Vereinfachte Abgabe
Bayern will Steuererklärung per App und mit einem Klick
Stand 05.09.25 - 08:52 Uhr
Die Steuererklärung kostet viele Bürger Zeit und Nerven. Was, wenn dies quasi automatisch und per App ginge, mit nur einem Klick? Bayerns Finanzminister will, dass das bald Realität wird - bundesweit.
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Steuererklärung mit nur einem Klick?
München (dpa) – Eine automatische Steuererklärung per App und quasi mit nur einem Klick – diese Idee will Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU) vorantreiben. Steuerpflichtige sollen den Entwurf einer Steuererklärung vom Finanzamt auf ihr Smartphone geschickt bekommen – und wenn sie einverstanden sind, mittels einfachen Klicks unmittelbar zustimmen können. Auch Anpassungen oder Ergänzungen sollen ganz einfach per App möglich sein.
- Anzeige -«Bayern setzt sich bei Bund und Ländern für die Entwicklung einer digitalen Lösung per App ein, die Bürgerinnen und Bürgern die Steuererklärungen im Handumdrehen über Elster ermöglicht – quasi mit nur einem Klick», sagte Füracker. Das Vorhaben sei rechtssicher, volldigital und in der breiten Fläche realistisch umsetzbar. «Es würde sowohl die Steuerpflichtigen wie auch die Verwaltung am Ende entlasten – die Umsetzung wäre damit ein Meilenstein bei der Reduzierung der Steuerbürokratie», argumentierte der Minister.
Zieldatum für Steuer-App Mitte 2026
Geht es nach Füracker, könnte die App schon Mitte 2026 einsatzbereit sein. Bayern programmiere für Bund und Länder bereits die Steuersoftware Elster – darauf wolle man mit der «Steuererklärung per App mit einem Klick» aufsetzen. Am Ende profitierten hiervon alle Länder und man vermeide Insellösungen. «Ich hoffe daher sehr auf die Unterstützung meiner Amtskolleginnen und -kollegen für unsere Idee – dann könnten bereits Mitte 2026 schon mehrere Millionen von Steuererklärungen unkompliziert und zügig eingereicht werden», sagte er. Die Umsetzung der Idee könne nur in Abstimmung mit allen Beteiligten erfolgen.
Mitte 2026 könnte aus bayerischer Sicht jedenfalls der Startschuss für einen ersten Anwenderkreis fallen, etwa ledige, kinderlose Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Die App solle dann anschließend sukzessive erweitert werden.
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