DB investiert in die Münchner S-Bahn
S-Bahn der Zukunft: So soll der ÖPNV besser werden
Stand 17.03.23 - 09:53 Uhr
Mit dem neuen Großprojekt will die Deutsche Bahn die S-Bahn München in eine moderne und zuverlässige Zukunft führen. Alles Wichtige dazu, findest du hier.
Quelle: neomind
Die neue S-Bahn München
Mit 1,5 Milliarden Euro startet die Bahn ein Großprojekt in München, das die Münchner S-Bahn zu einer der modernsten S-Bahn-Systeme Europas verwandeln soll.
- Anzeige -Wieso investiert die Bahn so viel?
Mit den 1,5 Milliarden Euro, die die Bahn in das Projekt „Starke S-Bahn München – Programm 14 plus“ investiert, soll einer der größten Kritikpunkte der Münchner S-Bahn aus dem Weg geschafft werden.
Indem die DB die S-Bahn München Schritt für Schritt modernisiert, will die S-Bahn zuverlässiger werden und mehr Pünktlichkeit garantieren und das bisher störanfällige System robuster machen.
Dafür werden allein jährlich 60 Millionen Euro in eine neue Infrastruktur investiert. Bis 2037 soll die S-Bahn somit noch vor Fertigstellung der 2. Stammstrecke fahrgastfreundlich verbessert werden.
- Anzeige -Welche Maßnahmen sind für die Strecken geplant?
Die gesamte Signal- und Leittechnik des Bahnknotens München soll komplett digitalisiert werden. Bis 2030 soll die Stammstrecke und anschließend die Außenäste digitalisiert werden. Somit wird der gesamte Zugverkehr flexibler.
Parallel laufen Planungen und Bauarbeiten für mehr Platz auf der Schiene und moderne Bahnhöfe. Mehrere S-Bahn-Außenstrecken sollen zusätzliche Gleise erhalten – unter anderem zwischen Steinebach und Seefeld-Hechendorf.
In Laim können Fahrgäste bereits 2023 mit dem neuen und großzügigen Bahnsteig an Gleis 1 das erste Mal einen fertiggestellten Teil der 2. Stammstrecke nutzen.
Am Ostbahnhof startet das neue elektronische Stellwerk. Mit einem neuen Aufzug am Isartor wird dieses Jahr zudem die gesamte Stammstrecke barrierefrei.
Wird es auch Neuerungen bei den Zügen geben?
Noch im Verlauf dieses Jahres werden 16 modernisierte Züge Teil der Münchner S-Bahn Flotte.
Im Zuge des Großprojekts sind rund 90 neue XXL-Züge bestellt. Diese sollen Ende der 20er in Betrieb genommen werden und eine Länge von 200 Metern aufweisen.
Die Züge in ICE-Länge bieten 12 Prozent mehr Kapazität und sollen die Gäste mit modernster Fahrgastinfotechnik informieren.
Um die wachsende Flotte warten zu können, werden zwei neue S-Bahn-Werke gebaut, die mit Photovoltaik und Geothermie klimaschonend betrieben werden sollen. In Pasing beginnt der Bau noch 2023 und am Ostbahnhof ist der Bau samt Leitstelle bereits abgeschlossen.
- Anzeige -Was ist noch geplant, um das S-Bahn-Netz zu modernisieren?
Die S-Bahn wird in Zukunft künstliche Intelligenz nutzen, um die Verkehrslage zu analysieren und somit frühzeitig auf Konflikte im Netz reagieren zu können.
Ein eigener Baukoordinator wird sich zudem und ständige präventive Instandhaltung und neue Baumaßnahmen von Weichen, Bahnübergängen und Stellwerken kümmern.
Zudem werden die Informationsanzeigen und –anlagen modernisiert, um eine transparentere und zuverlässige Kommunikation mit den Fahrgästen zu sichern. Als Zusatz werden die digitalen Liniennetzkarten, die in den S-Bahnen über Störungen in Echtzeit informieren, bald auch online sichtbar sein.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
Neue Regeln in Laim: Welche S-Bahnen halten, wo ihr umsteigen müsst und was beim Ticket gilt.
München bewirbt sich um das Champions-League-Finale 2028 in der Allianz Arena. Die UEFA entscheidet im September.
DESK
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.









