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Rekorddemo auf der Theresienwiese

Samstag: 100.000 Menschen bei Demo auf der Theresienwiese erwartet

Stand 09.02.26 - 14:02 Uhr

Am 14. Februar, werden zu einer Kundgebung gegen das iranische Regime bis zu 100.000 Teilnehmer:innen erwartet. Wird diese Zahl erfüllt, handelt es sich um die drittgrößte Demonstration der Münchner Stadtgeschichte.

Samstag: 100.000 Menschen bei Demo auf der Theresienwiese erwartet
 ©Wikimedia Commons/ Tkarcher

Bis zu 100.000 Menschen erwartet: Große Iran-Demo legt München lahm

Es könnte die drittgrößte Demonstration der Münchner Stadtgeschichte werden: Am Samstag, 14. Februar, werden zu einer Kundgebung gegen das iranische Regime bis zu 100.000 Teilnehmer:innen erwartet. Die Demonstration fällt mitten ins Wochenende der Münchner Sicherheitskonferenz – mit spürbaren Folgen für Verkehr, Innenstadt und Polizei-Einsatz.

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Wann und wo findet die Demo statt?

Die Kundgebung mit dem Titel „Menschenrechte und Freiheit im Iran – Internationale Solidarität mit dem iranischen Volk“ ist für 12 bis 17 Uhr auf der Theresienwiese geplant. Veranstalter ist der Verein „The Munich Circle“, der mit einer außergewöhnlich hohen Beteiligung aus ganz Deutschland und Europa rechnet.

Sollten tatsächlich rund 100.000 Menschen kommen, wäre es nach aktuellem Stand eine der größten Versammlungen, die es je in München gegeben hat.

Warum ist die Demo politisch besonders brisant?

Zusätzliche Aufmerksamkeit bekommt die Kundgebung durch die erwartete Teilnahme von Reza Pahlavi, dem Sohn des 1979 gestürzten Schahs. Pahlavi gilt als einer der bekanntesten iranischen Oppositionellen im Exil und soll zeitgleich an der Münchner Sicherheitskonferenz teilnehmen. Ob er bei der Demo selbst öffentlich auftritt, ist derzeit noch offen.

Die iranische Regierung ist von der Sicherheitskonferenz ausgeladen worden. Pahlavi hatte im Vorfeld zu einem weltweiten Aktionstag gegen die Führung im Iran aufgerufen.

Massiver Polizei-Einsatz geplant

Die Polizei betreut die Demonstration im Rahmen ihres ohnehin großen Einsatzes zur Sicherheitskonferenz. Eine Sprecherin teilte mit, man sei auf alle Szenarien vorbereitet, unabhängig von der tatsächlichen Teilnehmerzahl.

Gleichzeitig prüft die Polizei mögliche Auflagen für die Versammlung, da die Sicherheitslage in der Stadt bereits angespannt ist.

Insgesamt sind für das Konferenz-Wochenende über 120.000 Demonstrant:innen bei verschiedenen Veranstaltungen angemeldet – deutlich mehr als in den vergangenen Jahren.

Verkehr und Einschränkungen für Münchner:innen

Rund um die Theresienwiese sowie auf den Zufahrtsstraßen ist am Samstag mit großräumigen Sperrungen, Verkehrskontrollen und Staus zu rechnen. Auch der öffentliche Nahverkehr wird betroffen sein:

  • Bus- und Tramlinien können umgeleitet oder unterbrochen werden
  • U-Bahn-Stationen in der Nähe könnten zeitweise überlastet oder eingeschränkt zugänglich sein

Die Polizei und die MVG empfehlen, die Innenstadt am Samstag möglichst zu meiden und mehr Zeit einzuplanen.

Weitere Demos in der Innenstadt

Parallel zur Großkundgebung sind mehrere weitere Demonstrationen angekündigt – unter anderem zwischen Stachus, Marienplatz, Odeonsplatz und Max-Joseph-Platz. Dadurch kann es auch abseits der Theresienwiese zu kurzfristigen Sperrungen kommen.

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