Weihnachtsschmuck und mehr
Bräuche, Schmuck, Skandale: Diese verrückten Trends gibt es dieses Jahr zu Weihnachten
Stand 16.12.22 - 08:14 Uhr
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Manche schmücken ihren Christbaum traditionell, andere schmücken ihn mit kuriosem Weihnachtsschmuck. Auch in diesem Jahr scheinen sich immer mehr Leute weg von den alten Traditionen hin zum Neuen und Verrückten zu wenden.
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Vielleicht hast du vom folgenden Brauch ja schon mal gehört: Es geht um die Weihnachtsgurke, die an den Weihnachtsbaum gehängt wird. Dieser Trend soll wohl ursprünglich aus Deutschland kommen und ist momentan sehr in den USA verbreitet. Wer diese zuerst entdeckt, darf sein Geschenk zuerst aufmachen oder bekommt eine Kleinigkeit vorab.
Der Ursprung dahinter soll wohl ein bayerischer Soldat gewesen sein, der im amerikanischen Bürgerkrieg für die Nordstaaten kämpfte und dann gefangen genommen wurde. Er hätte die Gefangenschaft fast nicht überlebt, wenn ihm ein Wächter nicht eine eingelegte Gurke gegeben hätte.
Ein weiterer Brauch ist es, ein „Bredele“ an den Weihnachtsbaum zu hängen. Dieser Brauch stammt aus dem Elsass. Hierbei hängt man selbstgebackene Plätzchen an den Baum. Aber Vorsicht, manche „Bredele“ sind nicht essbar, sondern werden mit Klebstoff hergestellt, damit diese mehrere Jahre haltbar sind.
Nicht jeder hat die Möglichkeit, Tannen als Weihnachtsbäume herzunehmen. In Kenia beispielsweise werden deshalb Zypressen als Christbaumalternative verwendet.
Kurioser Christbaumschmuck
Abgesehen von den traditionellen Weihnachtsbräuchen, was den Christbaumschmuck angeht, gibt es inzwischen zahlreiche kuriose Varianten an Christbaumkugeln.
Sei es eine Kugel im Burger- oder sogar im Dinosaurierdesign, es ist wirklich für jeden etwas dabei. Es gibt sogar Kugeln mit witzigen Sprüchen, Ornamente mit Nicolas-Cage-Print oder dem nackten Weihnachtsmann.
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Man glaubt es kaum, aber in Dresden gab es dieses Jahr im Hinblick auf den Christbaumschmuck schon den ein oder anderen Skandal. Einer der Christbäume vor der Dresdner Frauenkirche ist anscheinend so hässlich geschmückt, dass nach einem Aufschrei zusätzliche Zweige zum Schmücken befestigt wurden.
Auch in Neu-Ulm ist so etwas Ähnliches passiert. Hier wurde im Stadtteil Pfuhl ein Christbaum nach einigen Beschwerden tatsächlich ausgetauscht, während im Nachbarstadtteil Burlafingen sich Bürger für den seltsam geschmückten Baum einsetzen.
Früher war mehr Lametta
Aus einer Umfrage von 2021 geht hervor, dass alleine 82 % der Befragten ihren Weihnachtsbaum mit Christbaumkugeln schmücken. 76 % verwenden Lichterketten und das gute alte Lametta ist nur noch von 38 % Bestandteil des Weihnachtsbaumschmucks.
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