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Coronavirus in Bayern

Söder nach Impfgipfel: So geht es in Bayern mit der Corona-Impfung weiter

Aktualisiert 30.03.2021 - 13:18 Uhr

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Bayern will den Impfturbo einlegen. Das sagte Ministerpräsident Söder nach dem Impfgipfel. Ab dem 5.4. sollen dann mehr und mehr die Hausärzte in das Impfprogramm miteinbezogen werden. Danach sollen auch Betriebsärzte impfen können.

Söder nach Impfgipfel: So geht es in Bayern mit der Corona-Impfung weiter

© Foto: dpa

20 Prozent der Menschen in Bayern bis Anfang Mai geimpft

München (dpa) – Bis Anfang Mai sollen nach Angaben von Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder 20 Prozent der bayerischen Bevölkerung eine Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten haben.

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Derzeit würden täglich rund 40.000 Impfdosen im Freistaat verabreicht. Um das Ziel zu erreichen, will Bayern sowohl die Notreserven weitgehend auflösen und bald schon rund um die Uhr impfen. «Es gibt keine Osterruhe fürs Impfen», sagte Söder.

Impfungen bei Hausärzten und in Impfzentren

Neben den Impfzentren, wo bis zu 70.000 Impfungen täglich möglich seien, würden von Mittwoch an auch die niedergelassenen Ärzte mit impfen, sagte Söder am Dienstag in München nach einer Videoschalte unter anderem mit Vertretern von Hausärzten und Kommunen zur weiteren Impfstrategie. Begonnen werde zunächst mit 1635 Praxen und 33.000 Dosen.

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Auch Betriebärzte sollen zukünftig impfen.

Ende April, Anfang Mai soll bereits die bayerische Wirtschaft integriert werden. Bereits im April soll mit etwa zehn Modellprojekten das Impfen bei größeren Arbeitgebern durch deren Betriebsärzte beginnen. Dazu werde wie in den ostbayerischen Grenzregionen zu Tschechien die Impfreihenfolge geändert.

Söder: Schulen machen größte Sorge

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht die Entwicklung in den Schulen in der Corona-Pandemie nach eigenen Worten derzeit mit «höchster Sorge». Dabei sei auch die spürbare Zurückhaltung der Eltern bei der Einwilligung für die Tests problematisch.

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In Regionen mit einer Inzidenz von mehr als 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche bleibe es deshalb für Lehrer wie Schüler für die Teilnahme am Unterricht in den Klassenräumen bei einer Testpflicht. «Sonst läuft uns das pandemische Geschehen in der Schule davon.»

Auch bei den Kindern und Jugendlichen steige die Gefahr von schwereren Krankheitsverläufen, sagte Söder. Der Schutz vor einer Ansteckung sei deshalb der oberste Maßstab. «Die Bildungsqualität der Schülerinnen und Schüler zu halten ist das eine, aber ihre Gesundheit ist mindestens genauso viel wert.» 

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