Neuerungen im Überblick
Änderungen im Juli in München: Das solltet Ihr wissen
Stand 25.06.25 - 09:51 Uhr
Paketpreise steigen, Renten wachsen und Fristen enden - im Juli 2025 gibt es einige Änderungen. Hier erhältst du alle wichtigen Infos, damit du im Juli nichts verpasst.
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Vom Rentenplus bis Paketpreis: Das erwartet dich ab Juli
Bargeldabheben im Wandel
Das neue „Barrierefreiheitsstärkungsgesetz“ verpflichtet Banken und Sparkassen, neu installierte Automaten barrierefrei zu gestalten. Dies umfasst unter anderem akustische Hinweise, Sprachausgabe, vergrößerte Schrift und kontrastreiche Displays, um die Bedienung für Menschen mit Seh- oder Hörbeeinträchtigungen zu erleichtern. Für bestehende Automaten gilt eine Übergangsfrist von 15 Jahren.
Zusätzlich wird der Bargeldabhebungsservice an Shell-Tankstellen eingestellt. Kunden der Deutschen Bank, Postbank, Commerzbank und HypoVereinsbank, die bisher dort kostenlos Bargeld abheben konnten, müssen sich nach neuen Alternativen umsehen.
- Anzeige -DHL-Paketpreise werden angepasst
Die 50-Euro-Versicherung für Päckchen entfällt, was den Versicherungsschutz bei kleineren Sendungen reduziert. Zudem steigen die Preise für viele Paketgrößen leicht an, was vor allem private Versender spüren werden. Diese Anpassungen reagieren auf die steigenden Kosten und sollen langfristig den Service sichern.
Eingeführt wird zudem ein neues 2-Kilogramm-Paket für den Versand außerhalb der EU, das speziell für kleinere Sendungen gedacht ist. Das maximale Gewicht für internationale Pakete liegt zukünftig einheitlich bei 30 kg.
Eine Übersicht zu den neuen Paketpreisen national findet Ihr hier.
Eine Übersicht zu den neuen Paketpreisen international findet Ihr hier.
Abgabe der Steuererklärung
Grundsätzlich muss die Steuererklärung für das Kalenderjahr 2024 bis zum 31. Juli 2025 abgegeben werden. Ausgenommen hiervon sind Personen, die sich steuerlich beraten lassen. Hier endet die Frist am 30. April 2026.
Die gesetzliche Rente steigt
Ab dem 01. Juli 2025 wird die gesetzliche Rente um 3,74 Prozent erhöht. Das klingt erstmal gut – doch aufgepasst: Wer eine höhere Rente bekommt, muss unter Umständen auch mehr Steuern zahlen. Unterm Strich bleibt meist wohl aber mehr Geld übrig als zuvor.
Mehr Gehalt in der Altenpflege
Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, steigt der Mindestlohn für Pflegefachkräfte auf 20,50 € pro Stunde. Qualifizierte Pflegehilfskräfte sollen künftig mindestens 17,35 € und Pflegehilfskräfte mindestens 16,10 € Stundenlohn erhalten.
Flexibilität in der Pflege
Die Pflege von Angehörigen wird ab dem 01. Juli spürbar einfacher: Verhinderungs- und Kurzzeitpflege werden in einem einheitlichen Entlastungsbudget von 3.539 € jährlich gebündelt. Dieses Budget ist ohne zusätzliche Anträge flexibel einsetzbar. Auch die bisherige Wartezeit entfällt: Angehörige können Leistungen nun sofort nach Feststellung von Pflegegrad 2 in Anspruch nehmen.
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