Täuschend echt
Trailer zu „Titanic 2“ schon gesehen? So erkennst du Fake-KI-Videos
Stand 04.02.25 - 11:45 Uhr
Immer mehr KI-Videos sind im Umlauf - und diese sind nicht mehr leicht als Fakes zu erkennen. Ein paar Tipps, wie ihr euch vom Trailer zu "Titanic 2" nicht übers Ohr hauen lasst.
©Dave Thompson/AP
Vorsicht vor zu spektakulären Trailern
Margot Robbie als weibliche James Bond, die Rückkehr der Titanic oder ein neues Abenteuer von Forrest Gump? Auf den ersten Blick wirken diese Trailer wie eine spannende Vorschau auf ein tolles Kinojahr – doch sie sind Fake.
- Anzeige -Filmenthusiasten werden vermutlich erkennen, dass es keine echten Trailer sind. Alle anderen aber dürften sich schwertun, denn dank künstlicher Intelligenz sehen diese Videos immer realistischer aus.
Leonardo DiCaprio und die Rückkehr der Titanic
Tom Cruise als Assassine in „Assassin’s Creed“
Margot Robbie als weibliche 007 in „Jamie Bond“
Wie erkennt ihr Fake-KI-Videos?
Oft sind diese künstlich erzeugten Filmtrailer auf den ersten Blick kaum von echten Trailern zu unterscheiden. Achtet deshalb auf kleine Details: Stimmt die Mimik der Schauspieler? Wirken einzelne Bewegungen abgehackt oder schwammig? Schaut außerdem genau hin, ob Stimmen und Lippenbewegungen synchron sind. Jede noch so winzige Asynchronität ist ein Anzeichen dafür, dass ihr vielleicht ein Fake-KI-Video vor euch habt.
Seid aufmerksam und hinterfragt das Gesehene
Natürlich kann auch ein echter Trailer mal etwas seltsam wirken – gerade, wenn er aus älteren Filmen zusammengeschnitten wurde. Doch je höher die Auflösung und je realistischer das Bildmaterial, desto genauer solltet ihr hinschauen: Passen Schatten, Lichteinfall und Hintergründe stimmig zusammen? Wenn nicht, ist das meist ein klares Indiz dafür, dass der Clip KI-generiert ist. Bleibt also wachsam, nutzt euer Bauchgefühl und vergleicht gegebenenfalls mit offiziellen Quellen, um nicht auf Fake-Trailer hereinzufallen.
Erkundet die Quellen
Bevor ihr euch von einem atemberaubenden Trailer überzeugen lasst, werft einen Blick darauf, wer ihn veröffentlicht oder geteilt hat. Unseriöse Seiten oder brandneue Kanäle ohne Impressum könnten Anzeichen dafür sein, dass ihr es mit einem Fake-KI-Video zu tun habt. Auch Reaktionen und Kommentare von anderen Nutzer können aufschlussreich sein: Häufen sich Meldungen über Unstimmigkeiten, ist Vorsicht geboten.
Achtet auf Ton und Musik
KI-generierte Trailer klingen häufig zu perfekt oder auf merkwürdige Art entrückt. Lauscht deshalb genau hin: Passt die Musik wirklich zu den Szenen? Hört ihr im Ton Störgeräusche oder seltsame Echos, die nicht ins Gesamtbild passen? Stimmen mit robotischen Untertönen oder unnatürlich klingende Dialoge sind ein starkes Indiz dafür, dass eine KI die Finger im Spiel hatte.
Verwendet Analyse-Tools
Mittlerweile gibt es verschiedene kostenlose Programme und Websites, mit denen ihr verdächtige Videos überprüfen könnt. Diese Tools analysieren beispielsweise Bildunregelmäßigkeiten oder Auffälligkeiten im Ton. Wenn ihr bei einem Trailer Zweifel habt, kann eine solche technische Überprüfung helfen, Klarheit zu schaffen. Letztlich gilt jedoch: Traut eurem Bauchgefühl und hinterfragt Inhalte kritisch, statt sie ungefiltert weiterzuverbreiten.
Beispiele für KI-Erkennungstools
Egal für welches Tool ihr euch entscheidet, verlasst euch nicht allein auf die Analyseergebnisse: Am Ende zählt auch euer gesunder Menschenverstand und ein zweiter oder dritter Blick auf mögliche Ungereimtheiten. Hier sind ein paar Tools, die ihr testen könnt:
- InVID & WeVerify: eigentlich gedacht, um Fake News aufzudecken. Ihr könnt einzelne Videoframes extrahieren und auf Bildmanipulation untersuchen
- Deepware: Eine Plattform, die sich auf die Erkennung von Deepfake-Videos spezialisiert hat
- Sensity (ehemals Deeptrace): Eine weitere Plattform zur Erkennung von Deepfakes
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