Bundesweiter Warntag am 10. September
Bundesweiter Warntag: Sirenen heulen, Handys schlagen Alarm
Stand 10.09.26 - 10:35 Uhr
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Bild: Pixabay
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag. Um 11.00 Uhr startet der Probealarm, bei dem verschiedene Warn- und Meldesysteme getestet werden. Die Entwarnung ist gegen 11.45 Uhr geplant.
Warnung über mehrere Kanäle
Der Freistaat setzt laut Innenministerium auf einen Mix verschiedener Warnmittel. Die Probe-Warnungen erreichen die Menschen deshalb auf mehreren Wegen – zum Beispiel über Warn-Apps wie Nina und Katwarn oder direkt per Cell Broadcast aufs Handy.
Auch Sirenen werden getestet
Viele Kommunen in Bayern nutzen den Warntag außerdem, um Sirenen, Lautsprecheranlagen und digitale Stadtinformationstafeln zu überprüfen. Weil die Teilnahme an dem Aktionstag freiwillig ist, werden allerdings wohl nicht alle der mehr als 11.000 Sirenen im Freistaat zu hören sein. Trotzdem sieht sich Bayern insgesamt gut aufgestellt.
Ziel: Systeme testen und Bevölkerung sensibilisieren
Der gemeinsame Warntag von Bund, Ländern und Kommunen findet seit 2020 statt. Dabei soll bundesweit getestet werden, wie gut die unterschiedlichen Warnkanäle zusammenarbeiten. Gleichzeitig geht es darum, die Bevölkerung für Warnsignale und den Ernstfall zu sensibilisieren.
Im Anschluss an den Probealarm können Bürgerinnen und Bürger ihre Erfahrungen in einer Online-Umfrage des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe teilen.
Rückblick auf den ersten Warntag
Der erste bundesweite Warntag im Jahr 2020 hatte noch deutliche Schwächen gezeigt. Damals sprach das Bundesinnenministerium sogar von einem Fehlschlag. In vielen Orten blieben Sirenen stumm, außerdem kamen Warnmeldungen über die Apps Nina und Katwarn teils verspätet auf den Smartphones an. Auch in Bayern lief die Alarmierung damals nicht überall reibungslos.
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