Tipps und Infos
Digital Wellbeing: digitale Gesundheit am Smartphone
Stand 28.07.20 - 11:27 Uhr
- Anzeige -
Längst fordern immer mehr Experten eine digitale Gesundheitsreform - im gewohnten englischen Sprachgebrauch digital Wellbeing genannt. Das Smartphone selbst soll dabei die Gesundheit fördern und den Gebrauch reduzieren.
Tipps zur gesunden Smartphonenutzung
Es ist das immer gleiche Bild, ganz gleich ob in der U-Bahn, in der Uni oder auf dem Geburtstag. Menschen, die ihre Köpfe senken und wie Zombies auf ihre Smartphones starren. Das Smartphone ist die neuste Droge und kennt keine Zielgruppe. Von jung bis alt, betroffen sich Männer wie Frauen.
- Anzeige -So viel Smartphone ist gesund
Der erste Griff nach dem Aufwachen geht meist Richtung Smartphone. Am Abend ist es das letzte, was viele Mitmenschen sehen. Wie oft und in welchen Lebenslagen Menschen ihr Smartphone nutzen, ist ihnen meist selbst gar nicht klar. Oftmals passiert es völlig unterbewusst, beispielsweise beim Einschalten des Weckers oder dem schnellen Checken der Mails oder für den Radiostream.
Mindestens 50 Mal pro Tag greift ein Nutzer auf sein Gerät zu.
Die jüngere Generation checkt sogar doppelt so oft das eigene Smartphone. Gesund ist so viel Konsum nicht, viele Mitmenschen sind inzwischen abhängig von dem Gerät. Sie zeigen Entzugserscheinungen, wenn sie ohne Smartphone sind. Spätestens jetzt ist der Konsum zur Sucht und damit gesundheitsschädlich. Krankenkassen schlagen bei der Smartphonesucht längst Alarm.
- Anzeige -Das Smartphone schlägt Alarm
Bei vielen Geräten von Android oder dem Apple Smartphone haben die Hersteller inzwischen Funktionen zum digital Wellbeing vorinstalliert. Einige Modelle von Google sind so konzipiert, dass sie beim Umdrehen des Displays automatisch in den Ruhemodus schalten. Keine Nachrichtentöne, keine optischen Signale sendet das Smartphone aus.
Ebenfalls bei einigen Modellen mit einem Betriebssystem von Android ist die Limitierung der Nutzungszeit von Apps möglich. Die Nutzer setzen sich selbst ein Limit wie oft und wie lange sie bestimmte Anwendungen pro Tag nutzen wollen. Sozusagen eine selbst verordnete Zwangsmaßnahme gegen die Sucht.
- Anzeige -Digitaler Detox
Bei einem Apple Smartphone ab iOS 12 kann der Nutzer die nackte Wahrheit über sein Nutzungsverhalten erfahren. In den Einstellungen ist unter dem Reiter Bildschirmzeit ersichtlich, wie oft das Display eingeschaltet und an war. Für andere Hersteller sind Apps, die über Nutzungsverhalten aufklären und interessante Daten liefern, ebenfalls erhältlich.
Es gibt mittlerweile eine Menge Apps, die bei der Reduzierung der eigenen Smartphonenutzung helfen könne. Bei manchen Anwendungen werden Statistiken angezeigt, andere versuchen es auf den spielerischen Weg. Bei einer App werden bei Inaktivität virtuelle Bäume gepflanzt. Je häufiger das Handy ein- und ausgeschaltet wird, umso mehr Bäume sterben. Nutzer können sich online miteinander messen und so spielerisch ihren Konsum reduzieren.
Mehr Beiträge und Themen
Was bringt der Oktober 2026? Wir zeigen euch, was sich beim Tanken, im Alltag, bei digitalen Behördengängen und an Bahnhöfen ändert.
Die Wiesn ist zur Hälfte rum - die Stadt zieht Bilanz
München geht für Deutschland ins Olympia-Rennen. Nun richtet sich der Blick auf die internationale Vergabe.
Der Bundestag stimmt für den Tankrabatt. Was ab Oktober für Benzin und Diesel geplant ist.
VW und Audi rufen fast eine Million Autos zurück. Prüft, ob euer Wagen wegen der Lenkung in die Werkstatt muss.
Krank nach der Wiesn? Die LMU erforscht die Wiesngrippe. So helft ihr mit und schützt euch vor Infekten.
Uli Hoeneß darf seine zwei Linden behalten. Doch der Nachbarstreit ist möglicherweise noch nicht vorbei.
Zwei Kellnerinnen handeln bei einem Notfall auf der Wiesn sofort - und helfen, einen 78-Jährigen wiederzubeleben.
München führt bei der Olympia-Bewerbung. Am 26. September fällt die Entscheidung des DOSB.
The Kolors bringen Italo-Pop und große Gefühle nach München - jetzt Tickets sichern!
DESK
MünchenBudget 2026: Stimmt bis 1. November über Projekte für eure Stadt ab. Eine Million Euro stehen bereit.
Kein Alkohol mehr am Bahnsteig: Was an DB-Bahnhöfen verboten ist - und was ihr weiter dürft.
München plant einen Mietenmonitor. Er soll zu teure Wohnungsanzeigen erkennen - doch die CSU übt Kritik.
Nur wenige Kilometer vom Münchner Flughafen entfernt wurde in der Nacht offenbar eine freilaufende Raubkatze gesichtet. Nach erster Einschätzung der Behörden könnte es sich um einen Puma handeln. Das Landratsamt Erding mahnt zu höchster Wachsamkeit: Hunde sollten angeleint und Kinder nicht unbeaufsichtigt gelassen werden.
Nach der Wiesn sind noch zahlreiche Marken für Maßen und Hendl übriggeblieben? Das könnt ihr damit jetzt anstellen
Historischer Rekord auf dem Oktoberfest 2026: 7,4 Millionen Gäste feierten auf einer friedlichen Wiesn. Alle Infos, Zahlen & kuriose Fundstücke im Überblick!
Ayana auf dem Cover, zwölf Tierbilder im Kalender: Hier bekommt ihr den Hellabrunn-Kalender 2027 für zehn Euro.











