Nahverkehr
München: Am Montag wird im Öffentlichen Nahverkehr gestreikt
Stand 02.02.26 - 13:53 Uhr
München muss sich auf Warnstreiks im Nahverkehr einstellen. Verdi fordert höhere Löhne und kürzere Arbeitszeiten.

©Foto: Britta Pedersen/dpa
Was bedeutet der Warnstreik für München?
In München und Umgebung kommt es zu erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr. Die Gewerkschaft Verdi plant Warnstreiks, die den Betrieb von U-Bahn, Bus und Tram betreffen.
Verdi ruft alle Tarifbeschäftigten und Auszubildenden bei den SWM auf, am Montag, 2. Februar ab 3.30 Uhr bis Dienstag, 3. Februar 3.30 Uhr zum Warnstreik auf!
S-Bahn und Regionalbusse werden nicht bestreikt. Aktuelle Infos zur Streiklage und dem Fahrplan verschiedener Verkehrsmittel findet Ihr hier.
- Anzeige -Hintergrund der Streiks
Die Tarifverhandlungen zwischen Verdi und dem Kommunalen Arbeitgeberverband sind bislang ergebnislos geblieben. Verdi fordert eine Erhöhung der Tarifgehälter um 668,75 Euro pro Monat und eine Verkürzung der Arbeitszeit auf 35 Stunden pro Woche bei vollem Lohnausgleich. Auch höhere Sonntagszuschläge stehen auf der Forderungsliste.
Was fordert Verdi konkret?
- Erhöhung der Tarifgehälter um 668,75 Euro monatlich
- Verkürzung der Arbeitszeit von 38,5 auf 35 Stunden
- Höhere Sonntagszuschläge
- Laufzeit von zwölf Monaten für den Tarifvertrag
Auswirkungen auf den Nahverkehr in München
Die geplanten Warnstreiks werden den öffentlichen Nahverkehr in München stark beeinträchtigen. Betroffen wären Pendlerinnen und Pendler, die auf U-Bahn, Bus und Tram angewiesen sind.
Wie können sich Fahrgäste vorbereiten?
- Informiere dich regelmäßig: Bleibe über aktuelle Streikankündigungen informiert.
- Alternativen suchen: Überlege, ob Fahrgemeinschaften oder das Fahrrad eine Option sind.
- Frühzeitig planen: Plane zusätzliche Zeit für den Arbeitsweg ein.
Notfallfahrplan des Münchner Nahverkehrs
U-Bahnen werden am Montag nicht mehr fahren, dass gab die MVG bekannt. Die Tramlinie 20 wird bis in den Abend betrieben. Beim Busverkehr arbeitet die MVG mit verschiedenen Firmen zusammen. Hier sind Einschränkungen nicht ganz so stark, wie bei den anderen Verkehrsmitteln – alle Linien fahren im 20 bis 60 Minuten-Takt. Die S-Bahn fährt im Normalbetrieb, da die Mitarbeitenden nicht bei Verdi organisiert sind.
Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 13. Februar angesetzt – bis dahin kann es zu weiteren Streiks im Nahverkehr kommen.
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