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ÖPNV in München

MVV hebt Preise an: das kosten die Tickets ab Dezember

Stand 13.09.23 - 11:55 Uhr

Die Tickets des MVV werden teurer - hier findest du die neuen Preise im Überblick:

MVV hebt Preise an: das kosten die Tickets ab Dezember
©MVG

Neue Fahrpreise im MVV zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2023

Der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) hat heute eine Fahrpreisanpassung von durchschnittlich 4,3 Prozent zum kommenden Fahrplanwechsel im Dezember 2023 beschlossen.

MVV-Geschäftsführer Bernd Rosenbusch sagte im Anschluss: „Um das Angebot im MVV-Verbundraum auch in Zukunft allumfassend anbieten zu können, kommen wir um eine Anpassung der Ticketpreise leider nicht herum. Bis zu 10,8 Prozent Tariferhöhung wären nötig, um den Verkehrsunternehmen im MVV die gestiegenen Kosten auszugleichen, zum einen durch die Inflation und besonders durch Lohnerhöhungen bei den Unternehmen von bis zu 9%. Im Sinne der Bürgerinnen und Bürger ist es sehr erfreulich, dass wir hier deutlich drunter bleiben.“

Die Gesellschafter haben heute eine Anpassung der MVV-Ticketpreise von durchschnittlich 4,3 Prozent beschlossen. „Das ist eine der niedrigsten Preissteigerungen im öffentlichen Verkehr in diesem Jahr in Deutschland. Damit werden die Gesellschafter im MVV der besonderen Belastung der Bevölkerung durch die allgemeinen Preissteigerungen gerecht. Der ÖPNV soll nicht zum Inflationstreiber werden und eine Alternative der Mobilität bleiben.“ so MVV-Geschäftsführer Rosenbusch weiter.

Unverändert – wie bereits bei der letzten Preisanpassung – bleiben die Preise für das Sozialticket im MVV, die IsarCardS.

Folgende Änderungen ergeben sich bei den Fahrscheinen im Bartarif (Auszug):

  • Der Preis der Einzelfahrkarte für 2 Zonen steigt um 0,20 Euro von 3,70 Euro auf 3,90 Euro.
  • Der Preis der Einzelfahrkarte Kurzstrecke bleibt unverändert bei 1,90 Euro.
  • Die Einzelfahrkarte Kind kostet weiterhin 1,80 Euro.
  • Der Preis der Streifenkarte wird von bisher 16,30 Euro auf künftig 17,00 Euro angehoben; der Preis der Streifenkarte U21 von 8,90 Euro auf 9,30 Euro.
  • Der Preis der Gruppen-Tageskarte – beispielsweise für die Zonen M-5 wird von 27,80 Euro auf 29,10 Euro erhöht.
  • Der Preis der Single-Tageskarte für die Zone M bzw. 2 Zonen steigt um 0,40 Euro auf künftig 9,20 Euro.
  • Die Preise für die Kinder-Tageskarte und die Fahrrad-Tageskarte werden jeweils um 0,10 Euro auf 3,60 Euro bzw. 3,40 Euro angehoben.

Änderungen bei den Zeitkarten und Abonnements (Auszug):

  • Die Preise der IsarCard-Monatskarten werden überwiegend um 4,3 bzw. 4,4 Prozent angehoben.
  • So steigt etwa der Preis der IsarCard-Monat für die Zone M bzw. 2 Zonen von bisher 63,20 Euro auf künftig 65,90 Euro.
  • Auch die Preise der IsarCard-Wochenkarten werden angepasst: Eine IsarCard-Wochenkarte für die Zone M bzw. 2 Zonen kostet künftig 21,10 Euro statt bisher 20,20 Euro, für die Zonen M-5 ist sie für 71,60 Euro statt bisher 68,60 Euro erhältlich.
  • Die Preise der IsarCard9Uhr-Monatskarten steigen in ähnlichem Umfang wie die IsarCard-Monatskarten. Für eine IsarCard9Uhr-Monatskarte für die Zone M bzw. 2 Zonen sind künftig 58,70 Euro zu bezahlen. Für eine IsarCard9Uhr-Monatskarte für die Zonen M-5 werden künftig 93,40 Euro fällig.
  • Die Preise der IsarCard65-Monatskarten werden in ähnlichem Maße erhöht wie die anderen Monatstickets. Eine IsarCard65-Monatskarte für die Zone M bzw. 2 Zonen kostet künftig 55,00 Euro. Die IsarCard65-Monatskarte für die Zonen M-5 wird um 4,3 Prozent erhöht und kostet künftig 82,10 Euro.

