Giesing
Beliebte Kneipe in Giesing braut jetzt eigenes Bier
Stand 13.08.25 - 15:57 Uhr
Drei Brüder leiten die Kultkneipe „Schau ma moi“ in Giesing und erfüllen sich jetzt einen großen Traum: sie brauen ihr eigenes Helles.
Die Brüder Oskar Benkert (l.) und Lukas Benkert (r.) ©Café Schau ma moi
Brüder führen das Erbe ihrer Mutter fort
Über 25 Jahre lang führte Gabi Benkert die kleine, beliebte Kneipe in der Nähe des Grünwalder Stadions. Nach ihrem Tod im vergangenen Jahr führen ihre drei Söhne Samuel Kreitmeier (35), Lukas Benkert (30) und Oskar Benkert (25) das Erbe ihrer Mutter fort. Dabei ist ihnen wichtig, nicht das gesamte Konzept zu verändern, sondern ihre eigenen Ideen mit einfließen zu lassen. So gibt es neuerdings auch eine Zapfanlage, davor wurde nur Flaschenbier verkauft.
- Anzeige -Der große Traum: eigenes Bier brauen
Jetzt erfüllen sich die Brüder ihren großen Traum und bieten ab Donnerstag das „Schau-ma-moi-Helle“ an, das sie zusammen mit der Brauerei „Brewsli“ entwickelt haben. Oskar Benkert, der jüngste Sohn von Gabi Benkert, ist gelernter Braumeister und hat auch privat schon Bier gebraut, das beispielsweise bei der Hochzeit seines Bruders Samuel ausgeschenkt wurde. Jetzt soll das Bier aus der neuen Zapfanlage den großen Biermarken Konkurrenz machen. In Zukunft wollen die Brüder sogar eine eigene Brauerei eröffnen, geeignete Räumlichkeiten dafür haben sie aber noch nicht gefunden. Auch der offizielle Name für das Bier steht noch nicht fest.
Kultkneipe bleibt „Giesings Wohnzimmer“
Das Schau ma moi soll seinen Charme als „Wohnzimmer Giesings“ behalten, tagsüber als Café und abends als Kneipe. Auch die Biergartenkonzerte bleiben erhalten, außerdem soll es zukünftig mehr Lesungen geben. Die Kneipe kommt bei jedem gut an, somit besteht das Publikum aus allen Generationen, viele davon sind Stammgäste. Nur Rechtsextreme seien laut Lukas Benkert in der linken Bar nicht willkommen.
Am Donnerstag bekommt Ihr das neue Schau-ma-moi-Helle zum Anstich aus dem Holzfass und ab Freitag dann frisch vom Hahn für nur zwei Euro. Auch danach wollen sie den Preis unter fünf Euro halten.
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