Langeweile im Affenhaus?
Hellabrunn: So geht es den Tieren in der Coronakrise
Stand 15.10.20 - 15:35 Uhr
0
Auch Zoos sind von der Corona-Krise betroffen: bis voraussichtlich 19. April müssen Tierparks ihre Pforten schließen. Aber wie geht es den Tieren dann eigentlich - so ganz ohne Besucher?
© Foto: Tierpark Hellabrunn / Marc Müller
Interessante Veränderungen bei den Tieren
Die Corona-Krise macht auch um Tiere keinen Bogen: seit Mitte März mussten auch Zoos und Tiergärten schließen. Die fehlenden Einnahmen durch die Besucher, bei fast gleich bleibenden Ausgaben, bereiten den Zoos große finanzielle Schwierigkeiten.
- Anzeige -Doch abgesehen von den wirtschaftlichen Problemen: Wie geht es den Tieren eigentlich, die die vielen täglichen Besucher gewohnt sind?
Die Tierpfleger sind derzeit die einzigen Menschen, die die Tiere regelmäßig und täglich sehen. Denn nur sie dürfen noch aufs Zoogelände, um die Tiere zu füttern und zu pflegen. Von den meisten Tieren werden sie dann auch genauer als sonst beobachtet, denn auch manchen Tieren wird langweilig – so ganz ohne Besucher.
© Foto: Tierpark Hellabrunn / Marc Müller
Den Affen und Löwen ist es langweilig
Sehr stark ist es den Affen anzumerken, die sich richtig freuen, wenn sie Besuch von einem Pfleger bekommen. Die fehlenden Besucher sind für die Affen, als sei ihr Fernseher kaputt.
Aber auch Raubtiere, wie Löwen und Tiger, die sonst viel mit den Besuchern interagieren und sich sehr viel mit der Beobachtung der Besucher beschäftigen, kommen sich laut der zoologischen Leiterin des Tierparks Hellabrunn, etwas verloren vor.
- Anzeige -Die Reaktion der Tiere ist jedoch von Tier zu Tier unterschiedlich. So gibt es andererseits natürlich auch Tiere, die die viele Ruhe genießen, das sind vor allem die sehr scheuen und zurückhaltenden Zoobewohner. So beobachten die Tierpfleger zum Beispiel, dass sich diese Tiere dann auch an Orten aufhalten, an denen normalerweise sehr viele Besucher sind.
Extrapflege gegen Langeweile
Aufgrund der derzeit warmen Frühlingstemperaturen verbringen viele Tiere ihre Tage schon draußen. Dort erhalten sie von den Pflegern dann auch eine besonders intensive Pflege: um ihnen die Langeweile zu vertreiben, wird viel mit ihnen gespielt! Beispielsweise wird das Essen versteckt und die Tiere müssen es erst suchen oder es gibt besonders lange Krauleinheiten für die pelzigen Freunde!
Übrigens: auch vom deinem Wohnzimmer aus kannst du jederzeit nachschauen, wie es den Tieren geht. Der Münchner Tierpark Hellabrunn veröffentlicht regelmäßig Fotos auf Instagram und Facebook!
Mehr Beiträge und Themen
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
Neue Regeln in Laim: Welche S-Bahnen halten, wo ihr umsteigen müsst und was beim Ticket gilt.
München bewirbt sich um das Champions-League-Finale 2028 in der Allianz Arena. Die UEFA entscheidet im September.
Bayern gewinnt in Heidenheim. Doch nach dem Spiel dreht sich alles um Jamal Musiala.
Polizeischuss in Schwabing: Ein 14-Jähriger mit Softair-Waffe wurde schwer verletzt. Das LKA ermittelt.
Neue Details zum Dreamliner-Zwischenfall in München zeigen, wie ernst die Lage am Flughafen wirklich war.
100 Tage im Amt: Krause setzt erste Akzente, doch Wohnen, Verkehr und Geldsorgen drücken weiter.
Urteil in München: Nach dem Auto-Anschlag auf eine Verdi-Demo erhält der Täter die Höchststrafe.
Am Starnberger See fallen wegen Niedrigwasser vier Haltestellen aus. Fahrgäste müssen ihre Touren neu planen.
DESK
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.













