Herbst 2021
Neue Corona Maßnahmen in Planung
Stand 04.08.21 - 14:58 Uhr
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Um einen weiteren Lockdown im Herbst zu vermeiden, hat das Bundesgesundheitsministerium nun Empfehlungen zu strengeren Corona-Regeln vorgeschlagen, über die die Länder in der kommenden Woche beraten sollen. Mehr Infos zu den geplanten neuen Maßnahmen - hier.
Foto: Shutterstock
Das sind die Pläne der Regierung
Die Pläne des Gesundheitsministeriums sehen Verschärfungen verschiedener Corona-Maßnahmen vor. So soll sich nicht mehr nur am Inzidenzwert orientiert werden, sondern auch an der Impfquote oder Krankenhausberichten zur Auslastung und schweren Fällen. Zusätzlich wollen die Ministerpräsidenten der Länder am 10. August gemeinsam mit Kanzlerin Angela Merkel über die folgenden Maßnahmen beraten:
- Anzeige -Schnelltests nicht mehr kostenlos
Ab Mitte Oktober soll es keine kostenlosen Schnelltests mehr geben. Denn bis zu diesem Zeitpunkt soll es für alle in Deutschland ein Impfangebot geben. Selbstverständlich soll es für Personen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können, weiterhin ein kostenloses Testangebot geben.
3G Regel in Innenräumen
Die bereits bekannte 3G-Regel, die es im Frühjahr bereits gegeben hat und die im Sommer nun ausgesetzt wurde, könnte ab Herbst wieder für Innenräume gelten. Um zum Beispiel zum Friseur, ins Kino oder Theater zu gehen, eine Großveranstaltung zu besuchen oder in einem Hotel zu übernachten, muss dann wieder ein Nachweis über einen negativen Test, eine Impfung oder Genesung vorgezeigt werden.
Abstand, Hygiene und Maske tragen
Die Grundmaßnahmen, wie der 1,5-Meter Mindestabstand, entsprechenden Hygienevorschriften und die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung soll weiterhin gelten. Vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Supermärkten soll das Maske tragen voraussichtlich bis Frühjahr 2022 verpflichtend sein.
- Anzeige -Neue Maßnahmen in den Schulen ab Herbst
Auch für Schulen soll es nach Ferienende wieder strengere Regeln geben, um größere Infektionsgeschehen zu vermeiden und den Unterricht in Präsenz durchzuführen. So sollen die Schüler zukünftig auch an ihrem Platz im Klassenzimmer die Maske anbehalten.
Schüler werden darum gebeten, sich bevor sie nach den Sommerferien zurück in die Schule gehen testen zu lassen, damit die Schulen ohne große Komplikationen in das neue Jahr starten können.
Des Weiteren sollen regelmäßige Tests an Schulen durchgeführt werden. Ab der 5. Klasse sollen Antigentests und in der Grundschule PCR-Pool-Tests verwendet werden. Dabei werden Proben von einfacher durchzuführenden Spuck- oder Lolly-Tests im PCR-Testverfahren untersucht und ausgewertet.
Eltern von Schulkindern werden außerdem gebeten sich impfen zu lassen, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Für über 12 Jährige soll das Impfangebot in Bayern nun erweitert werden, wobei eine Zusammenarbeit mit den Schulen ebenfalls in Erwägung gezogen wird.
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