Genuss, Lifestyle und Sicherheit
8 Tipps für eine gute Küchenbeleuchtung
Stand 20.01.23 - 11:17 Uhr
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Die Küche ist mittlerweile in vielen Haushalten zum Lebensmittelpunkt des Hauses geworden. Mit der richtigen Küchenbeleuchtung kannst du für eine noch bessere Wohlfühlatmosphäre sorgen!
Die richtige Küchenbeleuchtung – sicher arbeiten und sinnlich genießen
Entscheidend für die richtige Küchenbeleuchtung sind drei Faktoren – Genuss, Lifestyle und Sicherheit. Die Küche ist schon längst nicht mehr nur ein Ort, an dem das Arbeiten im Vordergrund steht, sondern vielmehr ein Ort, an dem man Erlebnisse genießt. Dieses Gefühl erreichst du durch ein intelligent zusammengestelltes Lichtkonzept. Wir zeigen dir, wie es geht!
- Anzeige -1. Die Grundbeleuchtung – Deckenleuchte oder Deckenstrahler
Die Deckenleuchte ist die zentrale Beleuchtungseinheit an der Küchendecke. Sie sollte die Küche mit ausreichend Helligkeit versorgen und daher möglichst mittig im Raum platziert werden. Ebenso eignen sich einzelne Deckenstrahler. Mit Deckenstrahlern hast du den Vorteil, dass sie bestimmte Bereiche innerhalb der Küche gezielt und individuell beleuchten kannst.
Das Material der Grundleuchte sollte sich leicht reinigen lassen. In der Küche kann es durchaus vorkommen, dass es einige Fettspritzer bis an die Decke schaffen, deshalb möglichst keine Stofflampe verwenden, sondern eine aus Metall, Aluminium oder Kunststoff.
Die Lichtfarbe der Grundbeleuchtung sollte möglichst warmweiß bis neutralweiß sein. Warmweißes Licht schafft eine gemütliche Atmosphäre und neutralweißes Licht wirkt aktivierend. Kaltweißes Licht wirkt noch aktivierender und kommt eher in einer Großküche/ Mensaküche zum Einsatz. Natürlich lässt sich die Lichtfarbe noch stärker differenzieren. Mit der Einheit Kelvin oder Mired (kurz für englisch microreciprocal degree) lässt sich die Lichtfarbe unterschiedlicher Küchenleuchten sehr gut vergleichen. Je niedriger der Kelvin-Wert bzw. je höher der Mired-Wert, desto warmweißer das Licht.
Tipp: Mit Hilfe dieses Rechners kannst du berechnen, wie stark der Lichtstrom bzw. wie hell deine Küchenlampe sein muss, um die Küche adäquat auszuleuchten. Lumen oder Lux bezeichnet dabei die Einheit der Helligkeit.
Einige Händler haben sich speziell auf die Beleuchtung in der Küche spezialisiert. Unter dem Überbegriff Küchenlampen findet man bei den Online-Shops eine ganze Reihe an verschiedenen Lampen, wie Küchenpendel, Küchenspots oder Küchenunterbauleuchten.
2. Die Arbeitsbeleuchtung – neutralweißes Licht verwenden
Bei Küchenarbeiten auf der Arbeitsplatte oder dem Schneidebrett ist höchste Vorsicht geboten. Hier bietet sich neutralweißes Licht an, da diese Lichtfarbe Kontraste und Details stärker hervorhebt, die Konzentration fördert und den Blick aufs wesentliche fokussiert. Wenn du öfters mit scharfen Messern in der Küche arbeitest, dann werden es deine Finger danken, sofern der Arbeitsbereich schattenfrei ausgeleuchtet wird. Hier kann es wiederum ratsam sein, eine Küchenunterbaubeleuchtung zu installieren. Diese garantiert, dass keine Möbelkanten oder man selbst dem Licht im Weg steht.
3. Die Esstischbeleuchtung – warmweißes Licht verwenden
Am Esstisch steht weniger die Konzentration, sondern vielmehr der Genuss im Vordergrund – eine warmweiße Beleuchtung ist hier angebracht.
