So wird man mit einer ausgefallenen Geschäftsidee im Internet erfolgreich
Erfolg im Internet
Stand 24.01.23 - 14:52 Uhr
0
Täglich versuchen hunderte von Menschen in Deutschland ein erfolgreiches Internetunternehmen zu starten. Viele steitern jedoch, weil der Markt für das Produkt schon ausgelastet ist. Hier unsere Tipps.
Die größten Fehler von Internet-Start-ups
Im Jahr 2015 gab es in Deutschland branchenübergreifend 388.000 Existenzgründungen zum Vollerwerb. Bei einem Großteil davon (89 %) handelt es sich um Neugründungen, der restliche Anteil (11 %) entfällt auf die Übernahme von bereits bestehenden Unternehmen. Die meisten starten ihr Business in der Hauptstadt Berlin, mehr als zwei Drittel aller Gründungen finden im Dienstleistungsbereich statt, knapp ein Drittel der Gründer hat einen Hochschulabschluss. Trotz all der Euphorie, die die meisten Neuunternehmer zu Beginn oft an den Tag legen, schaffen es nur etwa 60 % in den ersten fünf Jahren, den gewünschten Erfolg zu erzielen. Zu den vier häufigsten Gründen, aus denen viele Start-ups scheitern, zählen laut einer Umfrage von CB Insights:
- Mangelnde Nachfrage: Produkte, die die Gründer überzeugt haben, finden bei Kunden keinen Anklang. Wird kein grundlegendes Problem gelöst, müssen potenzielle Kunden erst durch gutes Marketing überzeugt werden.
- Nicht genügend Kapital: 29 % aller Start-ups geht der Umfrage nach das Geld aus.
- Das falsche Team: Wichtig ist, dass sich ein Gründerteam bildet, das bereits eine gemeinsame Vision hat und diese nicht erst noch erarbeiten muss.
- Zu große Konkurrenz: Wer zum Beispiel Kleidung online verkaufen will, muss mit großer Konkurrenz in fast allen Bereichen rechnen.
Um im Feld der vielen Online-Start-ups erfolgreich zu sein und ein innovatives Produkt auf den Markt zu bringen, wird Gründern eine Menge Kreativität abverlangt. Bereits mit kleinen Tipps und Kniffen wie einer exklusiven Top-Level-Domain, also einer Website mit einer ausgefallenen Endung, kann man dem Erfolg auf die Sprünge helfen. Der Knackpunkt ist und bleibt jedoch eine pfiffige Idee und außerdem die richtige Platzierung am Markt: Handelt es sich um ein lukratives Nischenprodukt oder hat es auch Chancen im größeren Wettbewerb? Wie groß ist die Zielgruppe tatsächlich einzuschätzen, und wie viel Potenzial steckt in ihr? Sind die richtigen Leute bei der Gründung vorhanden? Alles Fragen, die es gewissenhaft zu klären gilt, wenn man als Existenzgründer Erfolg haben will.
Ausgefallene Geschäftsideen aus den Vereinigten Staaten
Inspiration für ausgefallene Geschäftsideen kann man sich auch bei bereits bestehenden Firmengründungen holen. Aus den USA stammen beispielsweise die folgenden innovativen Start-up-Ideen:
- BeerTAG: Stehen viele Bierflaschen bei einer Party auf dem Tisch, ist es irgendwann schwer zu sagen, wem welche gehört. Damit nicht alle durcheinander trinken und am Ende drei halbvolle Flaschen übrig bleiben, kann man über die Website des amerikanischen Start-ups BeerTAG individuell gestaltete Banderolen bestellen. Diese werden am Hals einer Flasche befestigt und kennzeichnen so den Besitzer.
- ExoSOLS: Die Fußsohlen schmerzen bei handelsüblichen Einlagen? Auf der Website des Start-ups ExoSOLS kann man sich orthopädische Schuheinlagen passgenau erstellen lassen. Sie werden mit einem 3D-Drucker produziert und nach Hause geliefert.
- GrubWithus: Der Internetdienst bringt Menschen übers Internet zum Essen an einen realen Tisch. Wer neue Leute kennen lernen möchte und zum Beispiel auf Partnersuche ist, kann sich unter GrubWithus ganz einfach online für organisierte Dinner anmelden.
Mehr Beiträge und Themen
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
Neue Regeln in Laim: Welche S-Bahnen halten, wo ihr umsteigen müsst und was beim Ticket gilt.
München bewirbt sich um das Champions-League-Finale 2028 in der Allianz Arena. Die UEFA entscheidet im September.
Bayern gewinnt in Heidenheim. Doch nach dem Spiel dreht sich alles um Jamal Musiala.
Polizeischuss in Schwabing: Ein 14-Jähriger mit Softair-Waffe wurde schwer verletzt. Das LKA ermittelt.
Neue Details zum Dreamliner-Zwischenfall in München zeigen, wie ernst die Lage am Flughafen wirklich war.
100 Tage im Amt: Krause setzt erste Akzente, doch Wohnen, Verkehr und Geldsorgen drücken weiter.
DESK
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot










