Blindgänger
München: Warnstreiks im Nahverkehr angekündigt
Stand 26.01.26 - 11:45 Uhr
München muss sich auf Warnstreiks im Nahverkehr einstellen. Verdi fordert höhere Löhne und kürzere Arbeitszeiten.

©Foto: Britta Pedersen/dpa
Was bedeutet der Warnstreik für München?
In München und Umgebung wird es bald zu erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr kommen. Die Gewerkschaft Verdi plant Warnstreiks, die den Betrieb von U-Bahn, Bus und Tram betreffen.
- Anzeige -Hintergrund der Streiks
Die Tarifverhandlungen zwischen Verdi und dem Kommunalen Arbeitgeberverband sind bislang ergebnislos geblieben. Verdi fordert eine Erhöhung der Tarifgehälter um 668,75 Euro pro Monat und eine Verkürzung der Arbeitszeit auf 35 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich. Auch höhere Sonntagszuschläge stehen auf der Forderungsliste.
Was fordert Verdi konkret?
- Erhöhung der Tarifgehälter um 668,75 Euro monatlich
- Verkürzung der Arbeitszeit von 38,5 auf 35 Stunden
- Höhere Sonntagszuschläge
- Laufzeit von zwölf Monaten für den Tarifvertrag
Auswirkungen auf den Nahverkehr in München
Die geplanten Warnstreiks könnten den öffentlichen Nahverkehr in München stark beeinträchtigen. Betroffen wären Pendlerinnen und Pendler, die auf U-Bahn, Bus und Tram angewiesen sind.
Wie können sich Fahrgäste vorbereiten?
- Informiere dich regelmäßig: Bleibe über aktuelle Streikankündigungen informiert.
- Alternativen suchen: Überlege, ob Fahrgemeinschaften oder das Fahrrad eine Option sind.
- Frühzeitig planen: Plane zusätzliche Zeit für den Arbeitsweg ein.
Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 13. Februar angesetzt. Bis dahin bleibt abzuwarten, ob eine Einigung erzielt wird oder ob die Warnstreiks wie angekündigt stattfinden.
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