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Coronavirus in Bayern

Fragen und Antworten: Das sind die Regeln f├╝r Silvester 2020

Aktualisiert 03.01.2021 - 22:35 Uhr

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Wie viele Personen d├╝rfen sich an Silvester treffen? Darf ich ein Feuerwerk anz├╝nden? Alle Fragen und Antworten zu Silvester in M├╝nchen und in Bayern gibt's hier.

Fragen und Antworten: Das sind die Regeln f├╝r Silvester 2020

┬ę Foto: Pixabay

Silvester 2020 in M├╝nchen und in Bayern: Was ist erlaubt, was verboten?

Aufgrund der nach wie vor hohen Corona-Infektionszahlen haben Bund und L├Ąndern entschieden: Ab dem 16. Dezember geht Deutschland in einen harten Lockdown und zwar mindestens bis zum 10. Januar. W├Ąhrend es f├╝r die Weihnachtszeit bundesweit Ausnahmen gab, gelten f├╝r Silvester 2020 strenge Regelungen – hier die wichtigsten Fragen und Antworten im ├ťberblick.

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Wie viele Personen d├╝rfen sich an Silvester treffen?

F├╝r Silvester gilt KEINE Ausnahmeregelung der Kontaktbeschr├Ąnkungen. Daher d├╝rfen sich an diesem Tag nicht mehr Menschen treffen als bisher: nicht mehr als f├╝nf Personen aus maximal zwei Hausst├Ąnden (Kinder unter 14 Jahren ausgenommen).

Gilt an Silvester eine Ausgangssperre?

Ja, auch an Silvester gilt in ganz Bayern zwischen 21 Uhr und 5 Uhr fr├╝h┬áeine n├Ąchtliche Ausgangssperre. Das bedeutet: die Wohnung darf nur in strengen Ausnahmef├Ąllen verlassen werden.┬á

F├╝r den Versto├č gegen die landesweite Ausgangssperre wird ein┬áMindestbu├čgeld von 500 Euro festgesetzt.


+++ Hier nachlesen: Ausgangssperre –┬áWas sind ┬źtriftige Gr├╝nde┬╗? +++


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D├╝rfen wir drau├čen gemeinsam Gl├╝hwein trinken oder mit Sekt ansto├čen?

Nein, im ├Âffentlichen Raum ist das Konsumieren alkoholischer Getr├Ąnke in ganz Bayern bis zum 10. Januar verboten. Wer dagegen verst├Â├čt, riskiert ein Bu├čgeld.┬áIm eigenen Garten oder auf dem eigenen Balkon hingegen, darf man an Silvester ansto├čen.

Darf ich an Silvester Feuerwerk anz├╝nden?

Bundesweit d├╝rfen in diesem Jahr keine Silvesterknaller und Raketen verkauft werden. Die Regelung untersagt es zum Jahreswechsel 2020/2021, pyrotechnische Gegenst├Ąnde der Kategorie F2 an Privatpersonen zu verkaufen, unabh├Ąngig vom Vertriebsweg oder Datum des Kaufvertrags. Auch bereits zuvor zum Beispiel ├╝ber den Online-Handel get├Ątigte Bestellungen d├╝rfen nicht mehr an den Endkunden ausgeliefert werden. Ziel der Regelung ist es, Verletzungen beim Abbrennen von Feuerwerk in der Silvesternacht zu verhindern.

Auch, wenn noch Raketen von letztem Jahr ├╝brig sein sollten: Die Regierung r├Ąt dringend vom Z├╝nden von Feuerwerk ab, denn dabei entstehende behandlungsnotwendige Verletzungen k├Ânnten das stark strapazierte Gesundheitssystem noch zus├Ątzlich belasten.

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Welche Regelungen gelten speziell in der Stadt M├╝nchen an Silvester?

In M├╝nchen ist das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenst├Ąnden mit ausschlie├člicher Knallwirkung, also Silvesterknaller und B├Âller, am gesamten 31. Dezember und am gesamten 1. Januar in der Umweltzone innerhalb des Mittleren Rings untersagt – auch auf dort befindlichen privaten Grundst├╝cken. Grundlage ist ein Stadtratsbeschluss mit dem urspr├╝nglichen Ziel, m├Ą├čigenden Einfluss auf die negativen Begleiterscheinungen wie L├Ąrm, Luftverschmutzung und M├╝ll aus├╝ben zu k├Ânnen. Die bundesweite Verordnung zum Sprengstoffgesetz r├Ąumt den Kommunen die M├Âglichkeit eines solchen Verbots in dicht besiedelten Gebieten ein.

Auch die┬áBayerische Schl├Âsserverwaltung weist┬ádarauf hin, dass am 31. Dezember und am 1.┬áJanuar erg├Ąnzend zu den geltenden staatlichen bzw. kommunalen Regeln ganzt├Ągig rund um die bayerischen Schl├Âsser, Burgen und Residenzen keine Feuerwerksk├Ârper oder sonstige Pyrotechnik abgebrannt werden d├╝rfen. Die Schl├Âsserverwaltung untersagt jedes Abbrennen dieser Gegenst├Ąnde insbesondere auf den Schlosspl├Ątzen und Burginnenh├Âfen.

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Ein generelles, stadtweites Feuerwerksverbot gilt allerdings nicht. Kreisverwaltungsreferent Dr. Thomas B├Âhle sagt dazu: ÔÇ×Eine Rechtsgrundlage f├╝r ein generelles Abbrennverbot von Pyrotechnik jeder Art im gesamten Stadtgebiet auch im privaten Bereich besteht nicht, auch nicht mit Bezug auf die aktuelle Lage. Andere St├Ądte mussten entsprechende Regelungen nach Gerichtsbeschluss zur├╝cknehmen. Wir haben Entsprechendes aus guten Gr├╝nden gar nicht erst versucht. Es ist aber auch nicht notwendig, denn die geltenden Regeln reichen v├Âllig aus. Was noch bleibt, ist ein Appell an Umsicht und Vernunft. Jede und jeder Einzelne muss hier f├╝r sich und andere Verantwortung ├╝bernehmen, wir alle m├╝ssen unseren Beitrag leisten, um gerade unsere besonders gef├Ąhrdeten Mitb├╝rgerinnen und Mitb├╝rger zu sch├╝tzen.ÔÇť


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