Binge-Watching
Serienschauen ist schuld daran, dass junge Menschen nachts häufiger aufs Klo müssen
Stand 14.03.24 - 14:19 Uhr
Streamingdienste sind schuld daran, dass immer mehr junge Menschen nachts auf die Toilette müssen. Hier erfährst du, wieso.
©shutterstock
Deshalb müssen junge Menschen nachts aufs Klo
Es sind nicht mehr nur die älteren Menschen, die nachts öfters mal auf die Toilette müssen. Mittlerweile sind es immer mehr junge Menschen, die nachts aufstehen. Schuld daran ist die lange Bildschirmzeit.
- Anzeige -Binge-Watching ist schuld
Nykturie ist der medizinische Begriff für nächtlichen Harndrang. Man spricht davon, wenn man mindestens zweimal pro Nacht aufstehen muss, um zur Toilette zu gehen. Eine aktuelle Studie an der Universität Wenzhhou hat herausgefunden, dass jede dritte Person davon betroffen sei. Hierfür wurden die Gesundheitsdaten von mehr als 13.000 Menschen ab 20 Jahren ausgewertet, die darunter leiden.
Die chinesische Studie stellt einen Zusammenhang mit Binge-Watching her. Vor allem waren nämlich die betroffen, die bis zu fünf Stunden pro Tag vorm Fernseher oder vorm Smartphone sitzen. Die, die weniger als eine Stunde Bildschirmzeit am Tag hatten, mussten nachts auch nicht so oft auf die Toilette. Wie Fernsehen und nächtlicher Harndrang zusammenhängen, hat die Studie aber nicht untersucht.
Morgens zu wenig getrunken, abends daher zu viel
Junge Menschen hören meistens eher abends auf ihren Körper und löschen dann erst ihren Durst. Und das machen sie meistens dann beim Bingewatching. Die Folge: sie müssen nachts öfters auf die Toilette gehen, weil ihre Blase einfach voll ist.
Es gibt aber auch noch andere Faktoren, die ein Grund für nächtlichen Harndrang sein können: zu viel Alkohol, Rauchen, zu wenig Bewegung und Übergewicht.
Tipps gegen nächtlichen Harndrang
- direkt morgens mehr trinken
- drei Stunden vorm Schlafengehen nur noch maximal 330 ml trinken
- nach dem Sport die ausgeschwitzte Flüssigkeit sofort ausgleichen
Falls du doch auf die Toilette musst
- wenig oder kein Licht anmachen
- nicht aufs Handy schauen
- Kissen und Decke umdrehen, mit kühlen Temperaturen schlafen wir besser
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