Schlafgewohnheiten
Ungesunde Gewohnheit: Darum solltest du nicht mit offenem Fenster schlafen
Stand 29.03.22 - 11:57 Uhr
0
Viele Menschen schlafen mit offenem Fenster – ob für frische Luft oder eine angenehme Temperatur im Schlafzimmer. Doch wie gesund ist das eigentlich?
©shutterstock
Wie schädlich ist Nachtlärm?
Dieses Thema lässt selbst Paare miteinander streiten: Schlafen mit offenem oder geschlossenem Fenster. Viele Menschen schwören auf das offene Fenster nachts, da dadurch frische Luft in das Schlafzimmer gelangt und heiße Sommernächte abgekühlt werden.
- Anzeige -
Doch hat man dadurch wirklich einen besseren Schlaf? Oder ist das vielleicht sogar schädlich für Körper und Geist?
Nachtlärm ist schädlich für unsere Gesundheit
Einer Studie unter Federführung der Universitätsmedizin Mainz zufolge kann vor allem die nächtliche Ruhestörung zu Herz-Kreislauf-Problemen führen. Besonders Straßenlärm hat gesundheitsschädigende Effekte.
Nächtlicher Lärm ist laut den Forschenden sogar schlimmer als tagsüber, da dadurch die innere Uhr aus dem Gleichgewicht gebracht wird. Hat man ständig das Fenster im Schlafzimmer offen, ist man, zumindest in der Stadt, deutlich stärker dem Lärm ausgesetzt. Das hat negative Folgen für Körper und Geist.
Eine weitere Erkenntnis der Studie: Wir gewöhnen uns nicht an den Lärm. Der Körper ist also jedes Mal dem Stress ausgesetzt.
- Anzeige -
Stoßlüften statt offen lassen
Um dennoch eine gute Atmosphäre zum Schlafen zu schaffen, empfiehlt es sich, das Zimmer im Optimalfall zwischen 16 und 18 Grad Temperatur zu halten. Für die frische Luft lüftest du am besten vorm Schlafengehen 15 Minuten komplett durch. Auch die ein oder andere Zimmerpflanze sorgt für eine angenehme Atmosphäre.
Die Studie der Universitätsmedizin findest du hier.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
DESK
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.








