Zu viele Autos in der Stadt
München bleibt Stau-Hauptstadt
Stand 05.02.18 - 16:42 Uhr
0
In keiner anderen deutschen Stadt steht man so häufig und so lange im Stau wie in München. Das kostet nicht nur Nerven sondern auch bares Geld.
Niemand steht länger im Stau als die Münchner
München führt das Stau-Ranking zum zweiten Mal in Folge an und ist damit auch 2017 die verkehrsreichste deutsche Stadt. Gefolgt von Hamburg und Berlin auf den Plätzen zwei und drei. Das zeigt die neue Stau-Studie des Verkehrsunternehmens INRIX.
- Anzeige -51 Stunden im Stau
In München steckten Autofahrer während der Stoßzeiten durchschnittlich 51 Stunden im Stau fest – immerhin vier Stunden mehr als im Jahr 2016. Eine Ursache für den Anstieg ist die relativ hohe Anzahl von Baustellen an wichtigen Verkehrsknotenpunkten, wie zum Beispiel am Sendlinger Tor und am Thomas-Wimmer-Ring.
Das kostete nicht nur täglich viele Nerven sondern auch bares Geld. Der Zeit- und Benzinverlust kostete die Stadt 2017 schätzungsweise rund 2,9 Milliarden Euro pro Jahr!
Hier dauert es am längsten
Während der Hauptverkehrszeiten lag die Durchschnittsgeschwindigkeit in München bei mit 9km/h. Auf den Hauptstraßen nach München hinein und aus der Stadt hinaus reduzierte sich die Durchschnittsgeschwindigkeit im Berufsverkehr von 65 auf 20km/h.
Münchens schlimmster Abschnitt lag auf dem Mittleren Ring zwischen Olympiapark und Westpark. Auf diesen 6,7 Kilometern verloren die Fahrer pro Jahr 27 Stunden.
Danach folgen auf den Plätzen 2-10:
- Auf der A99 zwischen Kreuz München-Ost und Kreuz München-Nord mit 26 Stunden
- Auf der Arnulfstraße zwischen Romanplatz und Donnersbergerstraße mit 22 Stunden
- Am Altstadtringtunnel zwischen Vogelweideplatz und Prinzregentenplatz mit 22 Stunden
- Auf der Hohenzollernstraße zwischen Dachauer Straße und Leopoldstraße mit 19 Stunden
- Auf der A94 zwischen Kreuz München-Ost und Vogelweideplatz mit 19 Stunden
- Auf der Lindwurmstraßer zwischen Plinganserstraße und Sendlinger Tor mit 19 Stunden
- Auf der Ludwig-/Leopoldstraße zwischen Odeonsplatz und dem Petuelring mit 18 Stunden
- Auf der Ifflandstraße zwischen Isarring und Prinzregentenstraße mit 18 Stunden
- Auf der Ackermannstraße zwischen Seehaus und Bonner Platz mit 16 Stunden
Die INRIX-Studie
Das Verkehrsunternehmen erstellt seine Studie auf Basis der Daten von 300 Millionen vernetzten Autos und Navis. So wird das Verkehrsaufkommen zu unterschiedlichen Tageszeiten in unterschiedlichen Straßenabschnitten gemessen und ausgewertet.
Beispielsweise analysieren sie den Pendlerverkehr in den Zentren, auf den Wegen in die Stadt hinein und aus ihr heraus, während und außerhalb von Stoßzeiten, während der Arbeitswoche sowie an Wochenenden. Die Analyse umfasst das Stauaufkommen in 1.360 Städten in 38 Ländern.
Mehr Beiträge und Themen
Im August 2026 starten neue Regeln für Familien, Bahnkunden, KI, Solaranlagen und Verpackungen.
Freie Fahrt, freie Schifffahrt, freier Bergspaß: Bayern belohnt Einser
Die Stadt München verlängert ihre Allgemeinverfügung zur Einschränkung der Wassernutzung nicht. Auch die Wasser-Sparanordnung der Stadtwerke München läuft aus. Entspannung gibt es aber nur teilweise - denn die Lage beim Grundwasser bleibt weiter angespannt.
Waldbrände in Südeuropa sorgen für Unsicherheit: Das müssen Urlauber jetzt zu ihren Rechten wissen.
Vom Naturbad in München bis zum Wellenbad im Umland: Diese Freibäder in und um München sorgen für Abkühlung, Badevergnügen und echtes Sommerfeeling.
Donna Maria startet im September und bohrt für die 2. Stammstrecke drei Kilometer unter München.
Zum Augustbeginn drohen lange Staus: Der ADAC warnt vor einem besonders vollen Ferienwochenende.
Das Voting zum Jugendwort des Jahres 2026 hat begonnen. Zehn Begriffe sind noch im Rennen.
Im Tierpark Hellabrunn gibt es neue Hoffnung im Elefantenhaus. Die Asiatische Elefantkuh Temi ist trächtig, die Geburt ist für August 2027 geplant.
Am 12. August 2026 wird’s am Himmel spektakulär: Die Sonnenfinsternis ist auch in Deutschland gut zu sehen.
DESK
Am Starnberger See fallen wegen Niedrigwasser vier Haltestellen aus. Fahrgäste müssen ihre Touren neu planen.
Bayern steht ein sehr heißer Dienstag bevor. Danach steigt das Risiko für Gewitter und Waldbrände.
34-Jähriger stirbt nach Festnahme in München. LKA und Staatsanwaltschaft ermitteln.
Im Englischen Garten half die Feuerwehr München einem Mann mit schwerer Atemnot nach einem Insektenstich.
In Münchens Freibädern wartet in den Sommerferien ein kostenloses Mitmachprogramm auf Kinder und Jugendliche.
Wegen vieler Baustellen ändern sich in München ab 3. August zahlreiche Bus- und Tramlinien.
Wiesn 2026: KI-Kameras, neue Wege und mehr Kontrolle sollen Überfüllung verhindern.














