Coronavirus in Bayern
Oktoberfest abgesagt: Jetzt planen die Festwirte eine Mini-Wiesn
Stand 15.07.20 - 15:18 Uhr
0
In wenigen Tagen startet " Sommer in der Stadt" - das Ersatz-Konzept der Stadt München für das abgesagte Oktoberfest. Doch das ist den Wiesn-Wirten zu wenig, deshalb haben sie jetzt eine eigene Mini-Wiesn geplant.
© Foto: shutterstock
Ersatz-Oktoberfest mit Musik, Bier und Tracht geplant
Das offizielle Oktoberfest wurde wegen Corona abgesagt. Aber die Münchner lassen sich ihre Wiesn nicht nehmen! Wie die Bild-Zeitung berichtet, planen die Festwirte Käfer, Steinberg, Roiderer, Reinbold und Schottenhamel eine Mini-Wiesn, verteilt in der ganzen Stadt!
- Anzeige -So wollen sie im Herbst doch noch Wiesn-Stimmung in München, mit Musik, Bier, Schmankerl und Tracht. Los gehen soll die Mini-Wiesn am 19. September, dem eigentlichen Anstichtag des Oktoberfest 2020. Dann soll in ihren Wirtschaften, im Biergarten oder im Ersatz-Zelt, unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen, Oktoberfest gefeiert werden.
Grünes Licht von Seiten der Stadt und den Verantwortlichen gibt es aber bisher noch nicht.
- Anzeige -
Oktoberfest am Nockherberg
Wiesn-Vize-Sprecher Christian Schottenhamel will in sein Gasthaus am Nockherberg Oktoberfest feiern. Neben den Bierkesseln sollen dann Otto Schwarzfischer und seine Musikanten spielen, wie sonst im Wiesnzelt. Auch seine Kollegen wollen München den berühmten Wiesn-Zauber einhauchen.
Käferzelt in Riem
Michael Käfer plant eine 16-tägige Mini-Wiesn im Chalet auf dem Gelände der Rennbahn in Riem, das seinem Käferzelt ähnelt. Spielen soll seine Wiesn-Kapelle „Gerry & Gary“.
- Anzeige -Wiesn-Bier im Hofbräu- und Löwenbräukeller
Die Wiesn-Wirte Steinberg aus dem „Hofbräuzelt“ wollen in den Hofbräukeller einladen – mit Wiesn-Bier und Original-Wiesn-Speisekarte. Wirt-Kollege Edi Reinbold („Schützen-Festhalle“) will im Franziskaner und im Löwenbräukeller mitmachen.
Anstich im Biergarten
Und auch Toni Roiderer, Wirt vom Hackerzelt, plant den Anstich in seinem Biergarten am „Gasthaus zum Mühlpark“ in Strasslach – mit allem drum und dran.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
DESK
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.








