupt. Zeitgleich mit dem Anstich signalisieren zwölf Böllerschüsse den offiziellen Ausschankbeginn in sämtlichen Zelten.

Kaiserwetter zum Festbeginn

Pünktlich zum Start zeigt sich München von seiner besten Seite: Strahlend weiß-blauer Himmel und spätsommerliche Temperaturen um 24 Grad begleiten den Eröffnungstag. „Mehr kann man sich nicht wünschen“, schwärmte Wiesnchef Christian Scharpf. Bis zum 4. Oktober werden über den Zeitraum von 16 Tagen wieder Millionen Gäste aus der Region, ganz Deutschland und aller Welt erwartet.

Verschärftes Sicherheitskonzept nach Erfahrungen des Vorjahres

Nachdem es im vergangenen Jahr an einem überfüllten Festsamstag brenzlig geworden war, haben die Behörden das Sicherheitsnetz nochmals engmaschiger geknüpft:
• Ein neues Beobachtungs- und Koordinierungszentrum sowie KI-gestützte Kameras sollen dichte Menschenansammlungen frühzeitig erkennen.
• Ein Crowdmanager behält an besucherstarken Tagen den Überblick über die Besucherströme.
• Ergänzend zu den bewährten Taschenkontrollen, dem Verbot von Cannabis und Messern (auch im Festumfeld) gilt ein striktes Drohnen- und Flugverbot über dem gesamten Areal.

Rund 600 Polizeikräfte sind im Einsatz. Die Wiesnwache erhält Unterstützung von der Bayerischen Bereitschaftspolizei sowie internationalen Einsatzkräften aus acht Ländern – darunter auch spezialisierte Fahnder gegen Taschendiebstahl. Ein deutliches Signal sendet die Polizei zudem beim Thema „Upskirting“ (dem heimlichen Filmen unter Röcke): Hier kündigten die Behörden bei Verstößen ein konsequentes und hartes Durchgreifen an.

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