Starkbierfest am Nockherberg
Wegen Krieg in der Ukraine: Paulaner sagt Derblecken am Nockherberg ab
Stand 17.03.22 - 12:13 Uhr
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Wegen des Kriegs in der Ukraine sagt die Brauerei Paulaner jetzt das politische Derblecken am Nockherberg ab.
©shutterstock
Keine Fastenpredigt, kein Singspiel
München (dpa/lby) – Das Politiker-Derblecken beim Starkbieranstich auf dem Nockherberg fällt angesichts des Ukraine-Krieges in diesem Jahr doch aus. Die Paulaner-Brauerei, die vor einem Monat zunächst die Traditionsveranstaltung verschoben hatte, gab am Donnerstag die Absage bekannt.
- Anzeige -Die Salvator-Probe und das urbayerische Derblecken lebe auch von einer entspannten und ausgelassenen Stimmung bei der Veranstaltung, begründete Brauerei-Geschäftsführer Andreas Steinfatt die Entscheidung. «In der aktuellen Situation halten wir es nicht für möglich, dass diese besondere Atmosphäre zwischen Gästen, Derbleckten und Künstlern entsteht», sagte er.
Lage erlaubt keine ausgelassene Stimmung
Im Februar hatte Paulaner zunächst bekannt gegeben, dass das Politiker-Derblecken dieses Jahr wieder mit Publikum stattfinden soll, aber auf einen späteren Termin Ende April verschoben werde. Im Vorjahr hatte es wegen Corona eine nur im Internet übertragene Veranstaltung ohne Gäste gegeben.
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Im Jahr 2020 war der Mix aus Kabarett und Polittheater wegen der Pandemie ganz ausgefallen. In diesem Jahr sei der Konflikt in der Ukraine der ausschlaggebende Grund gewesen, erläuterte ein Sprecher des Unternehmens.
Das politische Derblecken wurde wegen der Lage ursprünglich schon verschoben. Aufgrund der Situation sei es aber nicht möglich, eine entspannte und ausgelassene Stimmung, bei der befreit miteinander und übereinander gelacht wird, entstehen zu lassen, heißt es von den Veranstaltern.
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