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Coronavirus in Deutschland

Kommt ein noch sch├Ąrferer Lockdown? Merkel zieht Corona-Treff vor

Aktualisiert 20.01.2021 - 14:12 Uhr

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Die Kanzlerin ist tief besorgt ├╝ber die aufgetauchten Mutationen des Coronavirus. Angela Merkel will keine Zeit verlieren. Eine Verl├Ąngerung der scharfen Kontaktbeschr├Ąnkungen in den Februar wird immer wahrscheinlicher.

Kommt ein noch sch├Ąrferer Lockdown? Merkel zieht Corona-Treff vor

Foto: Michael Kappeler/dpa

Sorgen wegen Corona-Mutationen

Berlin (dpa) – Kanzlerin Angela Merkel (CDU) will schon kommende Woche und nicht erst wie geplant am 25. Januar mit den Ministerpr├Ąsidenten der L├Ąnder ├╝ber das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten.┬áDas machte Merkel am Donnerstagabend in der Online-Sitzung des CDU-Pr├Ąsidiums zur Vorbereitung des Wahlparteitags der CDU┬áam Freitag und Samstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur von mehreren Teilnehmern deutlich.

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Es gebe derzeit keinen Spielraum f├╝r ├ľffnungen. Die n├Ąchste Ministerpr├Ąsidentenkonferenz soll laut Regierungssprecher Steffen Seibert am kommenden Dienstag (19. Januar 2021) stattfinden.

RKI r├Ąt zu noch h├Ąrterem Lockdown

Auch der Pr├Ąsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, machte erneut deutlich, dass die bisherigen Ma├čnahmen im Kampf gegen das Coronavirus aus seiner Sicht nicht ausreichen. Das Verhalten der Bundesb├╝rger im zweiten Corona-Lockdown sei weiterhin zu inkonsequent, um die Pandemie zeitnah in den Griff zu bekommen.┬á┬źDiese Ma├čnahmen, die wir jetzt machen – f├╝r mich ist das kein vollst├Ąndiger Lockdown┬╗, sagte Wieler am Donnerstag. ┬źEs gibt immer noch zu viele Ausnahmen und es wird nicht stringent durchgef├╝hrt.┬╗ Mit Blick auf ansteckendere Mutationen des Coronavirus erg├Ąnzte er: ┬źEs besteht die M├Âglichkeit, dass sich die Lage noch verschlimmert.┬╗

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Plant Merkel die Einstellung des Nah- und Fernverkehrs?

Die Bild-Zeitung hatte berichtet, im Kanzleramt werde ├╝ber eine erhebliche Versch├Ąrfung der bisherigen Ma├čnahmen nachgedacht: unter anderem ├╝ber eine Einstellung des ├Âffentlichen Nah- und Fernverkehrs. Dass Schlie├čungen des ├ľPNV geplant sein sollen, verneinte Merkel jedoch. Sehr wohl Gedanken macht man sich nach ├╝bereinstimmenden Medienberichten allerdings im Kanzleramt dar├╝ber, ob nicht noch deutlich mehr Menschen von zu Hause, also im Homeoffice, arbeiten k├Ânnten.

Auch Beratungen auf EU-Ebene geplant

In der kommenden Woche solle die Entwicklung der Pandemie zudem auf europ├Ąischer Ebene mit allen EU-Staats- und Regierungschefs diskutiert werden, sagte die Kanzlerin nach diesen Angaben weiter. Die in Gro├čbritannien aufgetauchte Variante des Coronavirus verbreite sich viel schneller als die urspr├╝ngliche Form, Wissenschaftler seien in gro├čer Sorge. Die Mutation des Virus sei nach Ansicht aller sehr aggressiv, deren Verbreitung m├╝sse verlangsamt werden. Man m├╝sse jetzt handeln.

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