- Anzeige -

Bundespolizei

Skelett des Ehemanns im Gep√§ck: Frau am Flughafen M√ľnchen gestoppt

Aktualisiert 04.08.2020 - 15:22 Uhr

0

Ein Skelett in einer Holzkiste:¬†Diesen au√üergew√∂hnlichen Fund machten Kontrolleure am Flughafen M√ľnchen, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte.

Skelett des Ehemanns im Gep√§ck: Frau am Flughafen M√ľnchen gestoppt

© Foto: Bundespolizei

Skelett sorgt f√ľr Verwirrung am M√ľnchner Flughafen¬†¬†

Flughafen M√ľnchen ‚Äď Es gibt offenbar wirklich nichts, was es nicht gibt. Gestern (3. August) haben Mitarbeiter in der Reisegep√§ckkontrollstelle im Terminal 1 eine Kiste mit menschlichen Knochen entdeckt.

- Anzeige -

Wie sich herausstellen sollte, war eine 74-jährige Armenierin mit den Gebeinen ihres verstorbenen Ehemannes unterwegs.

Flug aus Griechenland √ľber M√ľnchen und Kiew nach Armenien

Die 74-J√§hrige war zusammen mit ihrer 52-j√§hrigen Tochter unterwegs¬† und wollte das Skelett ihres Mannes von ihrer Wahlheimat Griechenland¬†√ľber M√ľnchen und Kiew nach Jerewan bringen. Dort, in der alten Heimat, sollte der Verstorbene seine letzte Ruhe finden.

- Anzeige -

© Foto: Bundespolizei

Skelett bei Gepäckkontrolle entdeckt

Das Reisegep√§ck der beiden Frauen rief die Beamte der Polizeiinspektion Flughafen M√ľnchen und ihre Kollegen der Bundespolizei im Terminal 1 auf den Plan, nachdem Mitarbeiter in der dortigen Reisegep√§ckkontrollstelle Alarm geschlagen hatten. Auch Zollbeamte und eine √Ąrztin waren kurzzeitig mit von der Partie.

Die Kontrolleure hatten bei der Pr√ľfung der Koffer der beiden Damen ein menschliches Skelett entdeckt und die Polizeibeamten informiert. Nachdem die √Ąrztin den menschlichen Ursprung der Knochen best√§tigt hatte, machten sich die Bundespolizisten sofort auf die Suche nach den Besitzerinnen des Gep√§cks und brachten sie zur Wache. Dort √ľberpr√ľften die Bundesbeamten Mutter und Tochter, die Kollegen der bayerischen Landespolizei machten sich umgehend an die Befragung der beiden Frauen.

- Anzeige -

Ehemann bereits 2008 verstorben

Hierbei sollte sich herausstellen, dass es sich bei den Knochen um die sterblichen √úberreste des Ehemannes und Vaters der beiden Wahl-Griechinnen handelte. Dieser war laut griechischen Dokumenten bereits 2008 verstorben und auch an seinem Wohnort nahe Thessaloniki beigesetzt worden. Nun sollten die Gebeine in sein Geburtsland an eine letzte Ruhest√§tte √ľberf√ľhrt werden.

- Anzeige -

Frauen durften ihre Reise fortsetzen Рmit dem Skelett im Gepäck

Mutter und Tochter konnten schließlich einen Totenschein und weitere griechische Dokumente vorlegen, die ihre Version der Geschichte bestätigten. Nachdem auch die Staatsanwaltschaft in Landshut keine strafrechtliche Relevanz in der Angelegenheit sah, durften die Damen zusammen mit den sterblichen Überresten ihres Familienmitgliedes die Reise in den Kaukasus fortsetzen.

Mehr Beitr√§ge aus M√ľnchen aktuell

- Anzeige -