Sicherheitskonferenz 2026
Sicherheitskonferenz 2026: Das sollten alle Münchner wissen
Stand 12.02.26 - 17:20 Uhr
Rund um den Bayerischen Hof in der Innenstadt gelten an diesem Wochenende umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen, dazu kommen Verkehrseinschränkungen, Umleitungen im Nahverkehr und mehrere Großdemonstrationen.
©Wikimedia Commons /Renardo la vulpo
Das müssen Münchner am Wochenende wissen
Wenn sich vom 13. bis 15. Februar 2026 Politiker aus aller Welt zur Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) treffen, hat das spürbare Auswirkungen auf den Alltag in der Stadt. Rund um den Bayerischen Hof in der Innenstadt gelten an diesem Wochenende umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen, dazu kommen Verkehrseinschränkungen, Umleitungen im Nahverkehr und mehrere Großdemonstrationen.
- Anzeige -Großes Polizeiaufgebot in der Innenstadt
Die Sicherheitskonferenz wird von einem massiven Polizeieinsatz begleitet. Rund um das Konferenzhotel am Promenadeplatz wird ein besonderer Sicherheitsbereich eingerichtet. Dieser ist zeitweise nur für Anwohner, Hotelgäste oder mit Akkreditierung zugänglich. Schon Tage vor Beginn der Konferenz werden Halteverbotszonen eingerichtet und streng kontrolliert.
Die Polizei ist während der gesamten Konferenz mit Kräften aus München und dem Umland im Einsatz. Ziel ist es, sowohl die Veranstaltung selbst als auch die angekündigten Versammlungen abzusichern.
Einschränkungen für Autofahrer
Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte an diesem Wochenende möglichst einen großen Bogen um die Innenstadt machen. Es kommt zu temporären Straßensperrungen, insbesondere rund um den Promenadeplatz, den Odeonsplatz, den Stachus und weite Teile der Altstadt. Je nach Lage können Sperrungen auch kurzfristig ausgeweitet werden.
Gerade am Samstag, 14. Februar, ist mit starken Verkehrsbehinderungen zu rechnen, da mehrere Demonstrationen gleichzeitig stattfinden.
Änderungen im öffentlichen Nahverkehr
Auch der ÖPNV ist betroffen. Besonders die Tramlinien 19 und 21 werden zeitweise eingeschränkt oder umgeleitet. Weitere Tram- und Buslinien können je nach Demonstrationsverlauf kurzfristig unterbrochen werden. Die MVG empfiehlt, mehr Zeit einzuplanen und sich vor Fahrtantritt über aktuelle Änderungen zu informieren.
U-Bahnen und S-Bahnen fahren grundsätzlich regulär, einzelne Zugänge zu Stationen in der Innenstadt können aber vorübergehend gesperrt werden.
Demonstrationen sorgen für zusätzliche Einschränkungen
Parallel zur Sicherheitskonferenz sind mehrere große Demonstrationen angekündigt. Der größte Teil davon findet am Samstag statt. Allein auf der Theresienwiese werden mehrere zehntausend Teilnehmende erwartet. Weitere Demonstrationszüge und Kundgebungen führen durch zentrale Bereiche der Innenstadt, darunter Stachus, Marienplatz, Odeonsplatz und Gärtnerplatz.
Die Polizei rechnet deshalb insbesondere am Samstag mit kurzfristigen Sperrungen und Verzögerungen – sowohl für den Individualverkehr als auch für Busse und Trams.
Empfehlung für Münchner
Wer kann, sollte an diesem Wochenende:
- auf Autofahrten in die Innenstadt verzichten
- mehr Zeit im ÖPNV einplanen
- sich kurzfristig über Verkehrsmeldungen und MVG-Infos informieren
- Besorgungen oder Innenstadttermine möglichst auf andere Tage verschieben
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