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Gaspreise in München

Zum Jahresbeginn: Stadtwerke verdoppeln die Gaspreise nahezu

Aktualisiert 18.10.2022 - 14:10 Uhr

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Die Energiepreise steigen immer weiter. Jetzt passen die Stadtwerke ihre Preise an - und verdoppeln sie nahezu.

Zum Jahresbeginn: Stadtwerke verdoppeln die Gaspreise nahezu

©shutterstock

Steigerung von etwa 93 % zum Jahreswechsel

Aufgrund gestiegener Beschaffungspreise mussten die SWM dieses Jahr die Preise bereits erhöhen. Die Gas-Beschaffungskosten sind seit der letzten Preisanpassung weiter stark gestiegen. Deshalb müssen die SWM ihre Erdgas-preise zum 1. Januar 2023 erneut und deutlich anheben.
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Der Münchner Durchschnittshaushalt (2 Personen, 20.000 kWh/ Jahr, M-Erdgas M) zahlt ab Januar 148,23 Euro pro Monat mehr (307,41 Euro statt 159,17 Euro). Das entspricht einer Steigerung von 93,1 % im Vergleich zu den aktuellen Preisen.

Die Senkung der Umsatzsteuer von 19 % auf 7 % ist in den Berechnungen der neuen Preise berücksichtigt, die von der Bundesregierung angekündigten Entlastungen hingegen noch nicht. Würden die Vorschläge der Expertenkommission umgesetzt, übernähme der Staat einmalig im Dezember die Abschlagszahlung. Zudem würde ab März 2023 für 80 % des Verbrauchs ein reduzierter Gaspreis von 12 Cent/kWh gelten.

Hohe Anschaffungskosten

Stefan Tauber, Leiter SWM Kundenservice: „Es ist uns bewusst, dass steigende Preise sehr unerfreuliche Nachrichten sind. Wir bedauern diese Entwicklung und die damit verbundene wachsende Belastung für unsere Kundinnen und Kunden sehr. Die SWM können die extrem hohen Beschaffungskosten nicht mehr abfedern.“
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Um hohen Nachzahlungen bei der Jahresrechnung zu begegnen, empfiehlt es sich, den monatlichen Abschlag zu erhöhen: „Das geht über unseren Online-Service Meine SWM, auf www.swm.de/abschlag. Sie können aber auch einfach den QR-Code auf dem persönlichen Brief scannen, den alle Kundinnen und Kunden in Kürze in der Post haben.“

Tipps und Unterstützung

Sollten Kunden finanzielle Schwierigkeiten haben oder in Zahlungsverzug kommen, bittet Stefan Tauber darum, schnell Kontakt aufzunehmen. „Gemeinsam finden wir eine Lösung, wie z.B. einen Ratenplan, die Verschiebung des Zahlungstermins oder aber die Nutzung der verschiedenen sozialen Unterstützungsmöglichkeiten. Niemand muss wegen Zahlungsschwierigkeiten frieren.“

Damit es gar nicht erst so weit kommt, investieren die SWM in die sozial ausgewogene Unterstützung einkommensschwacher Haushalte und haben die Energiesparberatung verstärkt. In Abstimmung mit dem Sozialreferat und ggf. weiteren sozialen Organisationen setzen die SWM zudem einen Wärmefonds mit 20 Millionen Euro auf. Dieser soll Geringverdienende dabei unterstützen, steigende Energiepreise zu bewältigen. Expert*innen aus der Sozialarbeit übernehmen dabei die Prüfung und die Vergabe der Mittel, da sie den Bedarf am besten beurteilen können.
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Der SWM Wärmefonds ergänzt die Maßnahmen von Bund und Landeshauptstadt München zur sozialen Abfederung der steigenden Energiepreise und wird ab Januar 2023 zur Verfügung stehen. Energiesparberatung Energiesparen ist immer sinnvoll, ganz besonders, wenn es um Öl, Gas oder Kohle geht. Wer weniger Energie verbraucht, spart Geld, schont die Umwelt und trägt zur Versorgungssicherheit bei. Die SWM informieren darüber, wie mit effektiven Maßnahmen sofort und nachhaltig Energie eingespart werden kann.

Infos, Tipps und Kontakt finden sich auf www.swm.de/energiesparen. Beim SWM Angebot für Haushalte mit geringem Einkommen kommt der Berater kostenfrei ins Haus und bespricht vor Ort, wie sich Strom- und Heizkosten senken lassen: www.swm.de/energiesparen/geringverdiener-service. In Zusammenarbeit mit dem Münchner Seniorenbeirat gibt es zudem an jedem 3. Montag im Monat die Energie-Sprechstunde in den Räumen des Seniorenbeirats.

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