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Fu├čball

Deutschland ist Gastgeber der EM 2024

Aktualisiert 27.09.2018 - 15:57 Uhr

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Der deutsche Fu├čball darf sich auf das n├Ąchste gro├če Heim-Turnier freuen. Die Europameisterschaft 2024 findet in Deutschland statt.┬á

Deutschland ist Gastgeber der EM 2024

Gro├čer Jubel bei Lahm & Co.

Nyon (95.5 Charivari / dpa) – Das n├Ąchste Sommerm├Ąrchen kann kommen. Deutschland hat den Zuschlag f├╝r die Europameisterschaft 2024 erhalten und richtet 18 Jahre nach der weltweit gefeierten WM 2006 wieder ein gro├čes Fu├čball-Turnier aus.

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Der Deutsche Fu├čball-Bund um EM-Botschafter Philipp Lahm und Bundestrainer Joachim L├Âw setzte sich am Donnerstag in Nyon beim Votum des UEFA-Exekutivkomitees durch. Um 15.21 Uhr zog UEFA-Pr├Ąsident Aleksander Ceferin den Zettel mit der Aufschrift Germany┬áaus dem Umschlag.

Hier werden die Spiele stattfinden

Als Spielorte beim ersten gro├čen Heim-Turnier seit der WM 2006 sind Berlin, M├╝nchen, D├╝sseldorf, Stuttgart, K├Âln, Hamburg, Leipzig, Dortmund, Gelsenkirchen und Frankfurt vorgesehen. Das Olympiastadion in Berlin mit einer Kapazit├Ąt von 70.033 Zuschauern ist der logische Kandidat f├╝r das Finale.

Bei der Multi-Nationen-EM 2020, die in zw├Âlf L├Ąndern stattfindet, werden drei Gruppenspiele und ein Viertelfinale in M├╝nchen ausgetragen. Deutschland richtet zum zweiten Mal nach 1988 eine EM aus.

Als Gastgeber muss sich Deutschland nach aktuellem Planungsstand voraussichtlich nicht f├╝r das Turnier qualifizieren. Die genauen Kriterien sind noch nicht festgelegt.

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Es geht wieder aufw├Ąrts f├╝r den deutschen Fu├čball

Genau drei Monate nach dem blamablen WM-Vorrundenaus der Ex-Weltmeister von L├Âw durfte der DFB┬ádamit zumindest auf dem fu├čballpolitischen Parkett wieder einen wichtigen Sieg feiern. Und auch f├╝r den zuletzt unter anderem durch die Aff├Ąre um Mesut ├ľzil angeschlagenen DFB-Pr├Ąsidenten Reinhard Grindel stellt der Zuschlag vorerst einen wichtigen Befreiungsschlag dar. Ehrenspielf├╝hrer Lahm ist f├╝r das Turnier als Organisationschef eingeplant.

Deutschland setzt sich gegen T├╝rkei durch

Der DFB punktete in seiner Bewerbung vor allem mit den vorhandenen Stadien sowie der bestehenden Infrastruktur und wirtschaftlicher Stabilit├Ąt. Der weiterhin nicht komplett aufgekl├Ąrte Skandal um die WM 2006 spielte offensichtlich keine gr├Â├čere Rolle bei der Mehrheit der Wahlleute.

Der t├╝rkische Mitbewerber hatte vor allem f├╝r das fehlende Menschenrechtskonzept und aufgrund finanzieller Risiken schlechte Bewertungen durch die UEFA-Pr├╝fer kassiert. Die T├╝rkei scheiterte damit wie zuletzt bei den vergeblichen Anl├Ąufen f├╝r die EM 2008, 2012 und 2016.

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