Betrug im Internet
Coronavirus: Fake-Shops machen die Runde
Stand 31.03.20 - 18:02 Uhr
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Achtung! Die Corona-Krise bringt einige neue Online Fake-Shops mit sich. Wie du dich schützen kannst, erfährst du hier:
© Foto: shutterstock
Vorsicht vor Online-Betrügern
Aktuell sind die meisten Geschäfte aufgrund von Corona geschlossen, da wird natürlich viel im Internet bestellt. Das nutzen auch einige Online-Betrüger aus. Vor allem über Facebook und Instagram versuchen zahlreiche Fake-Online Shops ihren Opfern das Geld aus der Tasche ziehen.
- Anzeige -Die Masche der Fake-Shops
Die professionell wirkenden Online-Shops setzen meistens auf die gleiche Taktik. Sie geben vor, Markenprodukte oder teure Technik zu Schnäppchenpreisen zu verkaufen. Teilweise werden sogar die Logos echter Shops wie amazon oder IKEA verwendet. Die Webseite auf der du landest, ist aber eine andere. Nach einer Zahlung mittels Vorauskasse wird die versprochene Ware nicht geliefert und der Shop verschwindet wieder aus dem Internet.
Bis vor einiger Zeit waren Fake-Shops vielfach am fehlenden Impressum, keinen Angaben im Bereich der Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder an Rechtschreibfehlern vergleichsweise einfach zu erkennen. Das hat sich geändert, da die Betrüger immer professioneller vorgehen und mittlerweile Shops erstellen, die nicht so leicht zu erkennen sind.
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Wir verraten dir Tipps, um nicht auf die Betrugs-Masche hereinzufallen!
Die Zahlungsmethode: Am Wichtigsten ist es, niemals per Überweisung (Vorkasse) zu bezahlen. Seriöse Shops bieten auch einen Bezahlservice oder Möglichkeiten mit Käuferschutz an.
Das Siegel: Achte auf das sogenannte Trusted Shops-Siegel. Dieses bestätigt, dass es sich um einen seriösen Shop handelt. Achtung! Lass dich aber hier nicht von Fake-Siegeln täuschen.
Erfahrungsberichte: Du solltest den Namen des Shops vor einer Bestellung in eine Suchmaschine eingeben und die Berichte über den jeweiligen Shop lesen. Achte hier darauf, ob die Rezension auch wirklich seriös ist.
Kundenservice und Impressum: Sieh dir an, wer wirklich hinter dem Shop steckt und wie das angebliche „Unternehmen“ auftritt. Wenn keine Kundenhotline vorhanden ist, solltest du ebenfalls skeptisch werden. Außerdem solltest du dir das Impressum einmal genauer anschauen. Falls du hier Adressen im Ausland findest, ist das ein Grund vorsichtig zu sein.
- Anzeige -Falls es schon zu spät ist
Sofern du schon Geld überwiesen hast, musst du umgehend deine Bank informieren und versuchen, das Geld zurückzufordern. Du solltest dich allerdings beeilen, weil überwiesenes Geld jederzeit durch die Täter abgehoben werden kann. Zeig den Vorgang umgehend bei einer Polizeidienststelle an und bring hier Unterlagen wie z.B. eine Kaufbestätigung mit.
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