Schüsse und Hilfe-Rufe
Polizeiübung am Münchner Hauptbahnhof
Stand 07.05.19 - 13:54 Uhr
0
In der Nacht von 7. auf 8. Mai üben Bundes- und Landespolizei am Münchner Hauptbahnhof den Ernstfall. So wird die Übung ablaufen.
Symbolfoto
© Bundespolizei
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wird der Ernstfall geprobt
Wer in der Nacht von Dienstag (7. Mai) auf Mittwoch (8. Mai) Schüsse oder Schreie am Hauptbahnhof in München hört, dem sei gesagt: es ist alles NICHT ECHT! Denn: Bundes- und Landespolizei führen eine gemeinsame Einsatzübung durch.
- Anzeige -Trainiert werden soll die Bewältigung von lebensbedrohlichen Einsatzlagen. Dabei wird ausschließlich im Bereich der derzeit ohnehin gesperrten Schalterhalle geübt. Anlieger und Reisende werden lediglich vom Lärm betroffen sein, so ein Sprecher der Bundespolizei.
Anwohner und Reisende können Lärm bemerken
Zu Lärm kann es in der Tat kommen, denn bei der Übung kommen auch Platzpatronen und fingierte Hilfe-Rufe zum Einsatz. Für Reisende und Bahnhofs-Besucher besteht aber keinerlei reale Gefahr. Der Fern-, Regional- und S-Bahnverkehr werden von der Übung nicht betroffen sein. Reisende werden über Polizeibeamte, Mitarbeiter der Deutsche-Bahn-Sicherheit, Lautsprecher-Durchsagen und Info-Tafeln im Hauptbahnhof informiert.
[MD_Portal_Script ScriptID="6381441" location="leftALone"]
Bundespolizei twittert
Die Übung wird ab Mitternacht bis ca. 4 Uhr morgens durchgeführt. Die Übung in irgendeiner Weise zu beobachten oder Einblick in die Schalterhalle zu nehmen, wird für Außenstehende aus Sicherheitsgründen nicht möglich sein. Die Bundespolizei twittert allerdings vor und während der Übung auf dem Kanal @bpol_by.
Das ist der Grund für die Übung
Das Üben der Abläufe bei großen Einsatzlagen ist für die Beamten überaus wichtig, um die Handlungsfähigkeit der Polizisten in solchen Situationen auf einem hohen Niveau zu halten. Ziel ist es außerdem, die bestehenden Konzepte zu lebensbedrohlichen Einsatzlagen zu überprüfen und dabei gegebenenfalls Anregungen für weitere Verbesserungsmöglichkeiten zu erlangen.
Bereits im vergangenen Jahr 2018 kam es zu einer Polizeiübung am Hauptbahnhof, damals wurde dieser in Teilen abgesperrt.
Mehr Beiträge und Themen
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
Neue Regeln in Laim: Welche S-Bahnen halten, wo ihr umsteigen müsst und was beim Ticket gilt.
DESK
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.








