Flexibel mobil
Carsharing in München: Wann sich welcher Anbieter für dich lohnt
Stand 23.05.24 - 14:27 Uhr
Ob Miles, ShareNow oder Sixt: In München hast du viele verschiedene Anbieter, bei denen du dir ein Auto leihen kannst. Ein Überblick.
©shutterstock
Miles, Sixt, ShareNow und Co.: Carsharing in München
In München gibt es eine ganze Reihe an verschiedenen Carsharing-Anbietern – und jeder von ihnen zeichnet sich durch besondere Eigenheiten aus.
- Anzeige -Als Nutzer kann es leicht vorkommen, dass man durcheinander kommt und nicht genau weiß, welcher Anbieter für die eigenen Zwecke der Beste ist. Ein Überblick.
Welche Carsharing-Anbieter gibt es in München?
München hat eine Vielzahl an Carsharing-Diensten vorzuweisen. Wenn du dir ein Auto leihen willst, kannst du zwischen folgenden großen Anbietern wählen:
Wann lohnt sich welcher Anbieter?
Prinzipiell gibt es zwei große Modelle, Autos zu leihen: stationsgebunden oder flexibel. Bei ersterem Modell musst du das Auto an einem festgelegten Ort abholen und abgeben. Das flexible Modell erlaubt dir, das Auto überall in der Stadt zu holen und abzustellen – auch wenn es kleine Sperrzonen geben kann, etwa um die Theresienwiese zu Zeiten des Oktoberfests.
- Tagesausflug
Je nachdem, wo du hinfahren möchtest, lohnt sich der konkrete Vergleich. Bei fast allen Anbietern gibt es spezielle Stunden- oder Tagespakete. Überlege dir also genau, wie lange du unterwegs sein willst, wie groß das Auto sein soll und ob du es bei einem Anbieter holen möchtest, der nur stationäre Abstellstationen hat.
- Umzug
Für den Umzug lohnt sich besonders der Blick auf Miles. Die Transporter sind flexibel abholbar und durch den Kilometer- statt Minutenpreis kannst du einiges an Geld sparen, wenn du in Staus geraten solltest.
- Spontan unterwegs in der Stadt
Auch hier ist wieder die Frage entscheidend: Wo willst du hin? Und besteht die Gefahr, in Staus zu geraten? Außerdem: Nur einer der Anbieter hat einen Porsche im Angebot, CarVia. Möglicherweise auch entscheidend, wenn man in München unterwegs ist! ;-)
ShareNow
Einer der bekanntesten Carsharing-Anbieter ist ShareNow – hier hast du mit das größte Angebot in München. Ab 26 Cent pro Minute kannst du Autos mieten, überall in der Stadt. Je nach Größe der Fahrzeugklasse wird es auch teurer. Zudem gibt es Stundenpakete für zum Beispiel vier oder sechs Stunden.
Miles
Auch Miles ist flexibel und nicht stationsgebunden. Neben normalen Autos findest du hier zum Beispiel auch große Transporter. Im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern wird hier nicht pro Minute abgerechnet, sondern pro gefahrenem Kilometer. Besonders an staureichen Tagen lohnt sich das also. Du mietest hier ab 89 Cent pro Kilometer. Zudem bietet Miles spezielle Tarife zum Flughafen.
SixtShare
Sixt Share ist ebenfalls ein flexibler Anbieter. Mit Sixt steht dahinter ein für klassische Autovermietung bekannter Dienstleister. Hier zahlst du anfangs eine Anmeldegebühr von üblicherweise 29 Euro. Während der Miete zahlst du schließlich ab 9 Cent pro Minute und 1 Euro Entsperrgebühr.
CarVia
Recht neu in München ist der Anbieter CarVia. Hier findest du gehobenere Autos. So ist von einem BMW i3S über ein Tesla Model 3, Audi TT bis hin zu einem Porsche Taycan alles dabei. Die günstigste Klasse kostet dich ab 29 Cent pro Minute.
Allerdings musst du mindestens 23 Jahre alt sein, um dich bei CarVia registrieren zu können und deinen Führerschein schon mindestens ein Jahr besitzen. Den Porsche bekommst du übrigens schon ab 69 Cent pro Minute.
Cambio
Einer der größten Anbieter für stationsabhängiges Carsharing ist Cambio. Die Abrechnung erfolgt nach gefahrenen Minuten oder Kilometern – ab 50 Cent pro Minute oder ab 19 Cent pro Kilometer. Hier wird auch eine Anmeldegebühr von 30 Euro fällig.
