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Mietwahnsinn in MĂŒnchen

Gegen Vermieter wehren – Geht das?

Aktualisiert 22.02.2019 - 15:49 Uhr

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In wenigen VertrĂ€gen kommt es so oft zu Auseinandersetzungen wie bei MietvertrĂ€gen. Meistens fĂŒhlt man sich aber als Mieter machtlos. Hier erfĂ€hrst du, wie du dich wehren kannst! 

Gegen Vermieter wehren – Geht das?

© Rainer Sturm / pixelio.de

So kannst du als Mieter dein Recht durchsetzen

StÀndige Mieterhöhungen? MietmÀngel? Als Mieter musst du dir nicht alles gefallen lassen. Wir verraten dir, was dein Vermieter darf und was nicht plus an wen du dich wenden kannst, wenn du Stress mit deinem Vermieter hast.

Mietminderung bei MĂ€ngeln

Weist deine Wohnung nachweisbar MĂ€ngel auf, wenn du dort einziehst, ist es dem Vermieter verboten, auf die volle Miete pochen. Der Vermieter muss in jedem Fall eine prozentuale Mietminderung akzeptieren.

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Untervermieten ist verboten

Der Vermieter kann Untervermieten nicht generell verbieten. Wenn der Mieter ein berechtigtes Interesse daran hat, mit anderen zusammen zu wohnen, muss der Vermieter das akzeptieren. Berechtigte GrĂŒnde sind z.B. finanzielle Probleme oder der Wunsch, in einer Gemeinschaft zu leben.

WĂ€ndestreichen beim Ein- und Ausziehen

"Mieter mĂŒssen bei Ein- oder Auszug die WĂ€ndestreichen", ist ein bekannter Miet-Mythos. Entscheidend ist hierbei die Formulierung im Vertrag. Der Mieter ist verpflichtet, in den "ĂŒblichen" (im Vertrag festgelegten) Fristen kleine Reparaturen zu leisten. UngĂŒltig ist es aber zu behaupten, dass der Mieter beim Auszug automatisch dazu verpflichtet ist, Schönheitsreperaturen durchzufĂŒhren.

Verantwortlichkeit fĂŒr feuchte WĂ€nde

"Mieter sind verantwortlich fĂŒr feuchte WĂ€nde". Das mĂŒssen sich viele von ihren Vermietern anhören. In den meisten FĂ€llen sind aber die Vermieter selber schuld. Feuchtigkeitsflecken haben nĂ€mlich laut Mieterverein in den meisten FĂ€llen bauliche Ursachen. Das bedeutet, dass in den meisten FĂ€llen die Mieter in die eigene Tasche greifen mĂŒssen, wenn es zur Reparatur kommt.

Mieterhöhungen

Der Vermieter darf die Miete nicht beliebig anheben. Er muss zwei Deckelungen beachten, die ortsĂŒbliche Vergleichsmiete sowie die sogenannte Kappungsgrenze. Letztere liegt in MĂŒnchen zwischen 15% und 20%, was bedeutet, dass die Mieterhöhung diesen Prozentsatz nicht ĂŒbersteigen darf. Sollte sich der Vemieter nicht an diese Grenzen halten, hast du als Mieter das Recht, nicht auf die Erhöhung zu reagieren.

Anlaufstellen fĂŒr MĂŒnchner Mieter

1. Mieterhilfe Deutschland e.V.

Ringseisstraße 8

Offizielle Homepage


2. Mieterverein MĂŒnchen e.V.

Sonnenstraße 10

Offizielle Homepage 


3. Sozialreferat – Mietberatung

Franziskanerstraße 8 (Raum 238)

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