Oktoberfest
Neues Hofbräu-Zelt zur Wiesn 2027: Mehr Platz, neuer Chef und große Pläne
Stand 05.02.26 - 13:25 Uhr
Wiesn-Fans aufgepasst: Ab 2027 bekommt das Hofbräu-Zelt ein neues Design – mit mehr Platzgefühl und vertrautem Flair. Und auch an der Spitze der Traditionsbrauerei tut sich was.
©pexels
Was sich bei der Staatsbrauerei München gerade alles verändert
Hofbräu rüstet für die Zukunft – auf dem Oktoberfest genauso wie in der Führungsetage. Ab 2027 bekommt die Traditionsbrauerei ein völlig neues Wiesn-Zelt. Und: Nach 25 Jahren an der Spitze verabschiedet sich Geschäftsführer Michael Möller in den Ruhestand.
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Wer 2027 auf die Wiesn geht, wird ein neues Hofbräu-Zelt erleben. Die staatliche Brauerei baut ihren Biertempel komplett neu – mit mehr Platzgefühl, besserem Brandschutz und einem durchdachteren Aufbau.
Was bleibt? Das beliebte Hopfen-Dekor unter dem Zeltdach und der berühmte Stehbereich vor der Bühne – das gibt’s weiterhin.
Was wird neu?
- Die Balkone im Zelt werden künftig verbunden, um noch mehr Gäste in die Höhe zu locken.
- Insgesamt soll das Zelt luftiger und offener wirken, obwohl es genauso viele Menschen fasst wie bisher.
- Auch beim Auf- und Abbau wird alles einfacher und effizienter.
- Kostenpunkt: rund 8 Millionen Euro.
Für 2026 wird der neue Bau noch nicht fertig, doch zur Wiesn 2027 soll das neue Hofbräu-Zelt dann Premiere feiern.
Chefwechsel nach 25 Jahren
Neben der großen Zelt-Investition gibt es auch an der Hofbräu-Spitze eine bedeutende Veränderung: Michael Möller, der 25 Jahre lang die Geschicke der Staatsbrauerei leitete, wurde feierlich verabschiedet.
In seiner Amtszeit meisterte er Krisen wie das Rauchverbot, Corona oder den rückläufigen Bierkonsum – und steigerte dabei trotzdem den Umsatz der Brauerei um über 100 Prozent.
Neuer Geschäftsführer ist Jörg Lehmann, der zuvor bei der Kulmbacher Brauerei tätig war. Sein Ziel: Hofbräu „bewusst und vorsichtig“ weiterentwickeln – mit einem klaren Bekenntnis zur Münchner Brautradition und wirtschaftlichem Erfolg.
Der Abschied – fast wie Maibock-Anstich
Verabschiedet wurde Möller im Hofbräuhaus mit hunderten Gästen – moderiert von Katja Wunderlich, mit Festrede von Django Asül. Fast wie ein kleiner Maibock-Anstich – aber einer mit Wehmut und Aufbruchsstimmung zugleich.
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