Wiesn 2022
Nach Bierflaschen-Attacke: Wer kennt diese Männer?
Stand 20.09.22 - 16:30 Uhr
0
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft München I sucht die Bundespolizei nach Zeugen des Vorfalls in der S-Bahn. Hierfür wurden Fotos der beiden Tatverdächtigen veröffentlicht. Das Opfer erlitt bei dem Angriff erhebliche Gesichtsverletzungen.
Fotos: shutterstock | Bundespolizei München
Bundespolizei München sucht Zeugen und die beiden Tatverdächtigen
Am Sonntag (18. September) kam es gegen 21:45 Uhr am Bahnsteig des S-Bahnhaltepunktes Westkreuz zu einer tätlichen Attacke von Unbekannten gegen einen 22-jährigen Münchner.
- Anzeige -Nach aktuellem Ermittlungsstand war es in einer S8 – Richtung Herrsching, zwischen vier Männern zu verbalem Streit gekommen, der nach dem Ausstieg am Westkreuz am Bahnsteig eskalierte. Einer der beiden Unbekannten schlug dabei einem 22-jährigen Münchner mit einer mitgeführten Glasflasche auf den Kopf.
Die Bierflasche zerbrach und der Angegriffene zog sich eine stark blutende Kopfwunde zu, die im Krankenhaus behandelt werden musste. Nach Auskünften behandelnder Ärzte erlitt der in Münchner erhebliche Schnittverletzungen im Gesicht, die auch weitere chirurgische Eingriffe nach sich ziehen werden.
- Anzeige -Zeugen aus dem S-Bahn-Überwachungsvideo gesucht
Die beiden Gesuchten waren gegen 21:30 Uhr im Hauptbahnhof in die S8 gestiegen. Die S-Bahn war gut gefüllt. Den Streit in der S-Bahn hatten mehrere Mitreisende mitbekommen und, wie die Auswertung der Videoaufzeichnung zeigt, dabei auch versucht, die Streitenden zu trennen.
Nach der Tat, die sich im Bereich des Aufzuges in der Mitte des Bahnsteiges am Westkreuz ereignete, flüchteten die beiden Tatverdächtigen mutmaßlich in Richtung Friedrichshafener Straße. Sie waren "normal" gekleidet, während der Geschädigte und sein Begleiter Tracht trugen.
Auf dem Weg zur S-Bahn hatte einer der beiden Gesuchten auf Höhe des Servicepoints im Hauptbahnhof zudem eine junge Frau im Dirndl unsittlich berührt.
- Anzeige -Tatverdächtiger verletzt sich selbst an Glasflasche
Einer der Tatverdächtigen hatte sich durch die zerbrochene Glasflasche nicht unerheblich an der Hand verletzt, könnte zurückliegend mit Pflaster oder Verband aufgefallen sein.
Die Gesuchten sprachen Deutsch, mit sogenannter „Slangsprache“ und fielen durch ihre sehr unterschiedliche Größe (Tatverdächtiger 1: ca. 185 cm, Tatverdächtiger 2: ca. 170 cm) auf.
Der Tatverdächtige 1 trug zudem ein weißes Shirt mit großem "Jack-Jones-Aufdruck" und schwarze Adidas-Schuhe mit weißer Sohle und weißer Kappe über den Zehen.
Fotos: Bundespolizei München
Fotos: Bundespolizei München
Zeugenaufruf:
Die Bundespolizei ermittelt gegen die beiden Unbekannten wegen schwerer Körperverletzung und sucht im Auftrag der Staatsanwaltschaft mit Lichtbildern aus der S-Bahn nach ihnen.
Wer sachdienliche Angaben als Zeuge oder zu den Tatverdächtigen machen kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 089/515550-1111 an die Bundespolizeiinspektion München zu wenden.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Der Bundestag stimmt für den Tankrabatt. Was ab Oktober für Benzin und Diesel geplant ist.
VW und Audi rufen fast eine Million Autos zurück. Prüft, ob euer Wagen wegen der Lenkung in die Werkstatt muss.
Krank nach der Wiesn? Die LMU erforscht die Wiesngrippe. So helft ihr mit und schützt euch vor Infekten.
Uli Hoeneß darf seine zwei Linden behalten. Doch der Nachbarstreit ist möglicherweise noch nicht vorbei.
Zwei Kellnerinnen handeln bei einem Notfall auf der Wiesn sofort - und helfen, einen 78-Jährigen wiederzubeleben.
München führt bei der Olympia-Bewerbung. Am 26. September fällt die Entscheidung des DOSB.
The Kolors bringen Italo-Pop und große Gefühle nach München - jetzt Tickets sichern!
Neue Wirte, neue Fahrgeschäfte, neue Ideen: Auf der Wiesn 2026 tut sich einiges. Beim Presserundgang der Stadt München wurde schon vor dem Start klar: Dieses Jahr gibt’s auf dem Oktoberfest viel Vertrautes - aber auch einige spannende Neuerungen.
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
DESK
Nur wenige Kilometer vom Münchner Flughafen entfernt wurde in der Nacht offenbar eine freilaufende Raubkatze gesichtet. Nach erster Einschätzung der Behörden könnte es sich um einen Puma handeln. Das Landratsamt Erding mahnt zu höchster Wachsamkeit: Hunde sollten angeleint und Kinder nicht unbeaufsichtigt gelassen werden.
Nach der Wiesn sind noch zahlreiche Marken für Maßen und Hendl übriggeblieben? Das könnt ihr damit jetzt anstellen
Historischer Rekord auf dem Oktoberfest 2026: 7,4 Millionen Gäste feierten auf einer friedlichen Wiesn. Alle Infos, Zahlen & kuriose Fundstücke im Überblick!
Ayana auf dem Cover, zwölf Tierbilder im Kalender: Hier bekommt ihr den Hellabrunn-Kalender 2027 für zehn Euro.
Was bringt der Oktober 2026? Wir zeigen euch, was sich beim Tanken, im Alltag, bei digitalen Behördengängen und an Bahnhöfen ändert.
Die Wiesn ist zur Hälfte rum - die Stadt zieht Bilanz
München geht für Deutschland ins Olympia-Rennen. Nun richtet sich der Blick auf die internationale Vergabe.









