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Einkaufen, Reisen und Sport

Krankschreibung: Was darf ich und was nicht?

Aktualisiert 23.10.2018 - 17:05 Uhr

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In MĂŒnchen breitet sich derzeit wieder eine Grippewelle aus. Viele Arbeitnehmer stellen sich dann bei einer Krankschreibung die Frage: Was darf ich trotzdem und was nicht? Hier die wichtigsten Infos.

Krankschreibung: Was darf ich und was nicht?

© Tim Reckmann/pixelio.de

Das ist erlaubt – das nicht

Die Annahme, dass du bei einer Krankschreibung das Bett hĂŒten musst, ist eindeutig falsch. Denn grundsĂ€tzlich gilt: es ist alles erlaubt, was den Genesungsprozess nicht behindert, sondern ihn möglicherweise sogar befördert.

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Das heißt wiederum, dass man nicht pauschal sagen kann, was trotz Krankschreibung erlaubt ist und was nicht, sondern es immer vom Einzelfall abhĂ€ngig ist. GrĂ¶ĂŸtenteils ist dies nĂ€mlich abhĂ€ngig von der Art der Krankheit sowie von der Empfehlung und Anordnung des Arztes!

Einkaufen gehen 

Der Weg in den Supermarkt ist demzufolge dann natĂŒrlich erlaubt – solange man nicht bettlĂ€grig ist. Da man ja essen und trinken muss, um gesund zu werden, ist es fĂŒr den Genesungsprozess nicht förderlich, wenn der KĂŒhlschrank leer ist! Der Weg ins Shoppingcenter ist allerdings schon umstrittener. Fördernd fĂŒr die Genesung ist der Shoppingtrip beispielsweise bei einer Grippe nĂ€mlich sicherlich nicht. Genauso verhĂ€lt es sich bei Restaurant-, CafĂ©- oder Kinobesuchen! Sollte man allerdings wegen einem gebrochenen Arm krankgeschrieben sein, dĂŒrfte der Genesungsprozess dadurch nicht weiter negativ beeinflusst werden. 

Sport treiben

Ausschlaggebend ist wieder der Grund der Krankschreibung. Bei einer ErkĂ€ltung zum Beispiel sollte man die tĂ€gliche Joggingrunde oder den Weg ins Fitnessstudio lieber lassen! Bei Verrenkungen oder anderen derartigen Verletzungen sind wiederum leichte Übungen erlaubt, um zum Beispiel Nackenverspannungen zu lösen. Teilweise ist sogar Leistungssport möglich, wenn die Genesung dadurch nicht beeintrĂ€chtigt wird. Bei psychischen Problemen wirkt sich Sport oftmals sogar positiv auf den Genesungsprozess aus und wird vom Arzt empfohlen! 

Meistens immer erlaubt – wenn du nicht gerade aufgrund eines gebrochenen Beins krankgeschrieben bist – sind SpaziergĂ€nge an der frischen Luft! Diese stĂ€rken nĂ€mlich unter anderem das Immunsysten!

Urlaub machen und verreisen 

Auch hier hĂ€ngt es wieder vom Einzelfall ab. GrundsĂ€tzlich kann dir dein Arbeitgeber aber die Urlaubsreise an die Nordsee, nach Italien oder Thailand nicht verbieten und nicht als KĂŒndigungsgrund anrechnen! NatĂŒrlich gilt auch hier wieder: die Reise darf deiner Genesung nicht schaden. Ist dies nicht der Fall, weil beispielsweise die Meeresluft sogar zur Heilung deiner Bronchitits beitrĂ€gt, darfst du hinfahren, wohin du willst! Dass ein StĂ€dtetrip oder Skiurlaub deine Genesung nicht negativ beeinflusst, wĂ€re allerdings eher unglaubwĂŒrdig und könnte zu einer fristlosen KĂŒndigung fĂŒhren.

Party machen

Dies ist jetzt möglicherweise fĂŒr einige Arbeitnehmer ĂŒberraschend, doch auch trotz Krankschreibung ist es erlaubt, auf die Piste zu gehen und den ein oder anderen Cocktail zu schlĂŒrfen – aber natĂŒrlich auch wieder abhĂ€ngig von dem Grund der Krankschreibung! So solltest du bei einer Grippe mit starkem Fieber nicht gerade auf der TanzflĂ€che eines Clubs abfeiern. Außerdem hemmt Alkohol oftmals die Wirkung von Medikamenten und verzögert so den Genesungsprozess. Auch dann solltest du also lieber Zuhause bleiben und dich ausruhen. Bei einer Krankschreibung wegen einer gebrochenen Schulter darfst du dich allerdings beruhigt in eine Bar sitzen und den Abend mit Freunden genießen!

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