Betrugsmasche
Nutzer aufgepasst: Neue Betrugsmasche bei PayPal
Stand 20.08.24 - 09:01 Uhr
Du wirst bei PayPal um eine Rückzahlung gebeten oder bekommst unendlich viele Spam-Mails? Achtung, das könnten beides Maschen sein, um an dein Geld zu kommen.
©Zurijeta / Shutterstock.com
Dreiste Betrugsmaschen bei PayPal
Du bekommst eine Nachricht von PayPal, dass dir eine unbekannte Person Geld gezahlt hat und jetzt bittet sie dich, das Geld per ‚Freunde und Familie‘ zurückzuzahlen? Oder du bekommst unzählige Spam-Mails auf einmal, bei denen du direkt auf löschen drückst? Aufgepasst: Das könnten beides Betrugsversuche sein.
- Anzeige -Geld zurück zahlen
Kurz zusammengefasst:
- Sei vorsichtig, wenn dir jemand Geld überweist und dich bittet, es per ‚Freunde und Familie‘ zurückzuzahlen.
- Bei Überweisungen per ‚Freunde und Familie‘ hast du keinen Käuferschutz.
- Betrüger lassen es nach einem Missverständnis aussehen.
- Schicke eine Zahlung lieber über ‚Rückerstattung‘ zurück.
So sieht der Betrug aus:
- Nutzer von PayPal werden von einer fremden Person ins Visier genommen.
- Die fremde Person zahlt einen kleinen Betrag über die Option ‚für Waren und Dienstleistungen‘ an das Opfer.
- Kurz darauf behauptet die Person, sich vertippt zu haben, und bittet um Rücksendung des Geldes über die Option ‚Freunde und Familie‘.
- Bei der Rückzahlung über ‚Freunde und Familie‘ besteht kein Käuferschutz für den Sender.
- Nachdem das Opfer das Geld zurückgesendet hat, meldet der Betrüger die ursprüngliche Zahlung bei PayPal als problematisch.
- PayPal bucht daraufhin den ursprünglichen Betrag zurück zum Betrüger.
- Der Betrüger erhält seinen ursprünglich gezahlten Betrag zurück sowie das zusätzlich vom Opfer gesendete Geld.
- Nutzer sollten vorsichtig sein bei Geldsendungen an Unbekannte und sich der Risiken verschiedener Zahlungsoptionen bewusst sein.
So schützt du dich:
- Gehe in deine ‚Aktivitäten‘ und öffne die Zahlung, die du bekommen hast.
- Tippe dann auf ‚Rückzahlung senden‘, wenn du die PayPal-App installiert hast; im Internetbrowser heißt die Funktion ‚Diesen Betrag zurückzahlen‘.
Mail-Bombing
Wie funktioniert der Betrug:
- eine neue Betrugsmasche, bei der unzählige Spam-Mails gesendet werden
- darunter die tatsächliche Zahlungsmitteilung von PayPal
- mithilfe dieser Mitteilung, könnte man den Betrug noch stoppen, sie geht aber meist in den unzähligen weiteren Mails unter
So schützt du dich:
- am besten ein computergeneriertes Passwort verwenden, das oft von Google oder Apple vorgegeben wird, damit der Account gar nicht gehackt werden kann
- bei einer übermäßigen Zahl an Spam-Mails genau darauf achten, ob darunter nicht eine Mitteilung von PayPal steckt
- im Falle eines Betrugs an PayPal wenden
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Wegen vieler Baustellen ändern sich in München ab 3. August zahlreiche Bus- und Tramlinien.
Wiesn 2026: KI-Kameras, neue Wege und mehr Kontrolle sollen Überfüllung verhindern.
Im August 2026 starten neue Regeln für Familien, Bahnkunden, KI, Solaranlagen und Verpackungen.
Freie Fahrt, freie Schifffahrt, freier Bergspaß: Bayern belohnt Einser
Die Stadt München verlängert ihre Allgemeinverfügung zur Einschränkung der Wassernutzung nicht. Auch die Wasser-Sparanordnung der Stadtwerke München läuft aus. Entspannung gibt es aber nur teilweise - denn die Lage beim Grundwasser bleibt weiter angespannt.
Waldbrände in Südeuropa sorgen für Unsicherheit: Das müssen Urlauber jetzt zu ihren Rechten wissen.
Vom Naturbad in München bis zum Wellenbad im Umland: Diese Freibäder in und um München sorgen für Abkühlung, Badevergnügen und echtes Sommerfeeling.
Donna Maria startet im September und bohrt für die 2. Stammstrecke drei Kilometer unter München.
Zum Augustbeginn drohen lange Staus: Der ADAC warnt vor einem besonders vollen Ferienwochenende.
Das Voting zum Jugendwort des Jahres 2026 hat begonnen. Zehn Begriffe sind noch im Rennen.
DESK
100 Tage im Amt: Krause setzt erste Akzente, doch Wohnen, Verkehr und Geldsorgen drücken weiter.
Urteil in München: Nach dem Auto-Anschlag auf eine Verdi-Demo erhält der Täter die Höchststrafe.
Am Starnberger See fallen wegen Niedrigwasser vier Haltestellen aus. Fahrgäste müssen ihre Touren neu planen.
Bayern steht ein sehr heißer Dienstag bevor. Danach steigt das Risiko für Gewitter und Waldbrände.
34-Jähriger stirbt nach Festnahme in München. LKA und Staatsanwaltschaft ermitteln.
Im Englischen Garten half die Feuerwehr München einem Mann mit schwerer Atemnot nach einem Insektenstich.
In Münchens Freibädern wartet in den Sommerferien ein kostenloses Mitmachprogramm auf Kinder und Jugendliche.













