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Russischen Angriff auf die Ukraine

Krieg in Europa: Putin genehmigt MilitÀreinsatz in Ostukraine

Aktualisiert 28.02.2022 - 11:50 Uhr

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Beobachter warten seit Tagen auf eine russische Invasion in die Ukraine. Nun hat PrÀsident Putin einen MilitÀreinsatz angeordnet.

Krieg in Europa: Putin genehmigt MilitÀreinsatz in Ostukraine

Kremlchef Wladimir Putin hat einen Auslandseinsatz des russischen MilitÀrs in Luhansk und Donezk angeordnet.

Generalstab der Ukraine: Intensiver Beschuss im Osten

Kiew (dpa) – Nach Angaben des Generalstabs der ukrainischen Armee hat es einen Beschuss im Osten des Landes durch russisches MilitĂ€r gegeben.
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Es gebe Angriffe von Gebieten und Siedlungen entlang der Staatsgrenze sowie auf mehreren FlugplĂ€tzen, teilte der Generalstab am Donnerstagmorgen in Kiew mit. Landungsoperationen des russischen MilitĂ€rs in der sĂŒdostukrainischen Stadt Odessa habe es nicht gegeben. «Die Situation ist unter Kontrolle.»

Putin startet große Invasion in der Nacht

Kremlchef Wladimir Putin hat im Konflikt mit der Ukraine einen Auslandseinsatz des russischen MilitĂ€rs in den Regionen Luhansk und Donezk offiziell angeordnet. «Ich habe beschlossen, eine Sonder-MilitĂ€roperation durchzufĂŒhren», sagte Putin am Donnerstagmorgen in einer Fernsehansprache.

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«Ihr Ziel ist der Schutz der Menschen, die seit acht Jahren Misshandlung und Genozid ausgesetzt sind.»

Putin entsprach damit einer schriftlichen Bitte der Chefs der Volksrepubliken Luhansk und Donezk um Beistand, um Angriffe von der ukrainischen Armee abzuwehren. Putin hatte zuvor ein militÀrisches Eingreifen schriftlich in Aussicht gestellt, sollte er gefragt werden. Damit stehen sich bald erstmals russische und ukrainische Soldaten in dem seit acht Jahren dauernden Konflikt gegen.

Putin: «Entnazifizierung der Ukraine»

«DafĂŒr werden wir die Entmilitarisierung und die Entnazifizierung der Ukraine anstreben», sagte Putin. Am Montag hatte er die Separatistengebiete als unabhĂ€ngige Staaten anerkannt. In Medien und Blogs hatten Augenzeugen darĂŒber berichtet, dass die russischen Soldaten bereits im Konfliktgebiet seien. Die russische FĂŒhrung hatte behauptet, es seien keine eigenen Soldaten dort. Die Separatisten hatten zunĂ€chst erklĂ€rt, sie wollten alleine fĂŒr die Sicherheit sorgen.

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Putin hatte sich nach der Anerkennung der «Volksrepubliken» vom Föderationsrat in Moskau vorsorglich eine Erlaubnis fĂŒr den Einsatz von russischen StreitkrĂ€ften im Ausland erteilen lassen. Die russische Staatsagentur Tass veröffentlichte die Briefe des Chefs der «Volksrepubliken», die um Hilfe Russlands baten, um Opfer in der friedlichen Bevölkerung und eine humanitĂ€re Katastrophe in der Region zu vermeiden. Zugleich dankten sie Putin fĂŒr die Anerkennung als unabhĂ€ngige Staaten.

Der Westen wirft Putin einen Völkerrechtsbruch vor

Es gebe nun eine militĂ€rische Aggression seitens der ukrainischen StreitkrĂ€fte, es werde Infrastruktur zerstört, darunter Schulen und KindergĂ€rten, hieß es. «Die Handlungen des Regimes in Kiew zeugen von der Weigerung, den Krieg im Donbass zu beenden», hieß es in dem Schreiben. Die Ukraine weist zurĂŒck, Krieg gegen den Donbass zu fĂŒhren. Sie sieht Russland als Aggressor und verhĂ€ngte einen Ausnahmezustand im ganzen Land.

Der Westen wirft Putin einen Völkerrechtsbruch vor. Die EU und die USA verhÀngten weitreichende Sanktionen gegen Russland. Russland hat nach westlichen Angaben etwa 150.000 Soldaten an der Grenze zur Ukraine zusammengezogen.

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