Eurovision Song Contest
Geschwisterpower für Deutschland: Alle Infos zum ESC 2025
Stand 19.05.25 - 12:00 Uhr
Nach Jahren durchwachsener ESC-Ergebnisse wagt Deutschland 2025 einen Neuanfang – mit einem deutschsprachigen Song und einem frischen Künstlerduo. Abor & Tynna wollen mit „Baller“ beim Eurovision Song Contest in Basel ein Zeichen setzen und das internationale Publikum überraschen.
©Willi Weber/NDR/Raab Entertainment/dpa
Abor & Tynna setzen auf einen modernen ESC-Auftritt
Deutschland wird auch 2025 wieder am Eurovision Song Contest teilnehmen – und das mit frischem Wind und einem spannenden Künstlerduo. Abor & Tynna, zwei Geschwister aus Wien, vertreten die Bundesrepublik beim diesjährigen ESC-Finale. Mit ihrem deutschsprachigen Song „Baller“ setzen sie auf eine mitreißende Mischung aus Pop, Hip-Hop und elektronischer Musik – ein moderner Sound, der auch international überzeugen soll.
- Anzeige -Der Vorentscheid „Chefsache ESC 2025 – Wer singt für Deutschland?“, organisiert von Stefan Raab und moderiert von Barbara Schöneberger, brachte die Entscheidung: Abor & Tynna gewannen mit 34,91 % der Stimmen vor LYZA (31,06 %) und Moss Kena (22,57 %). Damit treten sie als erstes Duo seit Langem und mit dem ersten deutschsprachigen ESC-Beitrag Deutschlands seit 2007 an.
Video: Abor & Tynna – Baller
Wie stehen die Deutschen Chancen beim ESC 2025?
Abor & Tynna stammen aus einer musikalischen Familie – ihr Vater ist Cellist bei den Wiener Philharmonikern. Beide erhielten klassischen Musikunterricht, bevor sie sich der Popmusik zuwandten.
Kritik gibt es insbesondere an der Performance und dem Gesang des Duos, wobei auch der Einsatz von Auto-Tune im Song diskutiert wird. Dennoch hoffen Fans auf eine starke Live-Performance und eine bessere Platzierung als in den Vorjahren. Buchmacher sehen das Duo mit Stand 12. Mai vor dem ersten Halbfinale auf Platz 18 – mit einer Siegchance von unter einem Prozent. Dem schwedischen Beitrag „Bara bada bastur“ von KAJ schreiben die Buchmacher die besten Chancen zu.
Eurovision Song Contest: Wo kann ich ihn gucken?
Wann? 13.-17. Mai (Finale am 17. Mai)
Wo? Basel, Schweiz
Wo kann ich den ESC gucken? Das Erste (ARD) und ARD Mediathek ab 21 Uhr
Public Viewing in München
Es gibt ein offiziell bei der Europäischen Rundfunk Union angemeldetes Public Viewing im TU Film. Ab 20:30 Uhr ist hier Einlass in der Arccisstraße 21.
Außerdem wird es ein gemeinsames Schauen im Sub! in der Müllerstraße 14 ab 19 Uhr geben.
Was ist neu beim ESC in diesem Jahr?
Weil es in Malmö Spannungen auch hinter der Bühne mit Anfeindungen gegen die israelische Teilnehmerin gab, gibt es jetzt unter anderem Rückzugsräume hinter der Bühne und Zonen, in denen nicht gefilmt werden darf.
Neu ist auch das Reglement für Flaggen und Symbole: Auf der Bühne dürfen nur noch Landesflaggen gezeigt werden, im Publikum dagegen alles, was nach Schweizer Gesetz nicht verboten ist. Pro Person ist eine Fahne im Höchstmaß ein Meter mal 70 Zentimeter erlaubt.
Welche Länder machen mit?
Der Wettbewerb findet zum 69. Mal statt. 37 Acts sind am Start. Sechs sind für das Finale gesetzt: neben dem Titelverteidiger auch Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich und Italien. Das sind die fünf größten Beitragszahler der EBU. Von den anderen 31 Teilnehmerländern sind elf in zwei Halbfinalen ausgeschieden.
Gastgeber Schweiz holte mit einer Ausländerin sogar einen Sieg: Die Kanadierin Céline Dion (57) gewann die Trophäe 1988 für die Schweiz. Mit Spannung wird erwartet, ob sie beim Finale dabei ist. In einer Videobotschaft im ersten Halbfinale sagte sie, sie täte nichts lieber als das. Dion hat aber das Stiff-Person-Syndrom mit schweren Muskelkrämpfen. Auftritte hängen immer von ihrer Tagesform ab.
Wer zählt zu den ewigen Besten?
Schweden würde mit einem Sieg das achte Mal gewinnen und auf der ewigen ESC-Bestenliste an der Spitze stehen. Noch teilt es sich den Platz mit Irland, das auch siebenmal gewann. Deutschland stand zweimal auf dem Treppchen: 1982 Nicole mit «Ein bisschen Frieden» und 2010 Lena.
Am entgegengesetzten Ende liegt Norwegen. Das Land steht mit zwölf letzten ESC-Plätzen sogar im Guinnessbuch der Rekorde. Je nach Berechnung, etwa, ob auch letzte Plätze im Halbfinale gerechnet werden, folgen dann Finnland und Deutschland. Zuletzt war Deutschland 2022 und 2023 auf dem letzten Platz.
Und was hat es mit den «Douze Points» auf sich?
Jeder Act kann aus jedem Land maximal 24 Punkte bekommen – außer dem eigenen: zwölf von einer Fachjury, zwölf durch das Televoting. Daran kann jeder Bewohner eines Landes teilnehmen. Aus Deutschland kann man nicht für den deutschen Beitrag stimmen. Punkte gibt es für die besten zehn Songs. Beim Televoting bekommt der Song, der die meisten Anrufe erhält, zwölf Punkte, der zweite zehn, der dritte acht und ab da geht es in Einer-Schritten weiter.
Mit Informationen der dpa
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