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Kraftstoff

Preiserhöhung an Tankstellen nur noch einmal täglich

Stand 11.03.26 - 13:44 Uhr

Die Preise an den Tankstellen steigen aktuell so schnell wie lange nicht - die Regierung möchte dem einen Riegel vorschieben.

Preiserhöhung an Tankstellen nur noch einmal täglich
©Katharina Kausche/dpa

Preiserhöhungen nur einmal am Tag

Berlin (dpa) – Tankstellen in Deutschland sollen ihre Spritpreise künftig nur noch einmal am Tag erhöhen dürfen. Das hat Wirtschaftsministerin Katherina Reiche in Berlin angekündigt. Preissenkungen sollen dagegen jederzeit möglich bleiben. Die Bundesregierung will dafür das aus Österreich bekannte Modell übernehmen. Hintergrund sind die seit Beginn des Iran-Kriegs stark gestiegenen Preise für Benzin und Diesel.

Auf 95.5 Charivari-Nachfrage erklärte ein ADAC-Sprecher, dass das aktuelle Modell für Verbraucher besser wäre – da mit dem kommenden Modell die Preise schon im Vorfeld höher angesetzt würden. Ob dem wirklich so ist, wird sich zeigen.

Wie sind die Erfahrungen in Österreich?

Die Regelung habe sich als zweckmäßig und zufriedenstellend erwiesen, hieß es im Herbst aus dem österreichischen Wirtschaftsministerium. Sie schaffe Vertrauen beim Verbraucher, der jetzt genau wisse, «dass die Preise am Abend oder am Vormittag billiger sind als kurz nach Mittag». Das reduziere den Anreiz für Tankstellenbetreiber für dauernde Änderungen in beide Richtungen.

Die Regelung existiert in Österreich seit 2011. Ursprünglich war dabei der Zeitpunkt für die einmalige Preiserhöhung auf den Betriebsbeginn festgelegt worden. Das benachteiligte dem Ministerium zufolge allerdings Tankstellen, die an Pendlerstrecken stadteinwärts lagen – also zum Zeitpunkt der hohen Preise den meisten vorbeifahrenden Verkehr hatten. Um dies zu ändern, wurde der Zeitpunkt für Erhöhungen auf 12.00 Uhr geändert.

Nationale Ölreserven werden teilweise freigegeben

Deutschland gibt nach dpa-Informationen einen Teil der nationalen Ölreserven frei. Hintergrund sind die wegen des Iran-Kriegs deutlich gestiegenen Öl- und Spritpreise. Die G7-Staaten hatten deshalb über eine Freigabe von Reserven beraten. Mit dem Schritt erhofft man sich eine Beruhigung der Märkte und dass der durch den Krieg ausgelöste rasante Ölpreisanstieg abgefedert wird.

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