Kalte Jahreszeit
Werde ich mit nassen Haaren krank? Kältemythen aufgedeckt
Stand 15.01.24 - 15:53 Uhr
Es ist Winter. Und im Winter ist es kalt. Doch wie ist es mit den bekannten Kältemythen, stimmen die wirklich? Darf ich mit nassen Haaren zum Beispiel nicht raus?
© Anne Czichos / Shutterstock.com
Welche Kältemythen stimmen?
Draußen ist es wieder kalt. Grund genug, den gängigen Mythen auf den Grund zu gehen. Stimmt es wirklich, was Mama uns immer erzählt?
- Anzeige -Mythos 1: sind Autofahrer tatsächlich aggressiver, wenn’s kalt ist?
Tatsächlich ja, das haben US-Psychologen herausgefunden. Aber: nur wenn ihnen selbst kalt ist und nicht grundsätzlich, wenn’s draußen kalt ist. Wenn Menschen kalt ist, sind sie nämlich unvorsichtiger, aggressiver und haben mehr Bock auf Streit. Aber: Heizung im Auto anmachen hilft!
Mythos 2: kriegen wir wirklich mehr Hunger, wenn es kälter ist?
Das ist richtig. Weil der Körper so viel Energie braucht, um sich in der Kälte warm zu halten, ist das quasi wie ein Workout, wenn du nur draußen bist. Und deshalb verlangt der Körper dann auch nach noch mehr Essen, um die Energie wiederzuholen. Funfact: Spazieren im Winter ist doppelt so anstrengend wie an warmen Tagen und super gesund!
Mythos 3: holt man sich wirklich eine Erkältung, wenn man mit nassen Haaren in die Kälte geht?
Es ist was dran. Du erkältest dich nicht direkt, weil du nasse Haare hast. Die Krankheit an sich kriegst du ja nur durch Viren. Aber: wenn der Körper gegensteuert, damit die nassen Haare den Körper nicht auskühlen, fehlt die Energie für den Schutz in der Nase. Da können Viren dann leichter rein. Und eine Studie in der USA hat gezeigt: auch nasse Füße begünstigen Erkältungen, weil auch da das Immunsystem schlechter funktioniert.
Mythos 4: Wenn du was Scharfes isst, dann wird dir wärmer?
„Wärmt von innen“ quasi. Das stimmt tatsächlich. Die Stoffe, die bestimmte Lebensmittel scharf machen, erweitern nämlich die Blutgefäße und fördern die Durchblutung. Heißt: Dir wird tatsächlich wärmer. Spannend: Schärfe ist kein Geschmack wie süß oder salzig, sondern tatsächlich eine Art von Schmerz.
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