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Einsatz eskaliert

M√ľnchner Polizei: 19 Beamte im Englischen Garten verletzt

Aktualisiert 10.05.2021 - 12:11 Uhr

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Vom Party-Hotspot zum Tatort: Im Englischen Garten in M√ľnchen ist am Wochenende ein Polizeieinsatz eskaliert, mehrere Gruppen haben dabei 19 Beamte verletzt. Jetzt √§u√üert sich der Polizeidirektor zu dem Vorfall.

M√ľnchner Polizei: 19 Beamte im Englischen Garten verletzt

Wie hier am Ufer der Isar wird in¬†M√ľnchen an √∂ffentlichen¬†Orten die Einhaltung der Corona-Regeln kontrolliert. Im¬†Englischen¬†Garten ist es dabei zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen der Polizei und Feiernden gekommen. (Symbolbild);¬†Foto: dpa

Das sagt der leitende Polizeidirektor zum eskalierten Einsatz

M√ľnchen (dpa) – Im Englischen Garten in M√ľnchen ist eine Auseinandersetzung zwischen Partyvolk und der Polizei nach Darstellung der Ordnungsh√ľter eskaliert.¬†Junge Leute h√§tten etwa 50 Flaschen in Richtung der Polizisten geworfen und so 19 Beamte verletzt, sagte ein Polizeisprecher.

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Einsatz aufgrund von Sexualdelikt eskaliert

An dem ¬ęParty-Hotspot¬Ľ im Englischen Garten sei es am Samstag zun√§chst zu einem¬†Sexualdelikt gekommen, bei dem eine 14-j√§hrige¬†M√ľnchnerin gegen ihren Willen begrapscht und umarmt wurde. Daraufhin hat sich eine Gruppendynamik entwickelt, aus der heraus die Beamten gezielt angegriffen und mehrere dabei verletzt wurden.

In einem Video, das in sozialen Netzwerken kursiert, ist zu sehen, wie aus einer größeren Gruppe junger Menschen Flaschen auf die Polizisten geworfen werden. Die Polizei setzte nach eigenen Angaben Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Es wurden insgesamt sechs Personen festgenommen. Sie erwarten nun unter anderem Anzeigen wegen Körperverletzung und Landfriedensbruch.

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Statement des leitenden Polizeidirektors

Der leitende Polizeidirektor Michael Dibowski zeigt sich √ľber den Vorfall tief betroffen:¬†

‚ÄěIch habe Verst√§ndnis f√ľr den Wunsch, sich bei sch√∂nem Wetter im Englischen Garten¬†aufzuhalten. Der Park ist die gr√ľne Lunge unserer Stadt, er ist sehr attraktiv und bietet viel¬†Platz f√ľr Spa√ü und Erholung.

Leider kam es dort am Samstag zu einem Sexualdelikt, bei dem eine 14-j√§hrige¬†M√ľnchnerin gegen ihren Willen begrapscht und umarmt wurde. Die Dynamik, die sich¬†danach im Englischen Garten entwickelt hat, macht mich tief betroffen. Meine Kolleginnen¬†und Kollegen, die in dieser Situation helfen wollten und eine Straftat verfolgen mussten,¬†wurden mit zahlreichen Flaschenw√ľrfen von vielen umstehenden Personen angegriffen.

19 Polizeibeamte wurden durch diese sinnlosen und gewaltt√§tigen Handlungen verletzt.¬†Jeder von diesen T√§tern, der sich hier gegen die Polizei solidarisiert hatte, sollte immer¬†dar√ľber nachdenken, dass es einen guten und wichtigen Grund f√ľr den Polizeieinsatz¬†gab. Dieses gewaltt√§tige Handeln kann definitiv nicht mehr als Spa√ü oder unterhaltsames¬†Event bezeichnet werden und ist moralisch zutiefst fragw√ľrdig.

Ich bin sehr entt√§uscht, dass hier eher Straft√§ter unterst√ľtzt wurden, statt zu helfen, diese¬†zu erkennen!‚Äú

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Auch der Innenminister äußert sich

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zeigte Unverst√§ndnis f√ľr die Randale. ¬ęIch kann sehr gut nachvollziehen, dass es die Menschen bei dem sch√∂nen Wetter und den warmen Temperaturen nach drau√üen zieht¬Ľ, sagte er am Sonntag. ¬ęNicht nachvollziehen kann ich jedoch das Verhalten von Personen, die sich an keinerlei Regelungen halten, so wie dies gestern im Englischen Garten geschehen ist.¬Ľ Die Ausschreitungen im Englischen Garten und die Gewaltbereitschaft gegen Polizeibeamte machten ihn fassungslos.

¬ęEs ist erschreckend und v√∂llig inakzeptabel, dass diejenigen, die uns sch√ľtzen, selbst verletzt werden¬Ľ, sagte Herrmann. ¬ęDas d√ľrfen und werden wir nicht dulden.¬Ľ Ihm fehle jedes Verst√§ndnis, dass sich auch umstehende Personen mit den Angreifern verb√ľndet h√§tten. ¬ęDie Polizei wird weiterhin konsequent gegen diese St√∂rer vorgehen und die betroffenen Gewaltt√§ter werden Konsequenzen tragen m√ľssen.¬Ľ

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