Flinkster
Ein weiterer Anbieter mit festen Abstellorten ist Flinkster, von der Deutschen Bahn geführt. Meistens sind die Abholstellen an Bahnhöfen. Abgerechnet wird auch hier entweder nach Zeit ab 1,50 Euro pro Stunde, oder nach gefahrener Strecke ab 18 Cent pro Kilometer.
STATTAUTO München
Seit mehr als 30 Jahren gibt es STATTAUTO in München schon – der Anbieter arbeitet zudem eng mit der MVG zusammen. Du buchst dir hier allerdings im Vorfeld ein Auto, der Tarif wird individuell nach Alter und Fahrzeugklasse berechnet. Auch hier zahlst du schließlich pro Kilometer oder pro Stunde.
Getaround
Ein anderes Modell verfolgt getaround. Hier werden Privatautos im Carsharing angeboten – das heißt, du fährst schließlich mit dem Auto von jemand anderes in der Gegend rum. Versicherung und Schutzbrief werden vom Unternehmen übernommen. Die Kosten variieren von Auto zu Auto und dem gewählten Zeitraum – Autos bekommst du aber für unter 10 Euro die Stunde.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Ein Gericht ordnet an, dass an der Landshuter Allee in München langsamer gefahren werden muss. Trotzdem will der Oberbürgermeister erst mal nichts ändern. Jetzt erhöht die Gegenseite den Druck.
Hast du schon mal was richtig Cooles bei einer Versteigerung ergattert? Am 25. Februar 2026 hast du wieder die Chance! Die MVG versteigert jede Menge Fundsachen, die in U-Bahn, Tram und Bus liegengeblieben sind.
Tempo 50 oder Tempo 30 auf der Landshuter Allee? Jetzt gab es ein neues Urteil am Münchner Verwaltungsgericht.
Am Faschingsdienstag wird es besonders bunt im Tierpark: verkleidete Kinder bis 14 Jahre kommen kostenlos in den Tierpark Hellabrunn.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat einen weiterentwickelten Reformkatalog vorgestellt, der den Erwerb der Fahrerlaubnis vor allem günstiger machen soll.
Am Handy mit einem Klick die Steuererklärung machen? Was lange wie ein unerfüllbarer Wunsch klang, soll ab Juli möglich werden. Zumindest für die ersten Nutzerinnen und Nutzer in Deutschland.
Wie ein Kühlschrank auf minus 273 Grad für Hoffnung auf staufreie Städte und schnellere Medikamentenforschung sorgt. Und warum Bankdaten trotzdem noch sicher sind.
Am 14. Februar, werden zu einer Kundgebung gegen das iranische Regime bis zu 100.000 Teilnehmer:innen erwartet. Wird diese Zahl erfüllt, handelt es sich um die drittgrößte Demonstration der Münchner Stadtgeschichte.
Rund um den Bayerischen Hof in der Innenstadt gelten an diesem Wochenende umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen, dazu kommen Verkehrseinschränkungen, Umleitungen im Nahverkehr und mehrere Großdemonstrationen.
Mitte Juni startet das beliebte Sommer Tollwood 2026 - neben tollen Musik-Acts gibt es wie immer viel zu entdecken.
DESK
Zwei Anwohner der Landshuter Allee erstreiten langsameres Fahren am Mittleren Ring für bessere Luft - doch die Stadt München will das Tempolimit nicht ändern. Jetzt hofft sie auf die nächste Instanz.
Die Eisbachwelle im Englischen Garten ist zurück! Überraschende Wende nach Surfverbot. Erfahre mehr über den Testbetrieb und die geplante Demo.
„All good things come to an end.“ Nach fast zehn Jahren muss der Blitz Music Club nun seine Türen schließen.
Die Debatte über Social-Media-Verbote für Kids läuft auf Hochtouren. Allen voran schaltet sich der Kanzler ein. Doch kann ein Verbot alleine ausreichen?
Hunderttausende Pendler müssen in München kommende Woche schon wieder nach Alternativen zum ÖPNV suchen.
Es geht wieder los: die Starkbierfeste in München. Wir zeigen dir, wo sie stattfinden und wann du dabei sein kannst.
Im Urwaldhaus klammert sich das Schimpansenbaby an Mama Zenta und wirft erste neugierige Blicke – ein niedlicher Anblick für Gäste im Münchner Tierpark Hellabrunn.