Gute-Laune-Tipp
Stimmungsmacher Parfüm
Stand 04.09.17 - 10:36 Uhr
Wer morgens schlecht gelaunt aufsteht, sollte darauf achten welches Parfüm er verwendet. Denn der Duft beeinflusst die Laune. Welches Parfüm zu welcher Stimmung passt, siehst du hier.
© flickr.com/ leighklotz
So kannst du deine Laune mit Düften beeinflussen
Jeder kennt diese Tage, an denen man quasi schon beim Aufschlagen der Augen nach dem Weckerklingeln weiß: Dieser Tag wird nicht gut. Man wird mit muffeliger Laune ins Bad gehen, schlecht gelaunt das Haus verlassen und den Tag damit verbringen, sich weiter in seine trübselige Stimmung hineinzusteigern. Solche Tage sind jedoch keine Schicksalsschläge, dagegen lässt sich etwas tun. Gute-Laune-Macher gibt es nämlich viele – man kann zum Beispiel einen langen Spaziergang unternehmen, moderaten Ausdauersport treiben oder die Lieblingsmusik anmachen und dazu durch die Wohnung tanzen.
- Anzeige -Was viele nicht wissen: Auch Düfte können unsere Stimmung erheblich beeinflussen. Marketingexperten wissen das hingegen schon längst – nicht umsonst riecht es in Supermärkten, Drogerien und so manchem Möbelkaufhaus immer so lecker. Dort werden Düfte eingesetzt, um die Kunden zum Kauf zu animieren. Diese Marketingstrategie lässt sich für eigene Zwecke abwandeln – indem man mithilfe von Raumdüften, Badeöl oder Parfüm die eigene Laune gezielt beeinflusst.
Mit jedem Atemzug bessere Laune
Forscher haben herausgefunden, dass Düfte unsere Gefühle unmittelbar beeinflussen und das emotionale Gedächtnis ansprechen – das ist beispielsweise der Fall, wenn einem beim Geruch warmer Plätzchen spontan die wundervollen Backsonntage bei den Großeltern in den Sinn kommen. Den meisten ist bekannt, dass Zitrusdüfte beleben und Lavendelgeruch beruhigt. Dass Düfte aber sogar für Misserfolge verantwortlich sein können, ist weitgehend unbekannt.
Dabei haben Forscher der University of Liverpool in Großbritannien schon vor über 15 Jahren herausgefunden, dass ein Duft, der in der Erinnerung mit einem Misserfolg verknüpft ist, langfristig zu schlechteren Leistungen führen kann. Grund genug, sich den angenehmen Gerüchen des Lebens zuzuwenden – dem Duft von Vanille beispielsweise. Geruchsforscher haben nämlich herausgefunden, dass Erinnerungen, die bestimmte Gerüche hervorrufen, sogar bis ins Säuglingsalter zurückreichen können. Muttermilch soll nach Vanille schmecken, weswegen die meisten Menschen Vanillegeruch als absoluten Wohlfühlduft empfinden, und ihn mit "zu Hause und geborgen sein" verbinden. Wer also ein Parfüm mit Vanilleextrakt auf der Haut trägt, fühlt sich sehr wahrscheinlich behüteter – was entspannt und ausgeglichen macht.
Parfüms, die nach Orange oder Mandarine duften, wirken hingegen belebend und aktivierend. Diese frischen Düfte eignen sich daher sowohl für heiße Sommertage als auch bei trübem Wetter, wenn man sich am liebsten nur aufs Sofa kuscheln möchte. An solchen Tagen kann ein süß-würziger Zitrusduft Energie spenden und dafür sorgen, dass wir beschwingt und gut gelaunt durch den Tag kommen – selbst wenn wir der einen oder anderen Regenpfütze ausweichen müssen.
Gerüche aus der Natur heben die Stimmung
Nun sind Vanille-, Zitrus- oder Rosenextrakte vor allem in Damendüften enthalten. Doch die Herren brauchen nicht zu verzagen: Es gibt nämlich Gute-Laune-Düfte, die ausgesprochen maskulin wirken. Ein frisch-herber Duft aus Zitrusnoten mit Bergamotte weckt Erinnerungen an laue Sommerabende – was perfekt ist, wenn mal wieder ein langer Arbeitstag mit scheinbar endlosen Meetings bevorsteht.
Herrenparfüms mit holzigen Noten wie Amber oder Labdanum erinnern wiederum an Trekkingtrails durch Wälder und Moore oder einfach an den letzten Grillabend mit Freunden. Mit den Erinnerungen und Emotionen, die Düfte wecken, spielen Marken wie Baldessarini ganz bewusst, indem sie mehrere Duftlinien auf den Markt bringen, die mal sinnlich-schwer wie die Luft nach einem Gewitter, mal herb-frisch wie eine Meeresbrandung am Morgen riechen. Gerüche, die Assoziationen an Spaziergänge durch raschelndes Herbstlaub, einen Tag am See oder einen faulen Sonntag im Garten wecken, sorgen unweigerlich für gute Laune – egal ob der Duft von einem exklusiven Parfüm, einem bunten Strauß aus Blüten und Gräsern oder der Tannenzapfensammlung auf dem Wohnzimmerregal herrührt.
Mehr Beiträge und Themen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
DESK
Zwei Kellnerinnen handeln bei einem Notfall auf der Wiesn sofort - und helfen, einen 78-Jährigen wiederzubeleben.
München führt bei der Olympia-Bewerbung. Am 26. September fällt die Entscheidung des DOSB.
The Kolors bringen Italo-Pop und große Gefühle nach München - jetzt Tickets sichern!
Neue Wirte, neue Fahrgeschäfte, neue Ideen: Auf der Wiesn 2026 tut sich einiges. Beim Presserundgang der Stadt München wurde schon vor dem Start klar: Dieses Jahr gibt’s auf dem Oktoberfest viel Vertrautes - aber auch einige spannende Neuerungen.
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen





