Zeitreise
Das Leben in der Zukunft: München im Jahr 2050
Stand 23.03.23 - 12:48 Uhr
Wir stellen die Uhren nicht nur um eine Stunde nach vorne. Hier erfährst du, wie wir im Jahr 2050 leben, arbeiten und wohnen werden.
©shutterstock
Das Leben in zwei Jahrzehnten
Es werden erneut die Uhren um eine Stunde vorgestellt. Wir stellen jetzt die Uhr um 27 Jahre nach vorne und schauen uns an, wie wir im Jahr 2050 leben, arbeiten und wohnen werden.
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Natürlich kann das niemand genau vorhersagen. Trotzdem gibt es bereits Ideen und Konzepte, die uns einen Blick in die Zukunft werfen lassen. In Städten soll der Fokus in Zukunft auf dem öffentlichen Nahverkehr und Fahrrädern liegen. Die Idee einer gänzlich autofreien Stadt für Privatpersonen könnte schon bald Realität werden.
Ein mögliches Konzept ist die sogenannte „15 Minuten Stadt“. In diesem Stadtplanungskonzept ist alles darauf ausgelegt, jegliche Ziele innerhalb von 15 Minuten zu erreichen. Somit wären Autos in Städten nicht mehr notwendig und Luftqualität als auch die Klimabilanz würden sich verbessern.
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Funktionieren soll das ganze durch Förderung der Fahrradnutzung. Durch langfristige Fahrradwege sollen alle wichtigen Destinationen innerhalb der Stadt schnell und unkompliziert zu erreichen sein.
Um genug Platz zu schaffen, wird der Bedarf an Platz, der normalerweise für Autos zur Verfügung steht, für andere Dinge genutzt. Somit soll es mehr Freizeit- und Dienstleistungsangebote in deinem Umkreis geben.
Die Stadt wird also Nutzungs-durchmischter. Wohnen, Arbeiten und Freizeit sollen enger miteinander verknüpfbar werden. Dabei spielt Home-Office eine wichtige Rolle. Auch dezentralisierte Satellitenbüros können dazu beitragen, dass Mitarbeiter weniger pendeln müssen.
Wie werden wir 2050 arbeiten?
Veränderungen in der Arbeitswelt sind jetzt schon zu spüren. Durch die Pandemie hat sich Home-Office bereits in den meisten Unternehmen fest etabliert und ist nicht mehr wegzudenken. Mit mehr Home-Office werden auch weniger Büroflächen benötigt. In den Städten gäbe es so mehr Platz zum Wohnen. Eine Stadtflucht und Rückkehr aufs Land könnten ebenfalls Folgen sein.
Es besteht kein Zweifel, dass auch in Zukunft das Arbeitsumfeld flexibler werden wird. Hybride Belegschaften und dynamische Teams werden das Bild prägen und für eine weniger zentralisierte und hierarchische Struktur sorgen. Damit verbunden, wird auch von Arbeitnehmern ein erhöhter Fokus auf die Work-Life-Balance und flexiblere Arbeitszeiten gelegt.
Auch die Verbreitung von künstlicher Intelligenz wird die Arbeitswelt eingehend beeinflussen. Automatisierte und künstlich-intelligente Prozesse machen einfache Arbeiten in vielen Bereichen oft ersetzbar. Trotz dessen profitieren neben digitalen Branchen in erster Linie soziale, kreative und innovative Berufsfelder.
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Die Bevölkerung wächst ständig. Es sieht nicht danach aus, dass sich dieser Trend in naher Zukunft ändert. Platz- und Wohnungsmangel könnten zu einem echten Problem werden.
Die Lösung sehen Forscher in großen Gebäudekomplexen, in denen Menschen in Mikroapartments leben werden. Viele davon können aufgrund der Gebäudegröße keine Fenster haben und sollen stattdessen mit virtuellen Fenstern ausgestattet werden, die Tageslicht und Wetterwechsel simulieren.
Die Gebäude sollen außerdem als eigene Kraftwerke fungieren und den benötigten Strom durch Solarkraft selbst erzeugen. Auch ein Großteil der Lebensmittel könnte von eigenen Anlagen auf dem Dach stammen, in denen Gemüse angebaut wird.
Um die Gebäude kühl und isoliert zu halten, könnten in Zukunft die Häuserfassaden mit Moosen und Gräsern bewachsen sein.
Wie wird sich das Klima bis 2050 in München verändert haben?
Der Klimawandel schreitet immer weiter voran. 77 % der Städte werden höhere Durchschnittstemperaturen als bisher haben. Im Sommer soll München Durchschnittswerte von 27°/28° erreichen. Also wie in Mailand.
Die Prognose für ganz Deutschland ist noch bedenklicher. So soll in Deutschland 2050 das Klima mit dem jetzigen Klima in Zentralitalien vergleichbar sein.
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