Coronavirus in Deutschland
EU-Impfzertifikate nur neun Monaten gültig: Was auch «Geboosterte» beachten müssen
Stand 02.02.22 - 16:47 Uhr
0
Die EU-Impfzertifikate gelten für Menschen ohne Booster nur noch etwa neun Monate lang. Bedeutet: Ist die Zweitimpfung länger als 270 Tage her, gilt man bei einem Grenzübertritt als ungeimpft. Auch Geboosterte sollten jetzt nochmal ihre Impfzertifikate checken.
© Foto: shutterstock
Neue EU-Regel: Impfnachweise ohne Booster nur noch neun Monate gültig
Ohne Booster sind EU-Impfzertifikate in der Europäischen Union künftig neun Monate nach der Grundimmunisierung gegen das Coronavirus ungültig.
- Anzeige -Diese Regelung gilt seit dem1. Februar. Mit den neuen Regeln sollen einheitliche Reiseregeln innerhalb der EU garantiert werden.
Für wen verfällt der Impfstatus?
Wer bisher nur eine Grundimmunisierung hat und innerhalb von neuen Monaten keine Booster-Impfung erhalten hat.
Als "Grundimmunisiert" gilt in Deutschland:
- Impfung + Impfung
- Genesen + Impfung
- Johnson & Johnson + Impfung
Nach einer Booster-Impfung oder einer erneuten Genesung bleibt der Impfstatus aufrechterhalten bleibt. Wer also bis jetzt noch keine Drittimpfung erhalten hat, sollte sich schnell darum kümmern.
- Anzeige -Was müssen Geboosterte beachten?
Für alle, die bereits eine Booster-Impfung bekommen haben, gilt es zu prüfen, ob alle Impfungen korrekt zugeordnet wurden. Denn in einigen Fällen droht sonst auch für Geboosterte der Impfstatus "ungültig".
So kannst du Prüfen, ob dein Impfzertifikat korrekt ist:
Ob die digitalen Impfzertifikate einer Person korrekt zugeordnet wurden, kann man in der CovPass-App sehen. Wenn alle drei Impfzertifikate eingescannt wurden, sollte einen QR-Code ausgespielt werden. Wird allerdings ein zweiter QR-Code ausgespielt, liegt ein Fehler vor.
Wie kann es zu einem Fehler beim digitalen Impfzertifikat kommen?
Wer einen zweiten (somit falschen) QR-Code angezeigt bekommt, sollte auf dem digitalen Impfzertifikat das Geburtsdatum und den Namen prüfen. Wurde der Zweitname vergessen, das Geburtsdatum falsch eingetragen oder ist ein Tippfehler im Namen, kann die App die hochgeladen Zertifikate nicht zuordnen.
In diesen Fällen gilt dann der Impfstatus „zweimal geimpft“ und Drittimpfung gilt als einmalige Impfung (1/2) – doch das ist falsch und kann zu Problemen führen.
- Anzeige -Was muss ich machen, wenn mein digitales Impfzertifikat falsch ist?
In der Apotheke kann man die Formulare ändern lassen. Dafür muss man sein Impfzertifikat und den Personalausweis vorlegen.
QR-Code vereinfacht Reisen in der EU
Der EU-Impfnachweis besteht aus einem QR-Code, der direkt nach der Impfung in Praxen und Impfzentren erstellt wird oder nachträglich in Deutschland etwa in Apotheken erhältlich ist. Der Code ist in einer Smartphone-App darstellbar und kann digital ausgelesen werden. Die Codes werden trotz verschiedener Apps der einzelnen Länder überall in der EU erkannt und erleichtern auf Reisen Nachweise über Impfungen, frische Tests und kürzlich überstandene Infektionen mit dem Coronavirus.
Mitgliedsstaaten können für Einreisen theoretisch aber weiterhin zusätzliche Tests verlangen. Sie werden aber aufgefordert, sich an die Absprachen zu halten, wonach die Bewegungsfreiheit nicht "unverhältnismäßig" eingeschränkt werden soll. Wie lange mit einer Booster-Impfung vereinfachtes Reisen in der EU garantiert wird, ist noch nicht geregelt.
Sie werden mittlerweile in zahlreichen Ländern auch außerhalb der EU anerkannt.
Mit Material der dpa
Bleib immer bestens informiert! Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Die Eisbachwelle im Englischen Garten ist zurück! Überraschende Wende nach Surfverbot. Erfahre mehr über den Testbetrieb und die geplante Demo.
„All good things come to an end.“ Nach fast zehn Jahren muss der Blitz Music Club nun seine Türen schließen.
Die Debatte über Social-Media-Verbote für Kids läuft auf Hochtouren. Allen voran schaltet sich der Kanzler ein. Doch kann ein Verbot alleine ausreichen?
Hunderttausende Pendler müssen in München kommende Woche schon wieder nach Alternativen zum ÖPNV suchen.
Es geht wieder los: die Starkbierfeste in München. Wir zeigen dir, wo sie stattfinden und wann du dabei sein kannst.
Im Urwaldhaus klammert sich das Schimpansenbaby an Mama Zenta und wirft erste neugierige Blicke – ein niedlicher Anblick für Gäste im Münchner Tierpark Hellabrunn.
Ein Gericht ordnet an, dass an der Landshuter Allee in München langsamer gefahren werden muss. Trotzdem will der Oberbürgermeister erst mal nichts ändern. Jetzt erhöht die Gegenseite den Druck.
Hast du schon mal was richtig Cooles bei einer Versteigerung ergattert? Am 25. Februar 2026 hast du wieder die Chance! Die MVG versteigert jede Menge Fundsachen, die in U-Bahn, Tram und Bus liegengeblieben sind.
Tempo 50 oder Tempo 30 auf der Landshuter Allee? Jetzt gab es ein neues Urteil am Münchner Verwaltungsgericht.
Am Faschingsdienstag wird es besonders bunt im Tierpark: verkleidete Kinder bis 14 Jahre kommen kostenlos in den Tierpark Hellabrunn.
DESK
Alle Jahre wieder feiern wir in München den irischen Nationalfeiertag. So groß, wie sonst nirgends auf dem europäischen Festland. Alle Infos zum St.Patrick's Day bekommst du hier!
Es schneite und schneite: Am Flughafen München hat das in der Nacht zum Freitag weitreichende Folgen für Hunderte Reisende gehabt.
Strengere Vorgaben für den Umgang junger Menschen mit sozialen Medien bekommen immer mehr Unterstützung. Nach der SPD votiert nun auch die CDU für gesetzliche Schranken.
Giesinger Bräu plant seine Bierrevolution: Brauerei-Chef Steffen Marx kündigte an, einen Bürgerentscheid anzustoßen, um sein Bier ab 2027 auf der Wiesn ausschenken zu dürfen.
Eine Mutter aus München-Giesing hat sich an Larissa gewandt – mit einer Bitte, die ans Herz geht. Jede Unterstützung hilft!
Zimmerbrand in der Schwanthalerstraße: Feuerwehr war im Einsatz, Vollsperrung. Mittlerweile ist der Brand unter Kontrolle und alle betroffenen Personen wurden gerettet.
Zwei Anwohner der Landshuter Allee erstreiten langsameres Fahren am Mittleren Ring für bessere Luft - doch die Stadt München will das Tempolimit nicht ändern. Jetzt hofft sie auf die nächste Instanz.