- Anzeige -

Alkoholverbotsverordnung

Stadt beschließt: Alkoholverbot am Hauptbahnhof bleibt bestehen

Aktualisiert 20.12.2022 - 15:06 Uhr

0

Der Alkoholkonsum am M√ľnchner Hauptbahnhof hat in den letzten Jahren viele Polizisten gefordert. Heute gab es dazu eine Entscheidung des Stadtrats, die auf eine Verl√§ngerung der Alkoholverbotsverordnung hinweist. Was das bedeutet, erf√§hrst du hier.

Stadt beschließt: Alkoholverbot am Hauptbahnhof bleibt bestehen
©shutterstock

M√ľnchner Stadtrat entscheidet Verl√§ngerung der Alkoholverbotsverordnung

Übermäßiger Alkoholkonsum und damit einhergehende negative Auswirkungen haben die Polizei in den letzten Jahren am Hauptbahnhof der Landeshauptstadt gefordert.

- Anzeige -

Darauf¬†hat M√ľnchens Polizeipr√§sident Thomas Hampel am Dienstag anl√§sslich der¬†aktuellen Entscheidung des Stadtrats zur Verl√§ngerung der Alkoholverbotsverordnung¬†hingewiesen.¬†

Hampel betonte: ‚ÄěAlkoholbezogene Aggression resultiert h√§ufig auch in¬†gewaltt√§tigem Verhalten. Am M√ľnchner Hauptbahnhof wurde die Verkn√ľpfung zwischen¬†Alkoholkonsum und gesteigerter Aggressionsbereitschaft zudem noch durch¬†verschiedene weitere Faktoren beg√ľnstigt.‚Äú

Die Alkoholverbotsverordnung

‚ÄěSeit Inkrafttreten der Alkoholverbotsverordnung im Jahr 2017 sind die Straftaten am¬†Hauptbahnhof jedoch deutlich zur√ľckgegangen‚Äú, erkl√§rte der Polizeipr√§sident.

- Anzeige -

Aus¬†polizeilicher Perspektive sei bei Konfliktsituationen am Hauptbahnhof eine Alkoholisierung¬†nach wie vor ein relevanter Faktor, so Hampel. Er erkl√§rte hierzu: ‚ÄěManche Menschen¬†macht Alkohol einfach aggressiv oder zumindest impulsiv. Sie machen sich dann weniger¬†Gedanken √ľber ihr eigenes Verhalten und m√∂gliche Konsequenzen.‚Äú

Wieder mehr Kriminalität am Hauptbahnhof?

Der Polizeipr√§sident sei deshalb √ľberzeugt, dass mit der nun im Stadtrat beschlossenen¬†Verl√§ngerung der Alkoholverbotsverordnung bis 30. April 2024 eine erneute negative¬†Kriminalit√§tsentwicklung sowie viele alkoholbedingte Konflikte verhindert werden: ‚ÄěDamit¬†sind die Einsatzkr√§fte der Polizei sowie der kommunale Au√üendienst des¬†Kreisverwaltungsreferats in der Lage, konsequent einzugreifen, bevor Straftaten¬†√ľberhaupt entstehen k√∂nnen.‚Äú

Mehr Beitr√§ge aus M√ľnchen aktuell

- Anzeige -