Für Zeitkarten erfolgt die Preisanpassung zu folgenden Zeitpunkten:

  • für IsarCard-Wochenkarten und -Monatskarten zum 10.12.2023,
  • für Wochenkarten der Ausbildungstarife zum 11.12.2023,
  • für Monatskarten der Ausbildungstarife und der IsarCardS sowie für Abonnements mit monatlicher Zahlung zum 01.01.2024.

Abonnements mit jährlicher Zahlungsweise gelten – ohne Zahlung eines Aufpreises – bis zum Ablauf des jeweiligen Abrechnungsjahres unverändert weiter. Die Preisanpassung erfolgt dabei jeweils zu Beginn des neuen Abrechnungsjahres.

Der Preis für das 365-Euro-Ticket für Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende bleibt bestehen. Dieses Ticket wird weiterhin mit monatlicher Abbuchung (10 x 36,50 Euro) oder mit jährlicher Zahlung (1 x 365 Euro) ausgegeben.

Für Studierende, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende gibt es das bayerische Ermäßigungsticket, ein vergünstigtes Deutschlandticket, für 29 Euro pro Monat. Über eine mögliche Anpassung des Deutschlandtickets entscheiden der Bund und die Länder, nicht der MVV.

Aufbrauch- und Umtauschfristen geltender Fahrkarten

Die bis zum 09. Dezember 2023 geltenden Fahrkarten des Zonen- oder Kurzstreckentarifs (Einzel-, Tages- oder Streifenkarten) können noch bis zum 31. März 2024 aufgebraucht werden. Fahrkarten des Zonen- oder Kurzstreckentarifs mit Preisangabe in Euro können – zeitlich unbegrenzt – gegen Aufzahlung zum neuen Preis umgetauscht oder gegen Bezahlung eines Bearbeitungsentgelts erstattet werden.

MVV-Verbundraumerweiterung zum Fahrplanwechsel

Zeitgleich zur diesjährigen Fahrpreisanpassung erweitert sich das MVV-Tarifgebiet um die Landkreise Miesbach, Bad Tölz (südlicher Teil) und Rosenheim sowie um die kreisfreie Stadt Rosenheim. Dadurch kommen künftig die Tarifzonen 7 bis 12 mit ihren Fahrpreisen hinzu. Eine Fahrt von der Münchner Innenstadt mit der Streifenkarte nach Lenggries oder Rosenheim (Zonen M-7) benötigt dann beispielsweise 9 Streifen für insgesamt 15,30 Euro; eine Gruppen-Tageskarte für diesen Bereich kostet 32,70 Euro. Die verbundweit gültigen Tarife für Kinder-Fahrkarten, für die Fahrrad-Tageskarte und für das 365-Euro-Ticket gelten ab dem 10.12.2023 für das gesamte vergrößerte Verbundgebiet. 

 
 

Die Frau ist seit einem Streit mit ihrem Mann verschwunden. Zuletzt war die damals 39-Jährige in einem Supermarkt am 5. November beim Einkaufen gesehen worden. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen eines möglichen Gewaltverbrechens.

Im Januar war der Fall bei «Aktenzeichen XY…» vorgestellt worden.

Suche mit Bagger und Hunden

Die Polizei hatte vor Monaten bereits das Waldstück mit Reiter- und Hundestaffeln erfolglos durchkämmt. In der Zwischenzeit haben die Beamten mit Drohnen 45.000 Aufnahmen des Waldes von oben gemacht. Dabei sind 114 Stellen aufgefallen, die laut Polizeisprecherin ungewöhnlich oder auffällig aussehen, wie Erdhügel oder Stellen, die den Anschein erwecken, als wäre dort gegraben worden.

Heute und morgen suchen 120 Polizisten diese Stellen nach und nach ab. Bei der Suche sind ein Leichenspürhund sowie ein Mini-Bagger und eine technische Einheit laut Sprecherin im Einsatz.

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