Mit dem zentrierten Licht der Pendelleuchte kannst du den Essbereich vom Rest der Küche optisch separieren. Die Pendelleuchte sollte im Idealfall höhenverstellbar sein, damit man den Lichteinfall bei Bedarf variieren kann. Verfügt die Hängelampe über einen Seilzug, dann kann sie zugleich als zweite Deckenleuchte eingesetzt werden, sofern man sie bis an die Decke hochzieht.
Ebenfalls praktisch sind eingebaute Dimmer. Nutzt du deinen Esstisch zur Weihnachtszeit um Geschenke einzupacken, dann eignet sich eher helleres Licht, möchtest du entspannt zu Abend essen, dann eignet sich eher ein gedimmtes Licht. Mit einem Dimmer kannst du das Licht auf das Vorhaben oder der jeweiligen Stimmung perfekt anpassen.
4. Die Akzentbeleuchtung – dekorative Lampen für mehr Zufriedenheit
Das Auge isst mit – das gilt nicht für das Essen, sondern auch für die Beleuchtung in der Küche. Dekorative Lampen sorgen für eine wohlige Grundstimmung und werden bestimmt Gesprächsthema bei der nächsten Party sein. Kleine Highlights wie Unterbauleuchten, Möbelleuchten, Glassschrankleuchten/ Vitrinenleuchten oder Tischleuchten verschönern deine Küche auf stilvolle Weise. Mit Hilfe von selbst verlegten LED-Stripes oder Lichterketten kannst du deiner Akzentbeleuchtung darüber hinaus einen persönlichen Touch geben.
5. Das Material der Küchenlampen – fett- und schmutzabweisend
Die Küche ist ein Ort, an dem es schnell man dreckig wird. Es kann durchaus vorkommen, dass es einige Fettspritzer beim Braten bis an die Decke oder die andere Seite der Küche schaffen. Das Material der Küchenlampen sollte sich deswegen leicht reinigen lassen. Hier empfiehlt es sich auf Stofflampen zu verzichten und stattdessen Küchenlampen aus Aluminium, Glass, Kunststoff, Keramik oder Edelstahl.
6. Strom sparen mit LED-Beleuchtung
Nach dem Glühlampenverbot und dem Halogenlampenverbot rückt der Fokus immer stärker auf LEDs – und das zurecht. Da die LED-Lampe im Gegensatz zur Glühbirne nur wenig Wärme produziert, kann man mit diesem Leuchtmittel bis zu 90% Energie einsparen. Entscheidend ist das auf der Verpackung abgebildete Energieeffizienz-Symbol „A++“, welches für einen sehr niedrigen Energieverbrauch steht.
7. Die moderne Küchenbeleuchtung – mehr Komfort durch Smart Lighting
Mit Smart Lighting lässt sich die gesamte Küchenbeleuchtung zentral fernsteuern. Nicht nur, dass jede An- und Ausschalten jeder einzelnen Lampe, sondern auch der Wechsel zwischen verschiedenen Lichtfarben und die Bestimmung der Helligkeit per Smartphone-App oder Fernbedienung sorgen für mehr Individualität in der Küche. Je nach Tageszeit darf das Licht morgens etwas blauer und heller sein und abends eher etwas rötlicher und gedimmter. Ein weiterer Vorteil ist der, dass man in den Abendstunden das Licht in der Küche über eine App anschalten kann, obwohl man nicht zu Hause ist, sodass potentielle Einbrecher von ihrem Vorhaben abgehalten werden.
8. Bewegungsmelder in der Küche – Sicherheit im Dunkeln
Wenn man nachts im Bett plötzlich Durst bekommt und man schlafwandelnd in die Küche geht um etwas zu trinken, dann kann es schon mal vorkommen, dass man den Lichtschalter nicht auf Anhieb findet. Noch ärgerlicher wäre es, wenn man auf gut Glück im Dunkeln durch die Küche geht und über einen Stuhl stolpert und man sich sogar verletzt. Diese Gefahr lässt sich mit Hilfe eines Bewegungsmelders vermeiden. Die elektronischen Sensoren reagieren automatisch mit dem Einschalten des Lichts, wenn jemand die Küche betritt.
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