Sportgroßereignis 2021
Keine Fußball-EM Spiele 2021 in München?
Stand 17.03.21 - 16:14 Uhr
0
Eigentlich sollte die Fußball EM bereits 2020 mit vier Spielen in München stattfinden. Coronabedingt wurden diese auf 2021 verschoben - doch wird in diesem Jahr etwas daraus werden? Jetzt erhöht die UEFA den Druck auf die Stadt.
Foto: Shutterstock
UEFA erhöht den Druck auf Gastgeber-Städte
Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Fußball-EM von 2020 auf den Zeitraum zwischen 11. Juni und 11. Juli 2021 verschoben. Mehrere Spiele davon sollten auch in der Stadt München stattfinden – allerdings könnten die aber nun an andere Städte gehen. Denn: die UEFA erhöht laut Medienberichten den Druck auf die austragenden Städte.
- Anzeige -
So sagte jüngst UEFA-Chef Ceferin beim englischen Sender Sky Sports, dass jede gastgebende Stadt garantieren können müsse, dass Fans in die Stadien dürfen.
Das sagt die Stadt München dazu
In einer Pressemitteilung teilt das Referat für Bildung und Sport in München mit, dass die Stadt gemeinsam mit dem DFB weiterhin für die UEFA EURO 2021 mit verschiedenen Szenarien plant – auch was mögliche Zuschauer im Stadion betrifft. Welches Szenario letztlich umgesetzt werden könne, hänge vom aktuellen Pandemie-Geschehen im Juni bzw. Juli ab.
Insofern sei es freilich denkbar und wünschenswert, dass bei den vier Spielen in München Zuschauer im Stadion sein können. Die Stadt München sei bei der Zulassung von Zuschauern abhängig von der zum Zeitpunkt der Europameisterschaft geltenden Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Ein Rückzug Münchens war und ist kein Thema.
Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter sagt dazu: „So sehr ich mir wünschen würde, in die Zukunft schauen zu können, ich kann es leider nicht. Es ist zum jetzigen Zeitpunkt schlicht nicht möglich, eine Aussage darüber zu treffen, ob es das Infektionsgeschehen der Corona-Pandemie zulässt, im Juni Zuschauer zuzulassen oder nicht. Klar ist aber, dass Veranstaltungen dieser Art mit Zuschauern nach den aktuellen Vorschriften nicht erlaubt sind.“
- Anzeige -Das sagt der DFB zur EM-Situation
Der DFB äußert sich in einer Stellungnahme wie folgt: "Der Schutz der Gesundheit von Spielern, Organisation und Fans im Rahmen der Spiele der UEFA EURO 2020 in Deutschland ist unser oberstes Ziel. Zudem soll das Turnier im Geiste des gesamten europäischen Fußballs und der zwölf Spielorte sportlich fair ausgetragen
werden. Daher entwickeln wir gemeinsam mit der UEFA und unseren Partnern vor Ort Hygienemaßnahmen für die vier Spiele der UEFA EURO 2020 in München. Hier bilden die Konzepte eine hervorragende Grundlage, die sich in der Bundesliga, den Länderspielen und den Finalturnieren der UEFA Euro League und Champions League als verlässlich erwiesen haben."
Und weiter heißt es: " Daneben möchten wir gerne im Sinne der Fans die Vision erfüllen, dass auch Zuschauer – unter den dann geltenden Bestimmungen – die Spiele der UEFA EURO 2020 in München besuchen können. In den weiterführenden Gesprächen mit der UEFA und unseren Partnern in München werden wir bis in
den April hinein fortlaufend erörtern, ob und wie die Umsetzung dieser Ziele gelingen kann."
Zuschauer bei der Fußball-EM? Diese Szenarien stehen im Raum:
Bleibt es beim ursprünglichen Plan – Szenario 1 – sollen in insgesamt zwölf Ländern EM-Spiele stattfinden. Drei Vorrundenspiele und ein Viertelfinale davon sind in München angesetzt. Szenario 2 siegt eine zugelassene Zuschauer-Kapazität zwischen 50 und 100 Prozent vor, Szenario 3 eine Auslastung der Zuschauer-Ränge zwischen 20 und 30 Prozent, Szenario 4 den völligen Ausschluss der Fans.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
DESK
The Kolors bringen Italo-Pop und große Gefühle nach München - jetzt Tickets sichern!
Neue Wirte, neue Fahrgeschäfte, neue Ideen: Auf der Wiesn 2026 tut sich einiges. Beim Presserundgang der Stadt München wurde schon vor dem Start klar: Dieses Jahr gibt’s auf dem Oktoberfest viel Vertrautes - aber auch einige spannende Neuerungen.
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.





