Holzmöbel sehen wunderschön aus. Doch die Witterung macht dem Holz sehr zu schaffen. Nur mit der richtigen Pflege kann man sie lange am Leben halten.

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Kaum ein Material schmiegt sich so gut in das Gesamtbild unserer Gärten ein wie Holz. Es verleiht dem Garten einen warmen und beruhigenden Charme und sieht bei Weitem eleganter aus als Kunststoff. Leider gibt es auch einen großen Nachteil. Wer Holz unbearbeitet verbaut, wird nicht lange Freude daran haben, da Holz ohne den nötigen Schutz rasch vor der Witterung in die Knie geht. Mit dem richtigen Holz und korrekter Pflege kann dieses Problem jedoch beseitigt werden, sodass du auch noch Jahre später Freude an deiner Gartenausstattung hast.

Welches Holz eignet sich am besten für den heimischen Garten?

Da Hölzer im Garten permanent der Witterung ausgesetzt sind, ist es wichtig, auf die Robustheit zu achten. Andernfalls lassen Schäden, Pilze oder Schimmel nicht lange auf sich Warten. Zu den regionalen Holzarten, die als äußerst dauerhaft gelten, zählen Robinie, Lärche sowie Eiche. Diese halten Wind und Wetter auch ohne Schutzmaßnahmen lange Zeit stand. Weiterhin empfehlen sich die Nadelhölzer Kiefer, Fichte, Tanne sowie die Douglasie für den Einsatz im Garten. Aufgrund ihrer Anfälligkeit gegenüber Nässe sollten sie jedoch mithilfe des Kesseldruckverfahrens imprägniert sein. Wer auf der Suche nach der passenden Ausstattung für den heimischen Garten ist, der findet beispielsweise unter holz-direkt24.com eine Vielzahl unterschiedlicher Elemente sowie das passende Werkzeug.

Darüber hinaus sollte bei der Wahl des Holzes auf mögliche Schwachstellen geachtet werden. Größere Astlöcher sowie Risse würden im Laufe der Zeit zu Problemen führen, weshalb diese Stücke aussortiert werden müssen. Wer zusätzlich etwas Gutes für die Umwelt tun möchte, der sollte auf Holz aus regionalen Wäldern zurückgreifen und nicht auf tropische Holzarten, da viele Bäume im Regenwald noch immer illegal geschlagen werden. Wer in jedem Fall sichergehen will, dass das jeweilige Holz nach strikten Richtlinien geschlagen und verarbeitet wurde, dem dient das FSC-Siegel als Hinweis einer nachhaltigen Produktion.

Gewusst wie - regelmäßige Pflege und Schutz ist ein Muss

In freier Natur dauert es in der Regel nicht lange, bis Holz angegriffen wird. Grund dafür sind Mikroorganismen sowie Feuchtigkeit, die dafür Sorge tragen, dass das Holz allmählich zersetzt wird. Um dies zu verhindern, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Gartenausstattung zu schützen. Einerseits besteht die Option, auf chemische Hilfsmittel zurückzugreifen. Dies ist jedoch nur bedingt ratsam, da das Holz auf diesem Weg zu Lasten der Umwelt geschützt wird. Aus ökologischer Sicht ist es daher ratsam, Verfahren zu nutzen, die keine bis wenig Chemie benötigen. Hierzu zählt das Imprägnieren mit Hilfe von Kesseldruck. Bei diesem Vorgang werden Schutzsalze mithilfe von Druck in das Holz eingepresst, die es somit robust gegen Einflüsse von außen machen.

Da selbst die widerstandsfähigsten Hölzer trotz vorheriger Behandlung über einen längeren Zeitraum nicht vor der Witterung geschützt bleiben, müssen sie darüber hinaus regelmäßig gepflegt werden. Ähnlich wie beim Kesseldruckverfahren gibt es auch für die Nachbearbeitung spezielle Salzlösungen, die regelmäßig auf das Holz aufgetragen werden sollten. Nadelhölzer hingegen bedürfen einer besonderen Behandlung, da sie besonders anfällig für den Befall durch Pilze sowie Parasiten sind. Nach der Imprägnierung mit der Salzlösung sollten diese darüber hinaus mit einer Kombination aus Einlassgrund und Bläueschutz bestrichen werden.


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